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Kommentar zum Wärmedämmungs-Beschluss: Asozialer Wohnungsbau
DPA

Heute wird die Bunderegierung ein neues Milliardenprogramm zur Wärmedämmung beschließen - und damit einen teuren Irrweg beschreiten. Das teure Styropor an den Hauswänden lohnt sich für die Hersteller, aber weder für Mieter noch für die Umwelt.

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Charlie_xxx 03.12.2014, 05:17
1. Polemik?

Viele der genannten "Fakten" verzerren das Bild, weil andere wichtige Fakten fehlen. Heizenergie ist einer der größten CO2- Verursacher.

Ob dann die beste Lösung in der Heizanlage liegt oder Fenster oder Dämmung, muss im Einzelfall geprüft werden. Styropor macht Probleme, aber deshalb die Dämmung zu verteufeln, ist nun echt keine Lösung.
Nur zur Information- Rockwool macht kein Styropor, sie sind Konkurrenz zu BASF.

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mikaiser 03.12.2014, 05:22
2. Danke für die klaren Worte

Wenn die Regierung derartig deutlich schädlichen Quatsch beschließt, muss wenigstens die "vierte Gewalt" funktionieren. Sie haben die Gefahren der Verordnung - einschließlich Bürgerfrustration - deutlich gemacht.

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BeatDaddy 03.12.2014, 05:24
3. Nicht

nur der Wohnungsbau mutiert hinüber in den asozialen Bereich sondern unser ganzes Land. Vielen Dank an Merkel und ihre Lobbyisten. Aber bis zur nächsten Wahl ist alles wieder vergessen und die 40% demenzkranken Wähler werden denen widerum die Macht in die Hände geben. Es läuft doch alles so gut...und wer finanzielle Probleme hat, ist sowieso selbst daran schuld...;)

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peter0pf9 03.12.2014, 05:35
4. und 19% an Mutter Staat

bitte vergessen Sie nicht die geschaffenen Arbeitsplätze und die Einnahmen des Staates, die werden ja nun auch ausschließlich im Interesse unserer Bürger eingesetzt! - würde Mutti sagen

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lemmy01 03.12.2014, 05:59
5. Da kommt noch einiges hinzu...

Ein vernünftiger Standpunk! Und dabei sind noch nicht einmal alle Probleme angesprochen. Z.B.: Wie wird dieser Sondermüll einmal später entsorgt?

Oder die ganze Schimmelproblematik. Ja, ja, die Fachleute sagen, die gibt's gar nicht. Nur: Jeden Morgen, wenn ich aus dem Fenster zum gegenüberliegenden und wärmegedämmten Gebäude schaue, frage ich mich als erstes, ob es dort gebrannt hat. Zum Glück ist das schwarze über den Fenstern aber nur Schimmel. Klar, da haben die Handwerker gepfuscht. Deshalb hat man diesen Sommer das Ganze aufgerissen und nachgebessert. Es beginnt sich aber schon wieder zu verfärben...

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rememberer 03.12.2014, 06:03
6. Da passt ja mal alles...

Welch aufheiternde morgentliche Nachricht :(
Reinigt den Magen - sozusagen.

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tangoxy 03.12.2014, 06:04
7. rechnet sich nicht...

auch ich habe mein Haus aus den 50igern auf anraten von "Spezialisten" nachträglich für 14.000,- verdämmt. Das sollte im Jahr 1.000,- sparen. Weit gefehlt. Mit viel "Augen zu drücken" spare ich gerade 200,- im Jahr. Das trotz gestiegener Heizpreise im Vergleich zum Berechnungsjahr.
Dafür atmen die Wände nun nicht mehr so gut und ich darf lüften nicht vergessen um keinen Schimmel zu riskieren. Das war vorher kein Problem.

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chrutchfield 03.12.2014, 06:05
8. Also wieder einmal...

...ein neuer Irrweg, den unsere Träumer in BERrlin beschreiten. Aber das kommt wohl davon, wenn die sogenannten Experten den Regierenden erklären, was richtig ist und wo es lang gehen soll. Wann werden 'die da oben' eigentlich vernünftig?

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biike 03.12.2014, 06:06
9. Nicht gut für die Umwelt?

Ja, da gebe ich Ihnen gerne Recht! Und auch was die Behandlung zur Feuerfestigkeit betrifft und den Einsatz der Chemikalien. Ich war wenig erfreut als diese Platten vor einigen Jahren an unsere Hauswand kamen.
Unsere Vermieter haben die Kosten dafür, netter Weise nicht auf schon bestehende Mietverträge umgelegt. Neue Mieter müssen allerdings mehr Miete zahlen. Und somit profitieren wir tatsächlich von der Wärmedämmung, denn wir bekommen seit mehreren Jahren ungefähr die Hälfte der Nebenkosten zurück. Vorher haben wir immer nachzahlen müssen.
Es gibt also schon einen Nutzen, die Frage bleibt, was daraus für nachfolgende Generationen wird?

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