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Konjunktur: Welthandel erlebt schwächstes Jahr seit Krise
DPA

Die schwächelnde Nachfrage aus den Schwellenländern hat 2015 zum schlimmsten Jahr für den Welthandel seit dem Ende der Finanzkrise werden lassen. Die Nachricht schürt wachsende Besorgnis über die Entwicklung der Weltwirtschaft.

karlsiegfried 26.02.2016, 13:24
1. Meine Güte

Das ist doch nur eine Normalsierung derLage. Oder gibt es tatsächlich noch Menschen auf dieser Welt die an ein ewiges Wachstum glauben. Echtes, aber auch nur vorübergehendes Wachstum gibt nur dort, wo alles zerstört worden ist, wie in Syrien oder in deutschland nach dem 2. Weltkrieg. Oder im heutigen deutschen Wohnungsbau wegen der Flüchtlinge für die, neben vielen Deutschen, kein bezahlbarer Wohnraum vorhanden ist.

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diospam 26.02.2016, 13:55
2. re

Zitat von karlsiegfried
Das ist doch nur eine Normalsierung derLage. Oder gibt es tatsächlich noch Menschen auf dieser Welt die an ein ewiges Wachstum glauben. Echtes, aber auch nur vorübergehendes Wachstum gibt nur dort, wo alles zerstört worden ist, wie in Syrien oder in deutschland nach dem 2. Weltkrieg. Oder im heutigen deutschen Wohnungsbau wegen der Flüchtlinge für die, neben vielen Deutschen, kein bezahlbarer Wohnraum vorhanden ist.
Natürlich wird es ewiges Wachstum geben. Denn mit jedem Jahr werden die Fähigkeiten der Menscheit als ganzes gesteigert.

Es liegt in der Physik des Lebens dass man Faul ist -> Faulheit führt zu neuen Ideen um mehr mit weniger Einsatz zu erreichen -> Wachstum

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Rosbaud 26.02.2016, 15:46
3. Vielleicht ist es schon soweit

Den Widerspruch, einerseits menschliche Arbeitskraft zu benötigen, um aus Geld mehr Geld zu machen, andererseits aber diese Ware Arbeitskraft – gegenwärtig potenziert durch die mikroelektronische Revolution - aus der Produktion zu verdrängen, bezeichnete Karl Marx als die "wahre Schranke", über die der Kapitalismus nicht hinauskönne.
Wie meinte einst der große Philosoph Franz Beckenbauer: Schaungn mer amal, dann sehgn mas scho!

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CommonSense2006 26.02.2016, 16:22
4.

Zitat von Rosbaud
Den Widerspruch, einerseits menschliche Arbeitskraft zu benötigen, um aus Geld mehr Geld zu machen, andererseits aber diese Ware Arbeitskraft – gegenwärtig potenziert durch die mikroelektronische Revolution - aus der Produktion zu verdrängen, bezeichnete Karl Marx als die "wahre Schranke", über die der Kapitalismus nicht hinauskönne. Wie meinte einst der große Philosoph Franz Beckenbauer: Schaungn mer amal, dann sehgn mas scho!
Die menschliche Arbeitskraft wird niemals vollständig aus der Produktion herausgedrängt, das ist eine Vorstellung, die aus den Visionen der 70er Jahre stammt und die einfach nicht stimmt.
Es werden immer Menschen gebraucht, um die fortgeschrittenen Maschinen in Gang zu setzen,, zu Warten, zu reparieren, um neue oder bessere Produkte zu ersinnen, zu konstruieren, zu vermarkten und Gorr weiß was.
Das ist keine Schranke, sondern es ist der natürliche Prozeß, der sich technologischer Fortschritt nennt. Manchmal geht er recht langsam, manchmal recht schnell voran, so dass es einem wie eine revolution vorkommt, aber der Mechanismus ist immer der selbe.

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melnibone 26.02.2016, 17:36
5. Seit der Bankenkrise ...

meinten sie sicher.
Leider hat man danach keine Staatenlenker oder die EZB oder den IWF oder die FRS jemals wieder so umtriebig wahrgenommen und im Canon singen hören!
Nur systemrelevante Bereiche quer über den Erdball gilt es zu erhalten.
Banken.
Menschen, ganze Nationen, Industriezweige sind Peanuts.
So eine feine Zukunft ... so ein erlesener Kapitalismus.

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Rosbaud 26.02.2016, 22:15
6. Kapitalistisches Wetterleuchten?

Zitat von CommonSense2006
Die menschliche Arbeitskraft wird niemals vollständig aus der Produktion herausgedrängt, das ist eine Vorstellung, die aus den Visionen der 70er Jahre stammt und die einfach nicht stimmt. Es werden immer Menschen gebraucht, um die fortgeschrittenen Maschinen in Gang zu setzen,, zu Warten, zu reparieren, um neue oder bessere Produkte zu ersinnen, zu konstruieren, zu vermarkten und Gorr weiß was. Das ist keine Schranke, sondern es ist der natürliche Prozeß, der sich technologischer Fortschritt nennt. Manchmal geht er recht langsam, manchmal recht schnell voran, so dass es einem wie eine revolution vorkommt, aber der Mechanismus ist immer der selbe.
Aus meinem Beitrag geht eigentlich logisch hervor, dass es mir nicht darum geht, dass die menschliche Arbeitskraft „vollständig“ aus dem Arbeitsprozess verschwindet. Sie wird ja für die Mehrwerterzeugung benötigt. Aber durch Produktivitäts- und Rationalisierungsfortschritte werden beständig mehr Arbeitskräfte aus dem Produktionsprozess herausgenommen, als durch Schaffung neuer Industrien neu in den Ausbeutungsprozess integriert werden – daher die in den USA, Japan und der EU beständig steigenden Dauerarbeitslosenzahlen.

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Ichbines2 26.02.2016, 22:46
7. Traumzahlen

wurden heute veröffentlicht, z.B. die zum US-Bip.
Einen Tag Hüh, den anderen Hott. Was denn nun eigentlich? Man hat das Gefühl, dass fast alle längst den Überblick über das Chaos in der Wirtschaft mit dem Überangebot an Zahlen und Fakten, die nahezu stündlich geliefert und (fehl-)interpretiert werden, verloren hat.

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