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Kompakte Solaranlagen: Sonnenstrom vom Balkon
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Rund 40.000 Geräte dieser Art soll es schon geben: Mit Mini-Solaranlagen können selbst Mieter auf Ihrem Balkon Strom erzeugen und ihn verbrauchen. Die Geräte gibt es schon ab 400 Euro - und sie rechnen sich.

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bbkingbaby 13.07.2019, 14:46
1. Drehstrom ...

Die meisten privaten Haushalte haben einen Drehstromanschluss. Mit den kleinen Mini-Solaranlagen elche den erzeugten Strom an einer Steckdose einspeisen muss man beachten, dass der dann auch in dieser Phase verbraucht wird? Wenn das Dachgeschoß einen anderen Stromkreis (Phase) hat als der Kühlschrank im Erdgeschoß ist es schon vorbei mit der großen Ersparnis ...

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tronicum 13.07.2019, 14:55
2. Balkon Mini Anlagen rechnen sich nicht

Für die meisten Haushalte lohnt sich ein Balkon Anlage nicht. Schlimmer noch man verschenkt Strom an den Netzbetreiber weil Einspeisung nicht erfasst werden kann. Halt das für unseriös sowas zu empfehlen.

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davi_ac 13.07.2019, 15:05
3. Vor einem Jahr

sah das noch so aus: https://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/solaranlage-fuer-den-balkon-wie-mieter-geblendet-werden-a-1208311.html

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Energiedrehstrom 13.07.2019, 15:07
4. Drehstom

zu bbkingbaby: Die Energiezähler zählen nicht pro Phase, sondern den gesammten Strom aller Phase gleichzeitig . Das heißt es ist unerheblich auf welcher Phase ich einspeise/erzeuge. Ich bin nicht gezwungen auf der Phase der Einspeisung zu verbrauchen. Der Zähler saldiert sozusagen. Solange ich mehr erzeuge als entnehme ist alles gut und es geht zu meinen Gunsten aus.

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syracusa 13.07.2019, 15:07
5. Eigenverbrauch optimieren

Mit ein wenig handwerklichem Geschick lässt sich der Eigenverbrauch deutlich steigern. Allerdings geht das eher nur beim Neubau. Ich habe einen Stromkreis eingerichtet, der als Inselanlage seinen Strom nur vom Wechselrichter bezieht. Der Wechselrichter ist ein Hybrid-Gerät mit eingebauter Netzvorrangschaltung. Er hängt also sowohl am Stromnetz, als auch am Akku. Solange der Akku Strom liefert, nimmt mein dazu eingerichteter Stromkreis mit allen Lampen, Kühl-Gefrier-Kombi, Computer, TV usw Strom ausschließlich aus dem von der PV-Anlage gespeistem Akku. Sinkt die Akkuspannung infolge Entleerung unter eine voreingestellte Schwelle, dann schaltet der Wechselrichter unterbrechungsfrei auf Netzstrom um. Allerdings ist das seit Inbetriebnahme vor einem halben Jahr noch nicht passiert.

Strom beziehe ich seitdem nur noch für die Großverbraucher, die aber immer nur für kurze Zeit in Betrieb sind. Das sind Backofen, Herd, Durchlauferhitzer und Wärmepumpe. Und als Bonus habe ich damit auch eine gesicherte Stromversorgung, falls es mal zum Ausfall des öffentlichen Netzes kommt.

PV-Anlage: 4 Module á 300 Wp
Akku: 2 Stck 200 Ah LKW Bleibatterie
Wechselrichter: 800 W (wg hoher Anlaufströme des Kühlschranks) Kombigerät inkl PV-Ladegerät
Kosten: 2000 Euro inkl aller Kleinteile und Kabel
genutzter Strom aus PV: 750 kWh p.a., entsprechend 225 Euro

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jogibaer 13.07.2019, 15:08
6.

Bei einer teuren Solaranlage auf dem Dach muss man auch die Unterhaltskosten berücksichtigen. Wartung, Reinigung und Versicherung fallen regelmäßig an und schmälern die Rendite deutlich. Zudem müssen auch eventuelle Defekte einkalkuliert werden. Relativ wahrscheinlich ist wohl, dass früher oder später der Wechselrichter abraucht. Und der kostet ein paar Euro. Und möglicherweise fällt bald die Stromsteuer weg, dann werden sich Solaranlagen kaum noch rechnen.

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syracusa 13.07.2019, 15:08
7.

Zitat von bbkingbaby
Die meisten privaten Haushalte haben einen Drehstromanschluss. Mit den kleinen Mini-Solaranlagen elche den erzeugten Strom an einer Steckdose einspeisen muss man beachten, dass der dann auch in dieser Phase verbraucht wird? Wenn das Dachgeschoß einen anderen Stromkreis (Phase) hat als der Kühlschrank im Erdgeschoß ist es schon vorbei mit der großen Ersparnis ...
Nein, das ist irrelevant. Die nicht-rücklaufenden Stromzähler saldieren die drei Phasen, so dass es egal ist, wenn Stromverbrauch und Stromeinspeisung über verschiedene Phasen laufen

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syracusa 13.07.2019, 15:11
8.

Zitat von tronicum
Für die meisten Haushalte lohnt sich ein Balkon Anlage nicht. Schlimmer noch man verschenkt Strom an den Netzbetreiber weil Einspeisung nicht erfasst werden kann. Halt das für unseriös sowas zu empfehlen.
Für welche Haushalte lohnt sich das denn nicht?

Es lohnt sich für praktisch alle Haushalte. Wg der kleinen Anlagen fährt man damit natürlich keine riesigen Gewinne ein, aber um die 50 Euro pro Jahr sind immer drin.

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competa1 13.07.2019, 15:12
9. eine Frage...

Zitat von tronicum
Für die meisten Haushalte lohnt sich ein Balkon Anlage nicht. Schlimmer noch man verschenkt Strom an den Netzbetreiber weil Einspeisung nicht erfasst werden kann. Halt das für unseriös sowas zu empfehlen.
..was wollen Sie denn mir einem 300 watt modul an Strom erzeugen,den Sie verkaufen können?Das eien Modul reicht für Kühlschrank,Grundlast und den Flachbildschirm.Überschuß gibts da nicht

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