Forum: Wirtschaft
Köln/Bonn: Germanwings soll Beinahe-Crash vertuscht haben
AP

Das Protokoll liest sich hochdramatisch, doch es kommt erst mit großer Verspätung an die Öffentlichkeit: Ende 2010 soll ein Flugzeug von Germanwings bei Köln nur knapp einem Absturz entgangen sein. Beide Piloten wurden offenbar durch ein giftiges Gas nahezu außer Gefecht gesetzt.

Seite 2 von 12
kuschl 28.09.2012, 09:21
10. HaHa

Zitat von GlenRunciter
Zitat von der Seite der Gesellschaft für deutsche Sprache: Es ist nicht nur »erlaubt«, die Zusammensetzung Stundenkilometer zu wählen, sondern durchaus richtig und angemessen. Pedanterie, die annimmt, ein bestimmter Sachverhalt müsse sich in einem und nur einem bzw. einem fixierten sprachlichen Ausdruck niederschlagen, führt, von streng terminologischer Definitionsarbeit abgesehen, zu nichts.
Das erzählen Sie mal den BWLern, bzw Bankern!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cabeza_cuadrada 28.09.2012, 09:21
11. Ein Pedant? Sie?

Zitat von denken-drücken-sprechen
Immer häufiger frage ich mich, wieso ich überhaupt noch Spiegel Online lese. Dieser Artikel ist durchsetzt von Sprachschludereien. Falsch konjugierte Verben, "Stundenkilometer", Absätze, welche aus einem einzigen Satz bestehen und Hauptsätze, die .....
Niemals! Ich persönlich lese SPON wegen des Inhalts, zu diesem haben Sie wohl nichts zu sagen? Na dann, weiterhin viel Spaß beim korrigieren...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
keksguru 28.09.2012, 09:22
12. wo bleibt der Autopilot für Notlandungen?

Space shuttles konnten das schon vor 30 Jahren, aber in der zivilen Luftfahrt sind automatische Landungen nicht vorgesehen. Jedes Jahr kommt statistisch ein Flieger runter weil die Piloten in der einen oder anderen Weise versagen, und selbst unkontrolliertes Trudeln wie bei dem AF Flug nach Brasilien hätte man elektronisch stabilisieren können. Stattdessen stürzt der Flieger aus 11.000 Metern Höhe ab, was selbst im freien Fall wohl eine Minute dauern würde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cabeza_cuadrada 28.09.2012, 09:24
13. kein Problem....

Zitat von philip2412
Ich lese nichts von "beinahe" abgestürzt.Wann genau war den der "Beinahe-Moment ?Und an den 400kmh habe ich "leichte" Zweifel.
Let me google that for you

Bitte sehr!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jeze 28.09.2012, 09:25
14. Unfallbericht

Zitat von deisterman
nach verunreinigter Zapfluft aus den Triebwerken. Währe nicht das erste Mal, dass sowas passiert. In fast allen gängigen Triebwerken wird Trikresylphosphat (TCP) den Schmierstoffen beigefügt. Leider ist es auch ein hochwirksames Nervengift. Wird die Zapfluft damit konterminiert und gelangt diese in den Ansaugbereich der Klimaanlage kann es böse enden. Die Erklärung mit der Enteisungsflüssigkeit halte ich für weit her geholt, dann hätte es m.E. auch schon beim Start stinken müssen.
Dann lesen sie den Zwischenbericht der BFU, da steht es so drin.

Was ebenso drin steht ist, dass der Vorfall unmittelbar der BFU gemeldet wurde. Wieso SPON schreibt, dass dies vertuscht wurde, ist nicht klar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jeze 28.09.2012, 09:30
15. Falsch

Zitat von keksguru
Space shuttles konnten das schon vor 30 Jahren, aber in der zivilen Luftfahrt sind automatische Landungen nicht vorgesehen. Jedes Jahr kommt statistisch ein Flieger runter weil die Piloten in der einen oder anderen Weise versagen, und selbst unkontrolliertes Trudeln wie bei dem AF Flug nach Brasilien hätte man elektronisch stabilisieren können. Stattdessen stürzt der Flieger aus 11.000 Metern Höhe ab, was selbst im freien Fall wohl eine Minute dauern würde.
Das stimmt nicht. Zum einen kam der Flug aus Brasilien, zum anderen lieferten die Instrumente inkonsistente Werte. Weil nicht mehr klar war, was zu tun ist schaltete der Autopilot doch überhaupt erst ab. Kein Autopilot der Welt kann weiterhelfen, wenn er mit widersprüchlichen Werten gefüttert wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tubelayer53 28.09.2012, 09:31
16.

