Forum: Wirtschaft
Kölner Immobilienmarkt: Rheinische Rendite

Köln*ist wieder Millionenstadt und wächst*weiter. Die positiven Perspektiven*der*Metropole bieten auch*Immobilienanlegern hervorragende Chancen. Genauso wie die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn ein paar Kilometer rheinaufwärts.

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derlabbecker 27.02.2011, 09:38
1. wo man in Köln wohnt...

... hängt mal als Erstes davon ab auf welcher Rheinseite man arbeitet. Am Besten nämlich so dass man nicht über den Rhein muss. Meine Firma ist im Rheinauhafen angesiedelt, der Weg dahin und wieder weg ist ein Alptraum, morgens wie abends. Selbst innerhalb Kölns brauchen Kollegen eine Stunde....
Dazu kommt bei den Kranhäusern: Sobald Hochwasser ist ist das schöne Leben vorbei. Beim letzten Hochwasser vor ein paar Wochen standen die Tiefgaragen kurz vor der Schliessung, bei meiner Firma war sie geschlossen. Dann mal viel Spass bei der Parkplatzsuche....

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jenio 27.02.2011, 10:01
2. .

finde ich ganz hervorragend. köln ist leider seit dem kriege eine hässliche stadt, der eine komplettrenovierung gut zu gesicht stünde. geld dafür gibts ja genug in der region, auch wenn es jetzt wieder aufschreie derer gibt, die meinen, dass dem nicht so sei.

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hasimen 27.02.2011, 10:09
3. Danke ...

danke für den Artikel - und danke das Sie die wahrhaft interessanten Ortsteile und Wohnlagen nicht erwähnt haben, so bleiben wir vor den Spekulanten verschont ! Köln ist nicht nur "linksrheinisch" bewohnbar ... zum Glück sind die Ansichten da innerhalb der Stadt Köln anders. Zum Glück gibt es aber auch so tolle Artikel wie diesen, die den Markt daran vorbei geleiten. Spekulanten aller Länder, demnächst werden in Tunis tolle Immobilien frei !

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venster 27.02.2011, 10:11
4. Ist das ne Anzeige?

Muss man eine Anzeige nicht als solche kennzeichnen?

Wenn das ein echter Artikel sein soll, und nicht aus der PR-Abteilung eines Verbands der Immobilienwirtschaft, dann ist es schlimm um den Journalismus. Investmentpornographie überlässt man lieber den üblichen Blättern, die haben damit mehr Erfahrung.

Allein am Beispiel Köln: es werden soviel Stadtteile aufgezählt, dass sich die Frage stellt wo man denn noch NICHT investieren sollte. Alle als "stabil" genannten sind als solche bereits seit 30 Jahren bekannt (Lindenthal, Marienburg) und die Ist-Preise bereits entsprechend hoch. Renditechance gering. Alle als "renditekicker" genannten sind als solche bereits seit zig Jahren als solche bekannt (Ehrenfeld) und entsprechend eingepreist.

Zudem kommt, dass für die genannten Premium-Neubauten die Quadratmeterpreise von Anfang an sehr hoch angesetzt wurden (Siebengebirge, Kranenhäuser). Ich glaube dem Artikel auch nicht, dass sich da bereits in den wenigen Jahren eine "tolle Rendite" aufgetan hat. Die Dinger sind ja gerade mal seit 1-2 Jahren fertiggestellt. Wie misst man da denn einen Wertzuwachs - das würde mich mal sehr interessieren.

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cadaquesien 27.02.2011, 10:43
5. KVB oder Fahrrad?

Zitat von derlabbecker
... hängt mal als Erstes davon ab auf welcher Rheinseite man arbeitet. Am Besten nämlich so dass man nicht über den Rhein muss. Meine Firma ist im Rheinauhafen angesiedelt, der Weg dahin und wieder weg ist ein Alptraum, morgens wie abends. Selbst innerhalb Kölns brauchen Kollegen eine Stunde.... Dazu kommt bei den Kranhäusern: Sobald Hochwasser ist ist das schöne Leben vorbei. Beim letzten Hochwasser vor ein paar Wochen standen die Tiefgaragen kurz vor der Schliessung, bei meiner Firma war sie geschlossen. Dann mal viel Spass bei der Parkplatzsuche....
Wo man wohnt und wo man arbeitet, das hängt vielleicht auch davon ab, wie gut man sich in Köln auskennt und wie dementsprechend geschickt man sich in der Stadt bewegt. Sie kennen doch sicher die KVB ("Kommt Vielleicht Bahn") - mit welchen sich der Rheinauhafen auch ganz hervorragend erreichen lässt. Versuchen Sie das doch einmal, und ein (jedes) Auto weniger auf den Straßen täte unserer Stadt gut.

