Forum: Wirtschaft
Konjunktur: Deutsche Industrie bekommt weniger Aufträge als erwartet
DPA

Die deutsche Industrie muss einen herben Dämpfer hinnehmen: Im Juni sind die Aufträge so stark weggebrochen wie seit rund anderthalb Jahren nicht mehr. Ökonomen sprechen von einem "überraschenden Debakel".

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smartphone 06.08.2018, 09:19
1. Klare Ursache

es spricht sich halt rum, wie die sog.HUMAN RESOURCES in Zeiten des Fachkräftemangels mit denselben umgeht. Es ist doch klar, dass man bei erstbester Gelegenheit deren KeyAccount etc "auflaufen läßt ,also Aufträge streicht . Aspekte also , die so einem Banker erst mal nicht einfallen ....

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kpkuenkele 06.08.2018, 09:30
2. Merkel Wirtschaftswunderland

Merkels Erfolgsbilanz in der Wirtschaft steht auf tönernen Füßen. Und auch die derzeitigen Rekordsteuereinnahmen sind kein Ausdruck Merkelscher Erfolge sondern einzig und alleine der Tatsache geschuldet, dass aufgrund der Versäumnisse der Bundesregierung bei der Anpassung der Lohnsteuertabellen an die Inflation (Stichwort: kalte Progression) nun die Masse an Arbeitnehmer in den Spitzensteuersatz gerutscht ist. Die Plünderung der Arbeitnehmer als Erfolg zu verkaufen, kann auch nur dieser Bundeskanzlerin einfallen.

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freeclimber 06.08.2018, 09:40
3. Ist das Absicht?

Der Headliner schockiert mit wegbrechenden Aufträgen und der Schlussabsatz relativiert fast in die Normalität! Welche Absicht steckt hinter einer derartigen Informationsaufbereitung?

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jschm 06.08.2018, 09:43
4. überraschendes Debakel?

oder besser gesagt "unsere Prognosen lagen mal wieder daneben!" jetzt sehen sie einen schwachen negativen Trend, vorher schönes Wetter.

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vox veritas 06.08.2018, 09:52
5.

Die gleichen Experten haben vor nicht allzu langer Zeit vor einem Überhitzen der Wirtschaft gewarnt. Ja was denn nun?

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endew 06.08.2018, 09:59
6. Mit Lieferzeiten

von deutlich über einem Jahr auf Fertigungslinien und teilweise fast einem Jahr auf Standardanlagen, brauchen sic die Anlagenbauer nicht wundern, wenn Firmen inzwischen auch bei anderen europäischen oder chinesischen Herstellern bestellen. Allerdings haben diese dann ähnliche Probleme, Pneumatik-, Hydraulik-, Motoren- oder andere Komponenten zu bekommen.
Wie notwendigen Ressourcen, natürlich auch Fachpersonal, lässt sich nicht auf die Schnelle vermehren.

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In-Golf 06.08.2018, 10:18
7. "Ökonomen sprechen von einem "überraschenden Debakel"."

Wer so spricht, beherrscht die Terminologie der Wirtschaftswissenschaften und auch jeder anderen Wissenschaft nicht.

Das "Debakel" ist ein Topos von Apokalyptikern wie Journalisten und schlecht gelaunten Politikern. Ein Ökonom würde von "Delle im Auftragseingang" sprechen. Und eine Erläuterung geben, warum die Kunden Zurückhaltung üben.

Ich kann mir z.B. vorstellen, dass in Ferienzeiten sehr viele Entscheider nicht in den Unternehmen sind und dass deshalb im nächsten Monat Ihr "Taxifahrer" von einem überraschenden Lottogewinn spricht.

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K:F 06.08.2018, 10:21
8. Industrie ist es selbst schuld- Wirtschaftspolitik a la CDU-

Das kommt davon, wenn man Investitionen verweigert und nur auf Auslastung von Kapazitäten wirtschaftet. Überlange Lieferzeiten, wie in einem Beitrag geschrieben, zeugen doch davon. Zu wenig Fachkräfte ist die Industrie auch selbst schuld, die verweigerte doch regelmäßig Ausbildung. Kostet nämlich Geld! Erst schreien die Bauern nach mehr Geld, haben sie bekommen, jetzt schreien die Waldbesiter nach mehr Geld, und nun brechen die Auftragseingänge weg. Dann muss der Staat natürlich mit Förderungen sofort helfen. Union kann nix.

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wannbrach 06.08.2018, 10:47
9.

Die Androhung eines Handelskrieges macht sich in allen Ländern bemerkbar und wenn von den USA kein Einlenken kommt kann es nur noch schlechter werden.

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