Wird versucht, einen so schwerwiegenden Vorfall zu vertuschen, muss das natürlich ein Grund für den Entzug oder zumindest das Ruhen der Betriebserlaubnis sein, mindestens bis alles aufgeklärt ist und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen worden sind.

Aber da in Deutschland ja niemand Verantwortung für seine Taten tragen muss, wird der Vorfall sicher folgenlos bleiben. Geht ja auch um Arbeitsplätze! Und ist ja niemand zu Schaden gekommen, fast!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jujo 28.09.2012, 09:34
17. ...

Zitat von sysop
Das Protokoll liest sich hochdramatisch, doch es kommt erst mit großer Verspätung an die Öffentlichkeit: Ende 2010 soll ein Flugzeug von Germanwings bei Köln nur knapp einem Absturz entgangen sein. Beide Piloten wurden offenbar durch ein giftiges Gas nahezu außer Gefecht gesetzt.
Jetzt staune ich aber doch, das Ereignis soll in der neuen schönen Facebook- und Twitterwelt nicht publik geworden sein?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
A.Stifter 28.09.2012, 09:35
18. Skandalös....

... ist, dass dieser Vorgang erst so spät der BFU gemeldet wurde, dass der Sprechfunkverkehr nicht mehr vorhanden war, da dieser nach 30 Tagen gelöscht wird. Dies grenzt an vorsätzliche Beweisunterdrückung durch die Germanwings.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
achim68 28.09.2012, 09:35
19. ...

Zitat von denken-drücken-sprechen
Immer häufiger frage ich mich, wieso ich überhaupt noch Spiegel Online lese. Dieser Artikel ist durchsetzt von Sprachschludereien. Falsch konjugierte Verben, "Stundenkilometer", Absätze, welche aus einem einzigen Satz bestehen und Hauptsätze, die eindeutig eigenständige Sätze sind und dennoch ohne Not durch ein Komma verbunden sind. In diesem kurzen Artikel sind es so viele, dass ich sie gar nicht alle aufzählen möchte. Ich mag vielleicht ein Pedant sein, aber das hier geht weit über den verzeihlichen Buchstabendreher hinaus. Es stellt sich die Frage, ob Spiegel-Journalisten ihre Artikel überhaupt ein zweites Mal durchlesen, bevor sie sie veröffentlichen. Das ist einfach nur peinlich. Sprachhandwerkliche Mängel wie diese machen den Unterschied zwischen Qualitätsmedien und Schundpresse. Spiegel Online stellt hier mal wieder eindrücklich unter Beweis wozu man sich selbst zählt.
Es gab eine Zeit, da waren der Spiegel und seine online Version für mich die letzten Bannerträger des deutschen Journalismus. Die Zeiten sind wohl, gedruckt wie online, vorbei.

Zu dem Vorfall an sich habe ich wohl eine eher unbeliebte Meinung.
Selbstverständlich sollte aufgeklärt werden warum 149 Passagiere und die entsprechenden Besatzungsmitglieder einer derartigen Gefährdung ausgesetzt waren. Und dies sollte öffentlich geschehen.

Aber ist eine Gesellschaft, egal ob Fluggesellschaft oder Betreiber einer öffentlichen Toilette, verpflichtet für sich selbst, aus eigenem Antrieb, Negativwerbung zu machen? Wohl kaum. Welche staatlichen Stellen ermitteln hier? Wer klärt die Vorfälle auf? Das dürfte wohl die Bundesstelle für Fluguntersuchungen, respektive das Luftfahrt Bundesamt sein (?)!. Warum kommt von dort erst so spät eine Information und Aufklärung der Öffentlichkeit? DA beißt sich wohl die Katze in den Schwanz...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 12