Forum: Wirtschaft
Kolumne: Besser ein Teil des Geldes weg als die ganze Kohle
REUTERS

Einigung, aber keine Lösung: Auch nach dem Kompromiss von Brüssel braucht Griechenland eine Reduzierung seiner Schuldenlast, um wieder auf die Beine zu kommen. Für den deutschen Steuerzahler wäre das die beste Lösung.

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clockwork-orange 24.02.2015, 09:11
150. Schwachfug ala Münchau

Was ändert es an der Belastung der Griechen, wenn wir denen die Hälfte der Schulden erlassen, für die sie sowieso keine Zinsen zahlen?

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jungsenior 24.02.2015, 09:14
151. Unglaublich..

mit welcher Überheblichkeit und Arroganz, aber umso weniger Sachkenntnis, hier diskutiert wird. Wäre SPON ein Bezahlabo, gäbe es nur 20% der Kommentare aber 80% mehr Qualität.

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rolli 24.02.2015, 09:41
152.

was wohl niemand sieht, oder sehen will, ist, dass der grösste Teil der griechischen Schulden durch das Diktat Deutschlands entstanden ist, dass auf keinen Fall Banken in die Bredouille geraten dürfen, und dass die Länder die Schulden der Banken in Staatsschulden umwandeln müssten. Damals hat Deutschland diesen Riesenfehler gemacht und ist nun nicht Manns genug das zuzugeben und den ganzen Austeritätswahnsinn zu stoppen. Ich verstehe Griechenland so, dass man bereit ist zu zahlen, aber nicht bereit ist, die Banken auf dem Rücken ( Armut ) von Angestellten. Rentnern, Kranken und Armen zu machen. In Deutschland war das möglich, weil das kindliche Vertrauen in eine katastrophale Regierung ungebrochen war, und weil die Stellvertreterdemokratie es nicht anders zulässt.


rolli

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pewibe 24.02.2015, 09:45
153. Kreative Ideen

Da hat man sie wieder, die Arroganz des linken, vermeintlich Superschlauen Linksariers! Man ist also Wutbürger, wenn man keine "kreativen"Finanzierungsideen, jubelnd gut heisst? Ich gehe einfach auch zur Bank, lege meine Zahlen auf den Tisch und sehe zu vieeeel Geld aufnehmen zu können und zahle es in 200 Jahren zurück. Bis dahin allen anderen ohne Kreativität " ein schönes Leben" beim finanzieren davon (Dummköpfe)

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koenigludwigiivonbayern 24.02.2015, 09:46
154.

Raus mir den Griechen! Eine Nazikeule weniger!

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Bondurant 24.02.2015, 09:57
155. Münchaus Welt.

Aber das

Der deutsche Wutbürger will die Griechen draußen sehen. Der rationale Homo Oeconomicus würde sagen: besser ein Teil des Geldes weg als die gesamte Kohle.

ist auch für sich genommen falsch. Münchau denkt nicht an die Worte des Großen Vorsitzenden: "Bestrafe einen, erziehe hundert". In diesem Sinne muss deutlich gemacht werden, dass man mit Manövern a la Grèce nicht nur nichts erreicht, sondern noch mehr Probleme kriegt. Und was Mao gesagt hat, wird Tsipras doch nicht anzweifeln, oder?

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koellinger 24.02.2015, 10:04
156. Zukunft für Kohle!

Was wir heute durchleben ist ein wirtschaftlicher Weltkrieg.
Geführt von Vordenkern, Industriellen und Regierungen.
Selbst Herr Putin beteiligt sich daran weil militärische Drohungen nur den Unbelehrbaren gelten.
Bezahlen müssen wir heute in harter Währung und Gott sei Dank nicht mehr mit Menschenleben.

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mic.ar 24.02.2015, 10:08
157. Alternativlos?

Bei Herrn Münchau klingt alles immer alternativlos. Letztlich weiß keiner (auch Herr Münchau nicht) wie dramatisch ein Grexit verlaufen würde und welche Konsequenzen er für den EURO-Raum hätte. Es werden allenthalben immer nur Behauptungen aufgestellt. Auch wenn es für die Bürger der betroffenen Länder vielleicht hart gewesen wäre, man hätte bei Zypern oder Griechenland den Ausstieg aus dem EURO wagen sollen. Beide Länder haben nicht genug Gewicht, um die Finanzmärkte nachhaltig zu erschüttern. Ich behaupte, das würde den EURO langfristig stärken und nicht schwächen, das Erpressungspotential der Schuldenstaaten würde sinken und letztlich würde sich herausstellen, dass die ausgetretenen Staaten schneller wieder auf die Beine kommen.

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Thomas Schnitzer 24.02.2015, 10:11
158.

Zitat von conny1969
für den Steuerzahler wäre wohl gewesen die DM zu behalten. Da hätten wir keine Banken retten müssen, hätten noch Zinsen auf unsere Sparbücher, Erträge bei unseren Lebensversicherungen und vielleicht sogar noch eine Rente von der man Leben kann, abgesehen davon müssten wir nicht für andere Länder haften.
Und vielleicht haben sie jetzt endlich gelernt, dass das Geld in aktien besser aufgehoben ist.

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Thomas Schnitzer 24.02.2015, 10:20
159.

Zitat von hummel1
Ich habe vor kurzem im Radio gehört, dass die griechichen Oligarchen nur darauf warten, dass der Staat Bankrott geht damit Sie günstig einkaufen können. Und einige der Mitforisten deutet das auch an. Da frage ich mich doch das muß doch deren Volk auch mitbekommen warum um alles in der Welt wettern viele Griechen dann gegen Deutschland Troika & Co anstatt ihren die Blutsauger aus den eigenen Reihen mal in die Mangel zu nehmen. Diese Herrschaften klauen doch den Menschen dort das Essen vom Teller oder nicht?
Der Schwager meiner Mutter hat gehört, dass Griechenland demnächst zum Einkaufszentrum ausgebaut wird. An der Akropolis wird der Parkplatz gebaut.

Und warum die Griechen lieber gegen andere wettern als auf ihre eigenen Reihen zu schauen, ist relativ einfach beantwortet, dass kann ihnen fast jeder Hartz-Empfänger erklären: Weil immer die anderen Schuld sind.

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