Forum: Wirtschaft
Kohle: Ost-Länder drohen mit Ausstieg vom Ausstieg
Jan Woitas/ DPA

Wirtschaftsminister Altmaier will auch im Osten Braunkohlekraftwerke schließen. Doch die Ministerpräsidenten der betroffenen Länder begehren nach SPIEGEL-Informationen dagegen auf.

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bwk 29.11.2019, 18:11
1. Der Plan

"Das Problem des Wirtschaftsministeriums ist, dass es planungsgemäß bis 2023 insgesamt 12,5 Gigawatt Kraftwerkskapazität vom Netz nehmen muss", heisst es im Artikel. Man staunt nur noch, Planerfüllung im Jahr 2023 erstellt von der GroKo. Wenn es nicht so traurig wäre, müßte man lachen.

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thoms1957 29.11.2019, 18:24
2. Sie wollen mehr Kohle

40 Milliarden reichen nicht? Für eine Energieform ohne Zukunft? Die spätestens 2035 beendet sein soll? Viel zu spät im übrigen. Zahlt von dem ganzen Geld jedem Beschäftigten eine satte Abfindung und schaltet die Dinger so schnell wie möglich ab, am besten im nächsten Jahr. Wäre billiger für den Steuerzahler und besser für das Klima, als diese Zombianlagen weiter laufen zu lassen.

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Ökofred 29.11.2019, 18:45
3. Wozu auch einen Plan?

Zitat von bwk
"Das Problem des Wirtschaftsministeriums ist, dass es planungsgemäß bis 2023 insgesamt 12,5 Gigawatt Kraftwerkskapazität vom Netz nehmen muss", heisst es im Artikel. Man staunt nur noch, Planerfüllung im Jahr 2023 erstellt von der GroKo. Wenn es nicht so traurig wäre, müßte man lachen.
Sie haben ja so recht, Pläne sind ja so was von 50er! Einfach die CO2 Steuer auf 50 Euro / t und dann klappt es mit der Braunkohle, oder besser mit der Schließung. Und die 40 Mrd sparen wir dann auch. Soll die LEAG Ihren Strom in Tschechien verkaufen.
So ein Eiertanz, es ist zum Ko....

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apfelmännchen 29.11.2019, 18:46
4.

"Zombieanlagen" klingt ganz nett - wenn sie Irgendwas Bezahlbares aus der Jackentasche zaubern, womit sie den dreckigen Braunkohlestrom bei Flaute ersetzen können, wäre es eine gute Idee, solche Anlagen im Osten zu errichten.

Haben sie aber nicht. Oder villeicht doch - und sie halten das nur geheim?

Übrigens haben die "Altparteien" im Osten zusammen eine hauchdünne Mehrheit, die gerade noch ausreicht, um die AfD am regieren zu hindern - das wird sich wohl ändern, wenn versucht wird, den Kohleausstieg unverändert durchzuziehen und die Arbeitsplätze ohne Ersatz verlorengehen.

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marcaurel1957 29.11.2019, 18:48
5.

Zitat von bwk
"Das Problem des Wirtschaftsministeriums ist, dass es planungsgemäß bis 2023 insgesamt 12,5 Gigawatt Kraftwerkskapazität vom Netz nehmen muss", heisst es im Artikel. Man staunt nur noch, Planerfüllung im Jahr 2023 erstellt von der GroKo. Wenn es nicht so traurig wäre, müßte man lachen.
Was ist denn daran lustig?

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prologo 29.11.2019, 18:56
6. Ursprung des CO 2 Problems ist Merkels Politik

Zitat von bwk
"Das Problem des Wirtschaftsministeriums ist, dass es planungsgemäß bis 2023 insgesamt 12,5 Gigawatt Kraftwerkskapazität vom Netz nehmen muss", heisst es im Artikel. Man staunt nur noch, Planerfüllung im Jahr 2023 erstellt von der GroKo. Wenn es nicht so traurig wäre, müßte man lachen.
Im Jahr 2011 waren die sichersten AKW in Deutschland noch die Zukunft. Sauber sicher, zuverlässig und kein CO 2. Die Kohle- und gerade die Braunkohle Kraftwerke wurden damit unbrauchbar. Super!
Gestört hat nur die Entsorgung der strahlenden Atomaren Abfälle.

Dann kam der super Atom Gau. Das größte atomare Unglück, durch einen Szunami Fukushima 2011 in Japan. Merkel hat daraufhin aus Angst vor einem Szunami in Deutschland unsere Weltweit sichersten AKW abschalten lassen. Und damit die Lebenszeit der CO 2 Dreckschleuder Braunkohle Kraftwerke im Osten verlängert. Auch der Kohle Kraftwerke im Westen.

Damit hat Merkel Deutschland zum größten CO 2 Erzeuger in der EU gemacht. Das muss man endlich klar sagen. Merkel hat Deutschland die CO 2 Krise eingebrockt, und sonst niemand.

