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Kompentenz-Wirrwar: Bundesrechnungshof beklagt teures Chaos bei Energiewende
DPA

Viele Ministerien mischen mit, doch niemand hat die Kosten im Griff: Der Bundesrechnungshof zieht ein verheerendes Fazit zur Energiewende. Vor allem die schwarz-gelbe Koalition kommt schlecht weg.

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Herr_Peter 20.08.2014, 09:01
1. Erzählen Sie mir etwas Neues!

Das ist alles erkennbar und bekannt. Erstaunlich, wie sich die Bevölkerung ein solches Gegurke gefallen lässt; vermutlich, weil die Kosten nur allmählich und breit verteilt werden, dumm ist es trotzdem. Diese Politikergeneration ist zu großen, planvoll durchgeführten Projekten anscheinend nicht in der Lage.

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notty 20.08.2014, 09:15
2. Eine weitere Bestaetigung

Und wieder einmal bestaetigt der BRH, dass die sogenannte Energiewende ein Konglomerat von zum Teil hysterischen, planlosen, kostspieligen Fehlentscheidungen ist, die der Buerger ueber Jahrzehnte bezahlen wird.
Alles begann, als Merkel mit einer geradezu bizarren Entscheidung diese Wende ausrief und dann den Dilettanten Roettgen loslies....
Der einzige Profiteur des Ganzen scheint Asbeck zu sein...

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kenterziege 20.08.2014, 09:18
3. Mehr als richtig....

Zitat von Herr_Peter
Das ist alles erkennbar und bekannt. Erstaunlich, wie sich die Bevölkerung ein solches Gegurke gefallen lässt; vermutlich, weil die Kosten nur allmählich und breit verteilt werden, dumm ist es trotzdem. Diese Politikergeneration ist zu großen, planvoll durchgeführten Projekten anscheinend nicht in der Lage.
Die überschneidenden Zuständigkeiten und Abstimmungsnotwendigkeiten sind politisch gewollt. Das Motto " Viele Köche verderben den Brei" ist aber bei der Regierungsarbeit Tagesgeschäft. Insbesondere, wenn Ressorts verschiedenfarbig besetzt sind, wird der Kampf auf unterer Ebene ganz heftig ausgetragen. Da blockiert man sich oft gegenseitig. Demokratie ist auch eine teure Staatsform. Die Erkenntnis daraus ist, dem Staat möglichst wenig in die Hand zu geben. "Schuldige" wird man im Einzelfall nie ausmachen können! Aber das Geld ist verbraten...

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vantast64 20.08.2014, 09:34
4. Small wonder

Kein Wunder, wenn sie alle Lobbyisten liebedienerisch bedienen. Es fehlte, und fehlt immer noch, eine kompetente Regierung, die nicht nach Opportunität, sondern nach dem Lebensnotwendigen regiert, auch für unsere Enkel. Stattdessen die Aufführung einer Satire, die sich Merkel nennt, und deren Inhalt die alleinige Darstellung eines Machterhalts um jeden Preis ist,ohne Rücksicht auf die kleinen Bürger. Shakespeare hätte hieraus eine Komödie gemacht, wir könnten weinen um die vertanen Ressourcen

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tauon2 20.08.2014, 09:35
5. divide et impera

Teile und herrsche, das wussten schon die alten Lateiner.

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rkinfo 20.08.2014, 09:36
6. Auch Bürger und Industrie sind im Chaos

Zitat von Herr_Peter
Das ist alles erkennbar und bekannt. Erstaunlich, wie sich die Bevölkerung ein solches Gegurke gefallen lässt; vermutlich, weil die Kosten nur allmählich und breit verteilt werden, dumm ist es trotzdem. Diese Politikergeneration ist zu großen, planvoll durchgeführten Projekten anscheinend nicht in der Lage.
Nicht nur die Politik auch wir wissen eigentlich nicht was wir wollen bei der Energiewende.
Ursprünglich wollte man Solarstrom als Unterstützung der Mittagsspitzen aber nun sind vollgeplastert damit.
Und Windstrom sollte überregional von Nord nach süd gehen - hier wird ständig umgeplant.

Gebäude sollte in den nächsten 40 Jahren energetisch saniert werden oder zum Abriss kommen - hängt.
Und für restliche Heizaufgaben war Kraft-Wärmekopplung vorgesehen oder geeignete Steinkohle-Kraftwerke werden bekämpft und stattdessen kleine Pelletöfen gefördert welche nun absehbar Feinstaubprobleme ergeben.

Dazu beim Auto ... Brasilien hat seit Jahrzehnten E25 und schwenkt schon auf E85 Biosprit um während wir nicht mal wie die USA E10 packen.

Dass bei dem Chaos jedes Ministerium eigene Show-Projekte sich halten will ist eben Politik im Chaos - kaum vom Rechnungshof zu rügen da alle mitspielen.

Zumindest zeigt der Rechnungshof dass es so chaotisch nicht mehr weiter gehen kann ohne dass wir die nötige Energiewende in den Sand setzen.
Ob die Bürger tatsächlich die Wende mitmachen ist angesichts ihrer Abneigung zu E10 aber fraglich. Die wollen eher nichts ändern bis eben das Energieversorgungssystem kollabiert.

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wolle0601 20.08.2014, 09:38
7. Wenn man das ökologische Ergebnis

mitberücksichtigen würde, wärs wohl noch peinlicher. Ich erinnere mich an einen Artikel im SPIEGEL, nach dem das Ergebnis von Zig Milliarden Euro ein Aufschub des "Klimawandels" von ein paar Wochen wäre. Falls die Modelle überhaupt stimmen. Wenn überhaupt wäre eine Energiewende letztlich aus militär-oder sicherhheitsstrategischen Gründen sinnvoll. Aber auch (gerade) dann wäre das Ganze kosteneffizientzu betreiben - erst Speicher, dann Produktion - und nicht nach Fukushima in halber Hysterie und auf der Grundlage von jahrzehntelanger Gehirnwäsche durch Ökolobby und Untergangspropheten.

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Blaumännchen 20.08.2014, 09:39
8. Die Energiewende funktioniert nicht...

Zitat von Herr_Peter
Das ist alles erkennbar und bekannt. Erstaunlich, wie sich die Bevölkerung ein solches Gegurke gefallen lässt; vermutlich, weil die Kosten nur allmählich und breit verteilt werden, dumm ist es trotzdem. Diese Politikergeneration ist zu großen, planvoll durchgeführten Projekten anscheinend nicht in der Lage.
und zwar aus physikalischen und ökonomischen Gründen. Das im Artikel beschriebene Desaster beschreibt einfach nur was passiert wenn eine entfesselte Bürokratie eine zum scheitern verurteilte Aktion umsetzen will um möglichst viel Staatsgeld verteilen zu können. Ohne von der Sache etwas zu verstehen. Heerscharen von "Experten" , Studien, etc. Gleichzeitig wird das Land mit nutzlosen EE vollgestellt, über Netze gestritten und Kraftwerke abgeschaltet.

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makuzei 20.08.2014, 09:43
9.

Da ist ja nicht nur ein Fehler gemacht worden-
da sind hunderte gemacht worden-

das Ganze ist eine solche Summe herausragender
Inkompetenz ,dass faktisch der gesamte Bundestag
hoffnungslos diskreditiert ist.-
Dabei haben die doch weit mehr Möglichkeiten,sich
kundig zu machen als der Bürger.

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