Forum: Wirtschaft
Kompromiss zur Grundsteuer: So will der Staat künftig Immobilien bewerten
imago/Christian Ohde

Olaf Scholz und die Länder haben sich auf Eckpunkte für eine Reform der Grundsteuer geeinigt. Sie wäre weniger aufwändig als der erste Vorschlag des Bundesfinanzministers. Doch besonders in Großstädten dürfte es teurer werden.

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fin2010 01.02.2019, 20:03
20. Nicht der Mieter - sondern der Einwohner

Zitat von Harry Callahan
Wer zahlt? Die Mieter.
Die Leistungen der Gemeinde nutzen praktisch ausschliesslich den Einwohner der Gemeinde, seien sie nun Mieter einer Wohnung oder Selbstnutzer.

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ebbe1sand 01.02.2019, 20:04
21. Totengräber

Olaf Scholz gibt der SPD den Rest... R. I. P. Sozialdemokratie!

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kaltmamsell 01.02.2019, 20:04
22. Im Zeichen einer einfachen Nebenkostenabrechnung

könnte der Mieter bundesweit einen einheitlichen Grundsteuer-Basisbetrag zahlen, der alle drei bis fünf Jahre neu festgelegt wird. Derzeit wären das so etwa 10 Cent pro Quadratmeter Wohnfläche und Monat. Den Rest begleicht der Vermieter und kann diese Differenz auch steuerlich geltend machen. Seine gesamte Grundsteuerabgabe wird nach Bodenrichtwert und (wie auch bisher schon) relevanter Fläche bemessen. Lieber bei der Abgabenteilung zwischen Mieter und Vermieter einen Zusatzpunkt einbringen, als da noch zig höchst klageanfällige und einzelfallprüfungsaffine Extravariablen etablieren, z. B. in den Kategorien Durchschnittsmiete und Baujahr. Denn der darauf folgende Prüfungs- und Klageabwehr-Irrsinn kostet ja auch Steuergeld.

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Alias iacta sunt 01.02.2019, 20:08
23. Halbe Sache mal wieder

Für Leute, die in attraktiven Städten hohe Mieten kassieren können, kann das richtig sein.
Aber was ist mit Omas Häuschen in den gleichen Städten mir Altersarmut und teuren Preisen geraden noch so klarkommen?

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Das dazu 01.02.2019, 20:09
24. Extrem schwache Einigung

Zum einen soll es Ausnahmen geben, wenn es starke Unterschiede nach oben oder unten bei der Miete gibt.
Wie soll das denn ablaufen? Da kommt dann der Grundsteuerbescheid, der Eigentümer schaut drauf und denkt sich, hey, ich nehm ja viel mehr Miete ein, wie da steht. Das muss korrigiert werden?
Genauso im Fall, es wäre Miete unter dem Durchschnitt. Was hätte er davon, er reicht es eh weiter?
Da haben sich wohl wieder ein paar Leute, die nur das gute im Menschen sehen, über den Tisch ziehen lassen.
Das merkt man schon an solchen Sätzen wie "Ich finde das nicht richtig", es würden ja auch Schwimmbäder etc. davon finanziert.
Das ist zwar richtig, aber wieso sollen das nur die Ärmeren der Gesellschaft zahlen? Denn wer zur Miete wohnt, auf den wird die Grundsteuer abgewälzt. Eigentümer eines keinen Einfamilienhauses zahlen, die Eigentümer vom Wohnkomplexen aber lehnen sich entspannt im Privatpool zurück und reichen die Kosten weiter.
Da sieht man, wie sozial die CDU eingestellt ist und wofür das C steht. Offenbar wurde das von Christlich zu Cash geändert, ohne das es mitgeteilt wurde.

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adam01 01.02.2019, 20:12
25. Abwarten

schlage ich vor. Dass die Grundsteuer auf den Mieter umgelegt wird, ist doch selbstverständlich. Denn diese haben auch den Nutzen.

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ditor 01.02.2019, 20:17
26. Es wird gerechter

Zitat von schwäbischalemannisch
Wozu immer alles so kompliziert machen. Immer wenn die SPD im Boot ist geht alles vom Hundertsten ins Tausendste.
Es wird so gerecht werden dass durch den Aufwand alle, und nicht nur einige, mehr zu zahlen haben.
In drei Jahren wird man sich überrascht geben dass die Einnahmen unerwartet hoch ausfallen.

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ditor 01.02.2019, 20:20
27. Der Andere

Zitat von piton
Mal wieder typisch, unterm Strich muss mehr geblecht werden.
Das Tolle ist dass, wenn die Leute ihren Steuerbescheid bekommen, die Schuld am Anstieg beliebig zwischen den einzelnen Institutionen hin- und her geschoben werden kann.

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taschenorakel 01.02.2019, 20:37
28.

Zitat von ingo.adlung
Die Grundsteuer kann, aber muss man nicht auf die Miete umlegen. Und man könnte mit der Verabschiedung der neuen Bemessungsgrundlage dies sogar ausdrücklich verbieten.
Wer vermietet, hat zumindest Anspruch auf Kostendeckung. Das werden Sie hoffentlich nicht wegdiskutieren wollen. Somit wird die Grundsteuer IMMER an den Mieter durchgereicht werden. Die einzige Frage ist, ob dies seriös und transparent, oder unseriös und verschleiert passiert. Also für meinen Teil bevorzuge ich seriöse Politik.

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Actionscript 01.02.2019, 20:48
29. Dafuer koennte es eine Loesung geben,...

Zitat von Alias iacta sunt
Für Leute, die in attraktiven Städten hohe Mieten kassieren können, kann das richtig sein. Aber was ist mit Omas Häuschen in den gleichen Städten mir Altersarmut und teuren Preisen geraden noch so klarkommen?
...was mal in Kalifornien eingeführt wurde. Die Besitzsteuern richten sich bei solchen Hausbesitzern nach dem Preis, der für das Haus bezahlt wurde. Erst, wenn das Haus verkauft oder vererbt wird, zahlt der neue Besitzer den entsprechenden Haus Wert. Damit wären ärmere und besonders ältere Besitzer, die den Wohnsitz nicht mehr wechseln wollen, geschützt. Auf der anderen Seite kann man seinen Besitz aber auch gewinnbringend verkaufen und sich woanders eine billigere Wohnung oder Haus kaufen. Das könnte Leute interessieren, die in Rente gehen und nicht auf einen bestimmten Ort der Arbeit wegen angewiesen sind.

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