Alle nachfolgenden Probleme die wir jetzt haben, mit ungeliebten Windkraft Werken, Fahrverboten, hohe CO 2 Abgaben, haben wir durch Merkels Politik.

Frankreich hat 58 AKW, und kein CO 2 Problem.

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kodu 29.11.2019, 19:13
7. So ist es...

Zitat von apfelmännchen
"Zombieanlagen" klingt ganz nett - wenn sie Irgendwas Bezahlbares aus der Jackentasche zaubern, womit sie den dreckigen Braunkohlestrom bei Flaute ersetzen können, wäre es eine gute Idee, solche Anlagen im Osten zu errichten. Haben sie aber nicht. Oder villeicht doch - und sie halten das nur geheim? Übrigens haben die "Altparteien" im Osten zusammen eine hauchdünne Mehrheit, die gerade noch ausreicht, um die AfD am regieren zu hindern - das wird sich wohl ändern, wenn versucht wird, den Kohleausstieg unverändert durchzuziehen und die Arbeitsplätze ohne Ersatz verlorengehen.
Abgesehen davon, daß Altmaier wohl die "ärmste Sau" ist, weil er Ausgleich in einem, zumindest derzeit noch unauflöslichen Interessenkonflikt erreichen muss.
Anstatt sich (insbesondere die Klimaschützer) mal darüber Gedanken zu machen, warum die - durchaus zweifelhafte - AfD im Osten eine so große Rolle spielt, begnügt man sich lieber mit platter Polarisierung.
Dabei scheint es mir im Diskurs einleuchtend, daß ein überstürzter Ausstieg aus der Kohle auch unsere Versorgungssituation zunächst anspannen dürfte. Wenn man die dann entstehenden Lücken mit Kohlestrom aus Polen oder Tschechien schließen will, dürfte für die CO2-Bilanz rein gar nichts gewonnen sein. "Jegliches hat seine Zeit" und das gilt insbesondere auch für die Dauer eines Umbaus unserer Energieversorgung.
Die von der Kohleindustrie Abhängigen Menschen im Osten, sind durch die AfD kein politisch wehrloser Haufen, die man leicht gegeneinander ausspielen kann. Da kann man in den TalkShows noch so sehr im Dreieck springen. Vielleicht begreift das mal jemand in den GrünTee-Salons der Großstädte.

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apfelmännchen 29.11.2019, 19:21
8.

Zitat von prologo
Im Jahr 2011 waren die sichersten AKW in Deutschland noch die Zukunft. Sauber sicher, zuverlässig und kein CO 2. Die Kohle- und gerade die Braunkohle Kraftwerke wurden damit unbrauchbar. Super! Gestört hat nur die Entsorgung der strahlenden Atomaren Abfälle. Dann kam der super Atom Gau. Das größte atomare Unglück, durch einen Szunami Fukushima 2011 in Japan. Merkel hat daraufhin aus Angst vor einem Szunami in Deutschland unsere Weltweit sichersten AKW abschalten lassen. Und damit die Lebenszeit der CO 2 Dreckschleuder Braunkohle Kraftwerke im Osten verlängert. Auch der Kohle Kraftwerke im Westen. Damit hat Merkel Deutschland zum größten CO 2 Erzeuger in der EU gemacht. Das muss man endlich klar sagen. Merkel hat Deutschland die CO 2 Krise eingebrockt, und sonst niemand. Alle nachfolgenden Probleme die wir jetzt haben, mit ungeliebten Windkraft Werken, Fahrverboten, hohe CO 2 Abgaben, haben wir durch Merkels Politik. Frankreich hat 58 AKW, und kein CO 2 Problem.
Kleine Korrektur: Die Merkel wurde nicht plötzlich von der Atomangst gepackt - sondern sie wollte die Wahlen in BaWü gewinnen - was bekanntlich nicht geklappt hat.

Die Merkel-Politik hat die Branche Kernenergie praktisch politischen Intrigen geopfert (Kostenpunkt ca. 270 Mrd Euro und veoraussehbares Verfehlen der Klimaziele) - aber sowas ist im Merkelkabinett weniger wichtig als Machterhalt.

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burlei 29.11.2019, 19:35
9. Irgendwie komisch

Da wird in jedem Bierzelt, auf jedem Marktplatzt und in jedem Kneipenhinterzimmer "die deutsche Heimat" verklärt und gleichzeitig will man eben diese "Heimat" zum Wohle der Energiekonzerne rücksichtslos wegbaggern. Wie nennt man jetzt so etwas? Schizophrenie? Wirtschaftshörigkeit? Oder doch nur ganz normale, national-konservative Dummheit? Vielleicht sollte man die Befürworter der Vernichtung der "deutschen Heimat" einfach machen lassen. Sollen sie im selbstproduzierten Dreck seelig werden. Nur irgendwelche staatliche Hilfen sollte man diesen Quertreibern rigoros streichen. Irgendwann reicht es mal.

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