Forum: Wirtschaft
Konjunktur in Zeiten des Terrors: Die Angst bedroht den Aufschwung
AFP

Die Anschläge von Paris treffen die Wirtschaft in einer ohnehin schwierigen Phase: Die Verunsicherung ist groß, investiert wird wenig. Die Folgen könnten gravierend werden - auch für Deutschland.

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thequickeningishappening 23.11.2015, 05:24
40. Staaten leihen sich Geld,

immer am Limit. Der Zins bestimmt das Limit. Bei 0% ist das Limit unendlich. Wenn dann die Zinsen wieder steigen kommt die grosse Insolvenz.

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Euclid 23.11.2015, 05:33
41. Mal eine Frage

Ingenieure und Forscher mit Erfahrung in der Entwicklung, brauchen keine Jahre, um den Zeitpunkt zu erkennen, Versuche abzubrechen, wenn sich die gewählte Richtung und denkbare Konstruktion als unfruchtbar anzeigten. Das ist ein Fundamentalsatz der Problemlösung den Herr Draghi nicht kennt und die deutschen Journalisten und Wirtschaftsfachleute versäumen den Politikern beizubringen.

Herr Draghi hat genaugenommen kein Konzept, er folgt gedankenlos dem Weg des FED, der sich als falsch erwiesen hat. Fed unterstellt null % Inflation , die echte USA Inflation liegt zwischen 5 bis 10%. Außerdem sind europäische und US Mentalität zwei verschiedene Stiefel, US Lösungen sind grundsätzlich nicht auf Europa übertragbar.

Draghis Weg hätte schon vor Jahren aufgegeben werden müssen, man hätte Draghi schon vor Jahren ablösen sollen. Billigt man ihm Intelligenz zu, muß man sich fragen, ob sein erzwungener Verfall des EURO und billiges Geld in USA Teile eine konkreten Plans der Vertreter des Desaster Kapitalismus ist.

Mir scheint diese Hypothese keinesfalls abwegig. Dies ist meine Frage. Wer kann mir eine Antwort geben. Keine der Beiträge geht auf diese Möglichkeit ein.

"...haben die Börsen die Anschläge achselzuckend zur Kenntnis genommen“ zumindest nicht in den USA. „ Kein Crash, nirgends. Daraus jedoch zu schließen, sie hätten keine Auswirkungen auf die reale Wirtschaft, wäre ein folgenschwerer Irrtum“.

Die realen Auswirkungen auf die Wirtschaft sind Skandale wie VW, Imageverlust, die US Strategie ausländische Produkte aus dem US Mark zu drängen, und dann eben noch der Dolchstoß TTIP . Richtig ist natürlich dass sich die Wirkungen nicht sofort sondern mit einer gewissen " Verzögerungszeit" einstellen.

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Mart-73 23.11.2015, 06:28
42.

Wir sehen das völlig anders. Damit ist unsere Familie und der Freundeskreis gemeint. Nein, wir sind nicht reich, zählen uns zum ganz normalen Mittelstand. Materiell besitzen wir alles. Unser Konsum beschränkt sich seit Jahren auf den Kauf von Lebensmitteln und sporadisch neuer Kleidung. Der große Rest an allem was es sonst noch gibt findet seinen Weg nicht mehr zu uns. Egal wenn wir auch fragen, Zufriedenheit ist das Motto. Gift für ein System welches auf Verschwendung und Ausbeutung basiert.

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Tahlos 23.11.2015, 07:35
43. Die Wirtschaft

investiert nicht wegen der Terrorgefahr? Und was für ein Märchen wird als nächstes erzählt?

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muellerthomas 23.11.2015, 08:15
44.

Zitat von dirk1962
Investitionen haben ebenso wie der Aktienmarkt kaum noch etwas mit der Realwirtschaft zu tun. Bei Beidem geht es fast nur noch um Stimmungen, Prognosen und Ängste. Deshalb ist die derzeitige Lage Gift für die Wirtschaft. Natürlich läßt sich nur schwer nachvollziehen, leider ist es trotzdem so.
Investitionen haben nichts mit Realwirtschaft zu tun? Also was wenn nicht eine Investition, ist denn für Sie die Realwirtschaft?

Und der DAX notiert nicht niedrig, die Bewertungen (KGV, Dividendenrendite etc.) sind nur leicht über normalen Niveaus.

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muellerthomas 23.11.2015, 08:16
45.

