Forum: Wirtschaft
Koalitionsverhandlungen: Prepaid-Karten sollen Stromsperren verhindern
DPA

Mehr als 300.000 Haushalte sind jedes Jahr von Stromsperren betroffen. Damit soll nach Plänen der künftigen Koalition bald Schluss sein. Union und SPD wollen Vorkasse-Systeme einführen.

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maburayu 11.11.2013, 11:08
30.

Zitat von thomas_gk
zur Zeit gibt es in Deutschland 40.657.000 Privathaushalte. 300.000 sind von Stromsperren betroffen. Wir reden also von 0,75%. Und wegen 0,75% müssen also 99,25% der privaten Stromkunden mit Mehrkosten durch Zählerumrüstung rechnen? Diese Unterarbeitsgruppe gehört auf der Stelle aufgelöst und in die Arbeitslosigkeit entlassen!
Zähler werden turnusmäßig ausgetauscht. Ist also gar nicht gesagt, ob dadruch erhebliche Mehrkosten entstehen.

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no-panic 11.11.2013, 11:09
31.

Zitat von no-panic
Aus dem Artikel: Die Kosten werden dann sicher auf den Verbraucher umgelegt, eine leichte Anhebung der Grundgebühr sollte ausreichen, wenn die Kosten auf die Lebensdauer der neuen Zähler (min 20 Jahre) umgelegt werden.
Im verlinkten Artikel der Saarbrücker Zeitung steht dazu:

Die Aufrüstung eines elektronischen Zählers zum Prepaid- Zähler kostet zwischen 30 und 65 Euro. Laut Kelber sollen die Energieversorger verpflichtet werden, den Einbau anzubieten – „bevor es zu einer Energiesperre kommt“.

Überschaubar, auch für den Verbraucher, denke ich.

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herrdainersinne 11.11.2013, 11:09
32. *ANSAGE* Ihr Stromguthaben für diesen Monat ist leider aufgebraucht...

...um wieder Licht zu haben, laden Sie bitte Ihre Karte auf. Wenn Sie sich das nicht leisten können, wird Ihnen für eine Stunde täglich eine Notstromversorgung zur Verfügung gestellt.
MFG: Ihr Energieversorger.

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Sellop 11.11.2013, 11:10
33. Es ist fast schon mehr als peinlich..

mit welcher Flickschusterei die kommende Regierung ihre katastrophale Energiepolitik weiter betreibt. Vier Milliarden EEG Zuschüsse für die bedürftige Wirtschaft und am anderen Ende geht das Licht wegen der deshalb gestiegenen Kosten aus. Bitte in Zukunft ein Rückgaberecht für irrtümlich gewählte Regierungen………………..

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cirkular 11.11.2013, 11:10
34. Und wie soll das tarifiert werden?

Kann ich mit den Prepaidkarten dann auch von jetzt auf gleich meinen Anbieter wechseln? Kann ich die Karte auch von einem auf einen anderen Anschluss übertragen?

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OskarVernon 11.11.2013, 11:10
35.

Zitat von spot78
Ein Bekannter hat aufgrund von Zahlungsproblemen in der Vergangenheit vom Versorger einen Prepaid-Zähler eingebaut bekommen. Nun muss er ...
... da halt durch - niemand außer ihm selbst hat die Ursache dafür gesetzt, nämlich "in der Vergangenheit" offensichtlich andere Prioritäten als seinen bereits verbrauchten Strom auch zu bezahlen.

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shinobi42 11.11.2013, 11:13
36. Wenn es perfekt durchdacht wäre, dann vielleicht OK

Im Prinzip müssten dann am Besten die ARGEn die Prepaid-Karten für einen Monat aufladen und es müsste möglich sein, das Guthaben jederzeit ablesen zu können. Das heißt hier müssten entsprechende Strukturen geschaffen werden. Am besten gibt der Zähler auch Warnungen aus, dass der Betrag bald abgelaufen ist. Ansonsten schaltet der Zähler wahrscheinlich abends an einem Winter-Sonntag ab und man hat natürlich auch kein Internet mehr, um ihn aufzuladen. Also braucht er gleich einen Mikroprozessor und entsprechende OS-Software, die ggf. laufend aktualisiert werden müsste. Dann noch entsprechende starke Verschlüsselung, damit das nette Skript-Kid aus der Nachbarschaft nicht den ganzen Wohnblock zum Flackern bringt. Vielleicht hat der nette Junge dann noch gehackte Karten im Sortiment, um sich sein Hobby finanzieren zu können, weil die Stromkonzerne sicherlich gerne an der Fälschungssicherheit sparen dürften. Oder man holt sich halb entladene Karten über den Schwarzmarkt. Wird das alles schön ...

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nurEinGast 11.11.2013, 11:13
37.

Zitat von sysop
Mehr als 300.000 Haushalte sind jedes Jahr von Stromsperren betroffen. Damit soll nach Plänen der künftigen Koalition bald Schluss sein. Union und SPD wollen Vorkasse-Systeme einführen.
Irgendwie habe ich den Eindruck, hier im Land der Glückseligkeit gelandet zu sein. Es gibt keine Probleme mehr, die Arbeit der Politik erschöpft sich einzig im Schaffen von noch mehr Bürokratie...

Hurra!

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no-panic 11.11.2013, 11:14
38.

Zitat von u_s
...schützt das jetzt vor Stromarmut? Das schützt nur den Lieferanten, da der nur Strom liefert der schon bezahlt ist. Sehr im SInne und zum Wohle des Sozialen und des Verbrauchers....
Der Verbraucher sieht direkt, ob er womöglich mehr Strom verbraucht, als er bezahlt. Im Regelfall erfolgt die Abrechnung heute einmal im Jahr. Beim Prepaidverfahren erfolgt sie monatlich. Der Stromkunde sieht also zeitnah, ob sein Abschlag richtig angesetzt ist oder ob er vielleicht doch irgendwie Strom sparen muss.

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no-panic 11.11.2013, 11:14
39.

Zitat von gruenbonz
kann der Kunde dann "ein Päckchen Strom" bei der Tafel abholen?
Eine Idee, die sicher Anklang finden wird.....

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