Forum: Wirtschaft
Konjunktur: Deutsche Industrie bekommt weniger Aufträge als erwartet
DPA

Die deutsche Industrie muss einen herben Dämpfer hinnehmen: Im Juni sind die Aufträge so stark weggebrochen wie seit rund anderthalb Jahren nicht mehr. Ökonomen sprechen von einem "überraschenden Debakel".

Seite 4 von 5
Überfünfzig 06.08.2018, 12:32
30. @20: Direkt nicht,...

....aber indirekt über höhere Nebenkosten für die Sozialversicherung welche höhere Stückkosten erzeugen oder regnen die 30 - 50 Millarden zur Migrantenverköstigung so einfach vom Himmel? Bei uns auch eine Halbierung der Auftragseingänge, da wir als Anlagenplaner gegenüber unserern Mitbewerber in China oder Indien, den ganzen Sack der Sozialversicherungen/Subventionierungen mit rum schleppen und es dafür eigentlich nur zwei Lösungen gibt. Industrie 4.0 (nur begrenzt möglich da wir solche Aufgaben gar nicht an einem Computer delegieren können oder unsere Bosse ziehen in kostengünstige Ausland, was wohl eher das Mittel der Wahl ist. Aber was soll man von Politiker mit einen Doktor in Politik-, Sozial- oder Theaterwissenschaften auch schon erwarten, der früher Mathematik und Physik abgewählt hat, erwarten die nur von den AN abgepressten übervollen Steuersäckel sehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
so-long 06.08.2018, 12:32
31. Exactly

Zitat von kpkuenkele
Merkels Erfolgsbilanz in der Wirtschaft steht auf tönernen Füßen. Und auch die derzeitigen Rekordsteuereinnahmen sind kein Ausdruck Merkelscher Erfolge sondern einzig und alleine der Tatsache geschuldet, dass aufgrund der Versäumnisse der Bundesregierung bei der Anpassung der Lohnsteuertabellen an die Inflation (Stichwort: kalte Progression) nun die Masse an Arbeitnehmer in den Spitzensteuersatz gerutscht ist. Die Plünderung der Arbeitnehmer als Erfolg zu verkaufen, kann auch nur dieser Bundeskanzlerin einfallen.
Man muss nur lange genug warten, irgendwann wird auch die Putzfrau am Spitzensteuersatz angelangt sein. Die Gier der Politiker ist grenzenlos. Bis heute läuft es in D nicht wegen, sondern trotz Merkel&Konsorten (noch) gut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fatali2 06.08.2018, 12:33
32. schön die Autoindustrie bashen..

.. und sich dann wundern, dass die Wirtschaft einbricht. Na klar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pom_muc 06.08.2018, 12:46
33.

Zitat von echoanswer
Wer in Zeiten von Fachkäftemangel Ingenieure mit Mindestlohn abspeisen will, dem wünsche ich jede Pleite der Welt. Der arrogante deutsche Unternehmer glaubt immer noch, dass man dankbar dafür sein muss, wenn man bei ihm arbeiten darf. Pustekuchen. Die Fachkräfte gegen ins Ausland wo fair bezahlt wird. Nur die Deppen bleiben noch in D und lassen sich ausbeuten.
Die Fachkräfte verlassen D nicht weil die Brutto-Löhne in D so niedrig sind sondern weil ihnen nach Steuern und Abgaben so wenig netto bleibt.

Wobei ein Ingenieur der den Mindestlohn bezieht nicht allzu viel drauf haben kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
unpolit 06.08.2018, 12:47
34. Die NK zur Sozialversicherung verändern sich nicht in dem Maße,

Zitat von Überfünfzig
....aber indirekt über höhere Nebenkosten für die Sozialversicherung welche höhere Stückkosten erzeugen oder regnen die 30 - 50 Millarden zur Migrantenverköstigung so einfach vom Himmel? Bei uns auch eine Halbierung der Auftragseingänge, da wir als Anlagenplaner gegenüber unserern Mitbewerber in China oder Indien, den ganzen Sack der Sozialversicherungen/Subventionierungen mit rum schleppen und es dafür eigentlich nur zwei Lösungen gibt. Industrie 4.0 (nur begrenzt möglich da wir solche Aufgaben gar nicht an einem Computer delegieren können oder unsere Bosse ziehen in kostengünstige Ausland, was wohl eher das Mittel der Wahl ist. Aber was soll man von Politiker mit einen Doktor in Politik-, Sozial- oder Theaterwissenschaften auch schon erwarten, der früher Mathematik und Physik abgewählt hat, erwarten die nur von den AN abgepressten übervollen Steuersäckel sehen.
denn die daraus finanzierten Leistungen führen dazu, dass mehr AN einzahlen, also einem höheren Beitragsaufkommen.