Zitat von joomee
Blöd nur, dass die deutsche Wirtschaft nach wie vor sehr stark aufgestellt ist und trotz allem Widrigkeiten recht ordentlich wächst - und das nicht einmal durch hohe Neuverschukdung erkauft wie zum Beispiel in England oder den USA. Also Sie beschreiben ein Bild, dass es so nicht gibt.
Die Staatsschuldenquote in den USA sinkt seit Q1 2014 leicht und die private Schuldenquete ist seit 2009 massiv gesunken. Die deutsche Wirtschaft hingegen wächst, weil sich das Ausland bei uns verschuldet.

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Munku 23.11.2015, 08:19
46. Richtig

Zitat von dirk1962
Investitionen haben ebenso wie der Aktienmarkt kaum noch etwas mit der Realwirtschaft zu tun. Bei Beidem geht es fast nur noch um Stimmungen, Prognosen und Ängste. Deshalb ist die derzeitige Lage Gift für die Wirtschaft. Natürlich läßt sich nur schwer nachvollziehen, leider ist es trotzdem so.
Richtig, bei Investitionen geht es um die Abschätzung der Zukunft.

Wer nicht weiss ob er in 3 Monaten noch bei Firma X arbeitet wird seinen Indonesien-Urlaub oder die neue Famileinkutsche doch auf nächstes Jahr verschieben, oder erst später buchen wollen. Wer nicht weiss ob er in einem halben Jahr umziehen muss renoviert seine Wohnung auch erst später...

Die Realwirtschaft macht das genauso. Erst recht im Aktienmarkt. Solange man keine funktionierende Glaskugel hat, wird man dabei immer auf derzeitige Stimmungen, Prognosen oder Ängste zurückgreifen müssen.

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the great sparky 23.11.2015, 08:32
47. achherjeh!

sie stehen mal wieder an!
nein keine anschläg - wohl aber die vereteilungskämpfe der tarifparteien. da bringt sich das kapital mal wieder in stellung.
da muss neuerdings halt auch mal die terrorangst für angebliche wirtschaftliche flaute herhalten. merkwürdig, bei der bewältigung der flüchtlingsproblematik gelten wir immer als eines der reichsten länder - der öffentliche sektor kann ja in dem zusammenhang mit seiner billionen-verschuldung kaum gemeint sein. und nun liegt unsere wirtschaft wg. der terrorangst quasi am boden.
man kann sich das schmunzeln angesichts der irrwitzigen darstellung kaum verkneifen.

bin mal gespannt, wann die ersten verteter des kapitals darauf kommen, dass die arbeitnehmer auf eine gewisse proz. marge im rahmen der tariverhandlungen zugunsten der flüchtlinge verzichten sollen, damit wirtschaftsseitig integrations-programme aufgestellt werden, um die heiß ersehnten "fachkräfte" fit für den arbeitsmarkt zu machen.
wohl wissend, dass natürlich bis auf den lohnverzicht nix passieren wird. den schwarzen peter wird man dann wieder auf den behörden-molloch jobcenter und deren hindernde bürokratie schieben.

unsere politisch flankierte gesellschaftliche unterhaltungsindustrie lebt.

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dislozierter 23.11.2015, 09:22
48. Vielleicht nicht der Terror

, aber der ganz normale Wahnsinn, Krieg und Leid die immer näher rücken. Wieviel Spaß macht es, auf das Oktoberfest zu gehen wenn Kriegsflüchtlinge vor den Toren der Stadt stehen? Wieviel Spaß macht es shoppen zu gehen, wenn Kriegsflüchtlinge nicht nur auf der Balkanrute hungern und frieren, sondern auch in der vermeintlich modernen Stadt, wie vor dem Lageso in Berlin.
Kriegsbilder aus Syrien, Ertrunkene im Meer.
So etwas berührt nicht jeden, aber bestimmt genug um spürbare Umsatzeinbußen im Spaß- und Wohlstandsgewerbe zu verzeichnen.
Das Schutzschild der Oberflächlichkeit ist angekratzt.

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Duggi 23.11.2015, 09:36
49. Manipulation ersetzt Information

Man gewinnt jeden Tag mehr den Eindruck, dass Politik und Wirtschaft es geschafft haben, den Informationsgehalt in Medienmeldungen mehr und mehr durch gezielte Nachrichtensetzung manipulativ zu ersetzen.

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