Forum: Wirtschaft
Koalitionsverhandlungen: Offshore-Förderung wird teuer für Verbraucher
DDP / DOTI / Matthias Ibeler

Union und SPD haben sich ein auf stärkere Förderung der Windkraft auf hoher See geeinigt. Nach Berechnungen eines Verbraucherschützers führt das für die Bürger zu Mehrkosten in Milliardenhöhe. Es drohe "die teuerste Form einer Seebestattung".

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soulbrother 22.11.2013, 13:44
1.

Zitat von sysop
Eigentlich ist es erklärtes Ziel von Union und SPD, den Strompreisanstieg durch eine Reform der Ökostrom-Förderung zu bremsen.
Das erklärte Ziel scheint eher zu sein, die günstigen und schnell umsetzbaren Formen der EE-Nutzung (PV und Onshore-WKA) abzubremsen, und die teuren Offshore-WKA mehr zu fördern.

Um Strompreise scheint es tatsächlich nicht zu gehen.

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parasitär 22.11.2013, 13:49
2. War doch klar

Zitat von sysop
Union und SPD haben sich ein auf stärkere Förderung der Windkraft auf hoher See geeinigt. Nach Berechnungen eines Verbraucherschützers führt das für die Bürger zu Mehrkosten in Milliardenhöhe. Es drohe "die teuerste Form einer Seebestattung".
Das Imperium schlägt zurück.EON,RWE und Co. wollen etwas sehen für ihr Geld und die Politik versteht.
Das wirklich schlimme an der Geschichte ist,das der Bürger/Verbraucher noch nicht einmal merkt was da auf seinem Rücken passiert.
Im Gegenteil,er glaubt sogar das alles nur in seinem Sinne geschieht.

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sudiso 22.11.2013, 13:52
3. optional

das geht alles solange gut, bis keiner mehr geld hat..... egal ob für bezin, energie oder zum einkaufen....

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KanyeOst 22.11.2013, 13:55
4. wenn es sich nicht rechnet...

...sollte man es eben sein lassen. Wir leben im Kapitalismus. Ich kann auch sehr gut von Atomstrom leben, wie alle anderen Europaer um uns herum. Es ist vollkommen sinnbefreit die See mit dieser aufwendigen Technik (die einfach noch nicht ausgereift ist - Transformatoren und Leitungstechnik) vollzustellen. Feuer frei.

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karl-felix 22.11.2013, 14:27
5. Das

Zitat von KanyeOst
.. Ich kann auch sehr gut von Atomstrom leben, wie alle anderen Europaer um uns herum. Feuer frei.
funktioniert in Deutschland nur noch 7 Jahre lang, dann können Sie vom Atomstrom nicht mehr gut leben, sondern nur noch vom Abriss der alten Atomanlagen. Das allerdings dann bis ca. 2080 . Da werden Milliarden umgesetzt, ohne eine einzige kWh Strom. Wenn Sie dann noch Arbeitsplätze für Ihre Enkel und Urenkel brauchen, die Endlagerung des Atommülls wird noch 100 Generationen beschäftigen und Milliarden zusätzlich kosten, für nicht eine kWh Strom. Nur für das, was eine einzige Generation verprasst hat.

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gultimore 22.11.2013, 14:28
6.

Zitat von soulbrother
Das erklärte Ziel scheint eher zu sein, die günstigen
Haben sie bei ihren günstigen Onshore Windrädern auch die Stromspeicherkosten berücksichtigt? Wenn sie sich diese Grafik anschauen:
Windmonitor

dann gibt es Offshore je nach Standort mehr als doppelt soviel Volllaststunden, wie Onshore. D.h. was sie an mehrkosten am Aufbau haben, sparen sie sich beim Speichern wieder ein.

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villa flores 22.11.2013, 14:29
7. Ja genau, wenn es sich nicht rechnet,

sollte man es eben sein lassen. Und Atomstrom ist ja so extrem wettbewerbsfähig.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Schoent-Oettinger-Subventionsbericht-article11537461.html

http://de.atomkraftwerkeplag.wikia.com/wiki/Subventionierung_von_Atomkraft

MfG, Michael

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tempus fugit 22.11.2013, 15:04
8. Und da haben die doch schon seit Jahren und verschämt schweigend vorgesorgt,...

Zitat von karl-felix
funktioniert in Deutschland nur noch 7 Jahre lang, dann können Sie vom Atomstrom nicht mehr gut leben, sondern nur noch vom Abriss der alten Atomanlagen. Das allerdings dann bis ca. 2080 . Da werden Milliarden umgesetzt, ohne eine einzige kWh Strom. Wenn Sie dann noch Arbeitsplätze für Ihre Enkel und Urenkel brauchen, die Endlagerung des Atommülls wird noch 100 Generationen beschäftigen und Milliarden zusätzlich kosten, für nicht eine kWh Strom. Nur für das, was eine einzige Generation verprasst hat.
....fast so sicher wie Kirchen ihre Alimentation durch den Staat!

greenpeace magazin: Energiekonzerne verdienen am eigenen Atommüll

Zitat von
Energiekonzerne verdienen am eigenen Atommüll In Deutschland ist ein einziges Unternehmen mit der Entwicklung von Atommüll-Endlagern betraut – die „Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern“. Ein Monopolvertrag von 1984 garantiert ihr Aufträge und Gewinne – und ist unkündbar. Das Unternehmen gehört zu 75 Prozent den vier großen Energiekonzernen. So profitieren die AKW-Betreiber nicht nur von der risikoreichen Energieerzeugung ihrer Anlagen, sondern machen auch mit dem strahlenden Müll und der Suche und dem Bau von Endlagern satte Gewinne.

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u.loose 22.11.2013, 15:35
9. Ach der Krawinkel mal wieder...

Hauptdenke bei dem: An Land ist ja alles im Büüügerhand und auf See werden nur die dreckigen Großen bedient...
Vielleicht sollte man in diesem Falle auf die Grünen hören - Offshore ist dringendst erforderlich.

Im Übrigen "argumentiert" Krawinkel auch äußerst unredlich. Wind offshore hatte 2012 einen Anteil an der Stromproduktion von 0,12% und an den Fördergeldern von 0,08%.
Daraus will diese linke Socke aber den Eindruck erwecken, dass alleine Offshore den zu zahlende Zeche von 20 auf 30 Mrd heben würde. Auch dann kann geholfen werden - 2013 sind schon 23 Mrd zu zahlen, 2014 wohl 25 Mrd - Zahlen und Prognosen wurden schon kommuniziert - und so weiter und so weiter, ganz ohne das böse offshore Gechäft.
Die Abstand und dauerhaft größten Kostentreiber bleiben die PV-Anlagen und die Biomasse und Krawinkel ist ein Blender!

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