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kumi-ori 27.02.2011, 10:46
6. Gute Idee!

Zitat von jenio
finde ich ganz hervorragend. köln ist leider seit dem kriege eine hässliche stadt, der eine komplettrenovierung gut zu gesicht stünde. geld dafür gibts ja genug in der region, auch wenn es jetzt wieder aufschreie derer gibt, die meinen, dass dem nicht so sei.
Mit den allerersten gründlicheren Abrissarbeiten habt Ihr ja erst letztes Jahr angefangen :)

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jw@k 27.02.2011, 10:50
7. blinde Seite

>>Das zeigt sich auch im Volksmund: Die rechte Rheinseite ist die "schäl Sick" - wörtlich übersetzt: schlechte Seite<<

..."schäl Sick" heißt nicht etwa "falsche Seite", sondern "blinde Seite". Angeblich stammt dieser Ausdruck aus der Zeit, in der Pferde noch Schiffe rheinaufwärts gezogen haben und mittels Augenklappen vor dem sich auf dem Wasser reflektierenden Sonnenlicht geschützt wurden. Die falschen Seiten Kölns sind sowohl rechts- als auch linksrheinisch zu finden. Tatsächlich hauptsächlich linksrheinisch in der Nähe des Rathauses...

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juergene_mg 27.02.2011, 10:58
8. Sehr lustiger Artikel – Charakter einer Anzeige

Eine bemerkenswerte Form der Werbung spiegelt dieser Artikel wider.
Da fehlt es nicht nur an der Objektivität, da fehlt es vor allem an der Sachkenntnis.
Die Kranhäuser, die ganz nett aussehen, sind klar überbewertet und haben so ihre Tücken (wurde in einem Kommentar schon treffend beschrieben – Stichwort Hochwasser).
Auch der Blick aus den Kranhäusern ist nicht überall der beste.
Aber man kann sich damit trösten, dass es derzeit eine Art Alleinstellungsmerkmal ist, eine Wohnung in diesen Häusern erworben zu haben. Ausserdem gilt in Köln(übersetzt): "Man muß auch gönnen können".

Ach ja: Schöne und wirklich lebenswerte Ecken in und auch direkt um Köln herum gibt es auf beiden Rheinseiten. Dies spiegelt sich auch in den täglichen Staus wider, denn die meisten wohnen wohl da wo sie sich wohlfühlen, oder?

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Vinodissimo 27.02.2011, 11:10
9. Kölner Immobilienmarkt

Zitat von sysop
Köln*ist wieder Millionenstadt und wächst*weiter. Die positiven Perspektiven*der*Metropole bieten auch*Immobilienanlegern hervorragende Chancen. Genauso wie die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn ein paar Kilometer rheinaufwärts.
Nach meiner Meinung wird der in den 70er Jahren in der Kölner Südstadt begonnene Gentrifikationsprozess sich zukünftig in erster Linie im Rechtsrheinischen fortsetzen. Nach Friedrichs ist "Gentrification der Austausch einer statusniedrigen Bevölkerung durch eine statushöhere Bevölkerung in einem Wohngebiet". Die Pioniere einer m Gentrifikation haben sich bereits in Mülheim und Deutz angesiedelt. Aus Sicht eines Mieters gefällt mir Dellbrück im Rechtsrheinischen besonders. Selbst in den hochpreisigen linksrheinischen Stadtteilen gibt es kaum eine Geschäftsstrasse, die eine ausgewogenere Nutzenstruktur hat als die Dellbrücker Hauptstrasse. Für mich die Perle des Rechtsrheinischen und von den Spekulanten bisher verschont.

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