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Koalitionsverhandlungen: Union und SPD einigen sich bei der Rente
REUTERS

Die Verhandlungsführer von Union und SPD haben sich auf ein Gesamtpaket bei der Rente verständigt. Sie rechnen mit Mehrausgaben in Höhe von mehreren Milliarden Euro.

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HeinzOtto 01.02.2018, 17:03
1. ein Rententopf

Solange es nicht einen Rententopf für alle gibt, in den auch alle einzahlen, wird das nix.

Das ist doch wieder nur rumgeschustert.

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nocheinwort 01.02.2018, 17:06
2. Gesellschaftliche Aufgaben sind aus Steuergeldern zu zahlen

Kindererziehungszeiten dürfen nicht aus Beiträgen gezahlt werden, dies ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und daher alleine mit Steuergeldern zu zahlen.

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max-mustermann 01.02.2018, 17:07
3.

"Zudem soll ein an die Rentenansprüche gekoppelter Aufschlag auf die Grundsicherung für Menschen eingeführt werden, die 35 Jahre lang Beitragszeiten vorweisen, aber nicht über die Grundsicherung hinauskommen. "

Den Mindestlohn auf eine vernünftige Höhe anzuheben und dessen Einhaltung durchzusetzen wäre ja auch zu einfach da gibt der Staat dann lieber ein paar Krumen für die Rente auf Harz4 Niveau oben drauf.

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shotaro_kaneda 01.02.2018, 17:08
4.

Wurde auch erwähnt, wie hoch der Aufschlag auf das Grundrentenniveau sein soll? Und eine Garantie für ein Rentenniveau vom 48% bezogen auf den "Eckrentner" bis 2025 halte ich für sehr kurzsichtig. Keiner weiß anscheinend, wie es danach weitergehen soll. Also wird erstmal ein Arbeitskreis gegründet. Aber wenigstens hat die SPD ein Stückchen was erreicht.

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olmen 01.02.2018, 17:10
5. Feiner Unterschied fehlt

auch hier bezgl. sog. Mütterrente: Sie soll nicht ausgeweitet, sondern lediglich angepasst werden. Es geht um Mütter für vor 1992 geborene Kinder, die nach Beschluss der alten GroKo eine Angleichung mit Müttern für n a c h 1992 geborene Kinder erhalten haben. Dies nach alten einem höchstrichterlichen Urteil, welches erst nach über 10 Jahren schrittweise umgesetzt wurde.
Die jetzt in Rede stehende restliche Anpassung würde zu einer vollen Gleichstellung mit Müttern von nach 1992 geborenen Kindern bedeuten. Das war überfällig, zumal vorgegeben. Leider geht dies in der Berichterstattung unter oder wird sogar verzerrt bzw. umvollständig dargestellt.

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hans_sohl 01.02.2018, 17:11
6.

Der Diebstahl an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten durch Verwendung der von diesen gezahlten Beiträge für allgemeine Sozialleistungen, die eigentlich von allen Steuerzahlern zu tragen sind (Bsp. Mütterrente, gesetzl. Krankenvers. für Migranten) nimmt immer mehr zu. Und die SPD glaubt, sie vertrete die Arbeitnehmer. Die Arbeitnehmer glauben das (nicht erst seit heute) nicht mehr.

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vonschnitzler 01.02.2018, 17:11
7. ist nicht überraschend

Gratis konnte es das ja nun nicht geben und wenn die Rentenkasse es nicht hergibt müssen Steuergelder genommen werden - so weit, so klar.

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XDB 01.02.2018, 17:12
8. Über Dinge entscheiden, die einen selber nicht betreffen

Dies können Politiker ja besonders gut. So kann man sich dann wieder als Gönner feiern lassen, ohne an den Grundproblemen des Rentensystems anzunehmen ... Demographische Entwicklung, Enthaltung großer, zahlungskräftiger Gruppen aus dem System ( ja, auch Politiker gehören bekanntlich dazu ), Entnahme von Mitteln für Fremdleistungen usw. . So wird das nichts. Als angestellter end-30er mit gehobenem mittleren Einkommen kann ich dem ekelhaften Spektakel nur noch Kopfschüttelnd zuschauen.

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ac-hettwer 01.02.2018, 17:12
9. Rentenlüge

Mit der Einigung wird ein Rentenniveau bis 2025 festgeschrieben, was ohnehin aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Situation zu erwarten ist.
Ein Erfolg hätten die Verhandler verkünden können, wenn sie das Rentenniveau schrittweise bis 2025 auf 53 Prozent anheben würden.
Richtig ist alle Versuche, ein langfristiges Rentenkonzept zu entwickeln werden im Ansatz scheitern, wenn sie es nicht schaffen, das zukünftig alle in die gesetzliche Rente einzahlen.

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