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Koalitionsverhandlungen: Prepaid-Karten sollen Stromsperren verhindern
DPA

Mehr als 300.000 Haushalte sind jedes Jahr von Stromsperren betroffen. Damit soll nach Plänen der künftigen Koalition bald Schluss sein. Union und SPD wollen Vorkasse-Systeme einführen.

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Traffical 11.11.2013, 11:14
40. Armut siegt

Zitat von thomas_gk
zur Zeit gibt es in Deutschland 40.657.000 Privathaushalte. 300.000 sind von Stromsperren betroffen. Wir reden also von 0,75%. Und wegen 0,75% müssen also 99,25% der privaten Stromkunden mit Mehrkosten durch Zählerumrüstung rechnen? Diese Unterarbeitsgruppe gehört auf der Stelle aufgelöst und in die Arbeitslosigkeit entlassen!
vorallem wenn man bedenkt, das in den Fällen vermutlich nur mal eine Rechnung "vergessen" und bei Nachzahlung der Strom wieder da ist. Nur die 300.000 sind nicht immer die gleichen. Vermutlich sind es dann schon 3 mio. die damit öffter mal Ärger haben. (Aufstocker und Arbeitslose mit ALG 2) Wetten? Also jeder zehnte Haushalt, mindestens.

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Schäfer 11.11.2013, 11:15
41. Paradigmenwechsel

Zitat von sysop
Mehr als 300.000 Haushalte sind jedes Jahr von Stromsperren betroffen. Damit soll nach Plänen der künftigen Koalition bald Schluss sein. Union und SPD wollen Vorkasse-Systeme einführen.
Prinzipiell ein guter Gedanke. Wenn man konsequent überall keine Zahlungsziele mehr einräumt, kommt das Gehalt auch zum Anfang des Monats. Es könnten Inkassounternehmen eingespart werden, evtl. sogar die gesamte Kreditwirtschaft.

Dass darauf nicht schon früher jemand gekommen ist! Der Krämer an der Ecke macht es uns doch vor.

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deus-Lo-vult 11.11.2013, 11:17
42.

Zitat von sysop
Mehr als 300.000 Haushalte sind jedes Jahr von Stromsperren betroffen. Damit soll nach Plänen der künftigen Koalition bald Schluss sein. Union und SPD wollen Vorkasse-Systeme einführen.
Wenn die Menschen kein Geld für Nachzahlungen haben, dann haben sie auch keines für Vorauszahlungen!!!
Wie wäre es denn mit der einfachsten Lösung: Die Enbergieriesen dazu zwingen die niedrigen Marktpreise an den Verbraucher weiter zu geben!
Und die EEG Umlage auf ALLE umlegen!

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no-panic 11.11.2013, 11:17
43.

Zitat von mephisto1997
...und zum noch besseren verständnis: das "amt" zahlt den strom nicht extra. stromkosten müssen von der "klientel" aus der hilfe zum lebensunterhalt bezahlt werden...mittlerweile auch für stromsparfüchse ein erheblicher prozentsatz...
Eigentlich müsste bei jährlich steigenden Stromkosten, die ja im Falle der EEG Umlage staatlich veranlasst sind, die Hilfen zum Lebensunterhalt angepasst werden, was aber nicht geschieht.

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montaxx 11.11.2013, 11:17
44. Im Grunde.

Zitat von sysop
Mehr als 300.000 Haushalte sind jedes Jahr von Stromsperren betroffen. Damit soll nach Plänen der künftigen Koalition bald Schluss sein. Union und SPD wollen Vorkasse-Systeme einführen.
Im Grunde heißt das nichts anderes,dass die Politik zugibt,dass es in einem der reichsten Länder der Welt bei vielen Bürgern eben nicht so toll aussieht mi dem Wohlstand.Irgendwie scheint das mit den prekären,schlecht bezahlten Jobs doch eine Tatsache zu sein,die man nicht mehr wegdiskutieren kann.Und das Problem wird von Jahr zu Jahr größer - man rechne einfach mal hoch,wieviel bzw. wie wenig diese Menschen einmal als Rente zu erwarten haben.

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keksguru 11.11.2013, 11:17
45. gibt es schon.....

aber nur in "speziellen" Wohngegenden.... wer nicht zahlen will muß spühren daß nichts, aber auch garnichts umsonst ist. sollen "wir", die arbeiten und steuern und auch strom bezahlen etwa durch eine Umlage mitbezahlen? also neee, wer schon so prekär wohnt sollte sich gut überlegen ob er ne münze in den stromzähler wirft oder in den Zigarrettenautomaten.

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captainperfekt 11.11.2013, 11:17
46. Bekanntes Problem.

Die Menschen bekommen eben zu wenig Geld für ihre Arbeit sofern man ihnen überhaupt eine gibt.
Der Strom ist nicht zu teuer, im Schnitt braucht man im Monat für 35€ Strom.
Gebt den Leuten mehr Lohn und um die die gar nicht mit Geld umgehen können kann man sich dann immer noch sorgen.

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mingi 11.11.2013, 11:18
47. Und was ist,

wenn der Anbieter pleite geht, ist die eingezahlte Kohle dann weg? Oder landet man bei diesem Modell immer beim Grundversorger, bei dem man immer horrende Preise bezahlt?

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erlachma 11.11.2013, 11:19
48.

Zitat von no-panic
Beim Prepaidverfahren steht monatlich eine Strommenge zur Verfügung, ist diese verbraucht, kann man nachzahlen oder im Dunkeln sitzen, je nach Gusto ;-)
Ich frage mich: woran merkt man, dass der Strom zur Neige geht? Wird das Licht dunkler? Die Realität ist nämlich: nachschauen geht nur mit Hausmeister. Die Stromzähler sind bei Mietwohnungen in der Regel verschlossen und nicht einsehbar (und selbst bei meiner Eigentumswohnung ist das so).

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Karl Dall 11.11.2013, 11:19
49. optional

Warum sich um die wahren Probleme kümmern, wenn die Printen alles mit einer faulen prepaid Karte lösen können. Wann laufen endlich Amtsperioden von Politikern über Prepaid Karten? Wenn die Wähler und die Stimmen verraucht sind .....

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