Die Herausforderung ist meiner Meinung nach eine andere: Wir sollten uns darüber Gedanken machen, wie lange unser Geschäftsmodell noch trägt: erstklassige Ingenieurleistungen, Maschinen- und Anlagenbau, Automobil. Und deutlich offener sein für Veränderungen. Jeder für sich, nicht nur bei den anderen. Die 5 wertvollsten Unternehmen der Welt sind Internet-Konzerne, und im DAX haben wir nur 4-5 Unternehmen, die auf Zukunft ausgerichtet sind. Alles andere Banken oder Industrien des 19. JH.
Wir erleben gerade die Nokia-Zeit 2007.
Dieses enorme Beharrungsvermögen, diese Aversion gegen Neues, dass ist es, was mir Angst macht. Dass wir solche Talfahrten öfter haben werden....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
darthmax 06.08.2018, 12:49
35. Exportrückgang

wenn dieser tatsächlich eintritt :
Die Target II Salden verbessern sich, Trump hat keine Argumente mehr, unser Sozialsystem aber bricht zusammen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pom_muc 06.08.2018, 12:59
36.

Zitat von Dr. Kilad
Vielleicht mal nach Griechenland schauen: Laut der Washington Post hatten in dem letzten Jahrzehnt nur Libyen, Jemen, Venezuela und Äquatorialguinea ein geringeres Wachstum als Griechenland. Damit ist der Beweis erbracht, .....
GR spart nicht! Es wird gerade gezwungen seinen Verwaltungs- und Sozialapparat mit den Mitteln (Steuern) zu finanzieren die man in GR erwirtschaftet. Also zu leben ohne permanent weitere Schulden zu machen.
Übrigens sieht man in D ganz hervorragend wie sich die Sparpolitik über Jahrzehnte in Bayern "destruktiv" ausgewirkt hat während die schuldenbasierte "Investitionspolitik" in NRW dort zu einem wahren Wirtschaftswunder geführt hat.
Oder sehen Sie das anders?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jla.owl 06.08.2018, 13:01
37. Aufträge jetzt

Um bestehende Aufträge zu bearbeiten, brauche ich jetzt zusätzliche Maschinen, nicht erst in einem Jahr. Ich muß also jetzt improvisieren ( Ausweitung der Arbeitszeiten ), kostet auch Geld, fehlt dann bei der Rentabilität der Maschinen... Euro mit nur West-EU würde deutlich höher bewertet, weniger Export. Wie lange das noch läuft ist unklar, daher bestelle ich nicht jetzt eine Maschine, die ich erst 2020 nutzen kann...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sportzigarette 06.08.2018, 13:08
38. Kann es nicht mehr hören!

Sorry Herbert! Aber Sie haben nicht alle Tassen im Schrank!
Nicht jedes Thema hängt mit den Flüchtlingen zusammen. Im Gegenteil, die Flüchtlinge haben auch den Effekt, dass sehr viel Geld ins Land gepumpt und in den Konsum geht. Auch haben viele Firmen vom Bau oder Anmietung von Unterkünften, Verpflegung, Versorgung etc. profitiert. Also, versuchen Sie doch mal nachzudenken und sparen Sie sich diese saudumme Kritik, die mit dem Rückgang in den Auftragsbücher gar nichts zu tun hat. Auch verbreiten Sie wieder LÜGEN in dem Sie behaupten, dass Millionen nur nach Deutschland wollen, weil wir dir Tore geöffnet hätten! Es ist nur noch dumm und falsch und nervt! Halten Sie und alle anderen Merkel und EU Hasser doch endlich mal die Klappe und gehen Sie nicht mehr so oft in die Sonne, sonst verschmort der Rest vom Hirn auch noch!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
From7000islands 06.08.2018, 13:13
39.

Zitat von unpolit
denn die daraus finanzierten Leistungen führen dazu, dass mehr AN einzahlen, also einem höheren Beitragsaufkommen. Die Herausforderung ist meiner Meinung nach eine andere: Wir sollten uns darüber Gedanken machen, wie lange unser Geschäftsmodell noch trägt: erstklassige Ingenieurleistungen, Maschinen- und Anlagenbau, Automobil. Und deutlich offener sein für Veränderungen. Jeder für sich, nicht nur bei den anderen. Die 5 wertvollsten Unternehmen der Welt sind Internet-Konzerne, und im DAX haben wir nur 4-5 Unternehmen, die auf Zukunft ausgerichtet sind. Alles andere Banken oder Industrien des 19. JH. Wir erleben gerade die Nokia-Zeit 2007. Dieses enorme Beharrungsvermögen, diese Aversion gegen Neues, dass ist es, was mir Angst macht. Dass wir solche Talfahrten öfter haben werden....
Beharrungsvermögen oder sogar Rückschritt muss logischerweise irgendwoher kommen, wo Fortschritt feindliche Strukturen sind. Abgesehen von den grosszügig ausgegebenen Kosten für 2 Millionen Flüchtlinge, von denen jeden Monat nur noch die Menge einer Kleinstadtgrösse nach Deutschland kommt, braucht es einige Jahrzehnte, um kulturfremde Menschen zu überzeugen, ein mitteleuropäisches Arbeitsverhalten sich anzugewöhnen. Insofern ist Fachkräfte Ausbeute sehr gering durch meist illegale Einwanderung im Sinne der EU Gesetze.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 5