Forum: Wirtschaft
Konjunkturprogramm nach Brexit: Ein Pakt gegen die Brezession
REUTERS

Das Briten-Votum schockt die Finanzmärkte - und droht auch die deutsche Wirtschaft zu lähmen. Was die Europäer brauchen, ist jetzt ein Notfallpaket gegen die Schockstarre. Und seien es Schecks für alle.

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mantrid 24.06.2016, 16:19
10. Panik-Gelabere

Das Vereinte Königreich mach gerade einmal etwas 8% des deutschen Außenhandels aus. Und da das Vereinte Königreich nicht auf einmal von der Erde verschwindet, fällt auch nicht gleich dieser Außenhandel komplett weg. Wenn dieser Handel um 25% zurückgehen würde, wären gerade einmal 1% des gesamten deutschen Außenhandels betroffen. Da haben die gegenseitigen Sanktionen mit Rußland weit größere Auswirkungen. Großer Verlierer ist das Vereinte Königreich, von dem sich wahrscheinlich Schottland, vielleicht auch noch Wales und Nordirland lösen werden. Dann ist es nur noch Königreich.

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vagabondix 24.06.2016, 16:21
11. Ein

Konsumzwang-Scheck für alle?

Na gut, wenn das dann der erste Schritt zum europäischen BGE sein soll, von mir aus.

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icke_werner 24.06.2016, 16:21
12. Schockstarre???

Toll für die Medien, die Schreckensszenarien mit
Hilfe von "Experten" aufbauen können. Das steigert die Quote. Ich schätze mal, daß die meisten Unternehmen
schon Plan "B" in der Schublade hatten. Und am Fallen deer Börsenkurse haben sicherlich auch schon eine Menge Finanzinstitute ordentlich verdient.Vielleicht trifft es einzelne Kleinstunternehmen. Aber wieso sollte die Wirtschaft nicht mit so einer Situation fertig werden?

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andy9258 24.06.2016, 16:22
13. Scheck?

Das würde am meisten den hesischen Beamten helfen. Die haben 2015 nichts bekommen, in 2016 gibt es 1%.
In 2017 werden sie für ein Jahr wieder so viel wie die Angestellten erhalten, da Grüne und Schwarze wegen der anstehenden Landtagswahl umfallen werden und in 2018 gibt es wieder 1% oder auch nichts.
Da wäre ein Scheck von der EU durchaus angebracht!

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curiosus_ 24.06.2016, 16:24
14. Die Nachfrage im Land wächst?

Zitat von Thomas Fricke
Eigentlich spricht alles dafür, dass die Unternehmen wieder richtig ordentlich investieren: Nie war die Finanzierung so günstig, die Zinsen liegen bei Null, die Bilanzen sind saniert, die Gewinne historisch hoch, und die Nachfrage im Land wächst. Trotzdem investiert die deutsche Wirtschaft heute weniger in die Zukunft als vor acht Jahren, vor Ausbruch der Finanzkrise.
Aber nicht ausreichend um zu investieren. Würde sie das, dann würden die Preise steigen. Tun sie aber nicht, ablesbar an der historisch niedrigen Inflationsrate. Also, warum sollte jemand (zwecks Kapazitätsaufbau) investieren wenn er bereits mit den vorhandenen Kapazitäten den Markt bedienen kann?

Einen Grund gäbe es: Kosten senken, günstiger produzieren. Aber da ist die Globalisierung vor, das geht einfacher und besser wenn man ins Ausland geht. Was ja auch in höchstem Maße geschieht, ablesbar an den hohen Kapitalexporten. Die wiederum auf unsere Exportweltmeisterschaft zurückgehen.

Zitat von Thomas Fricke
Umso dringlicher ist es für alle Beteiligten jetzt … auch wieder zu demonstrieren, dass es keine weiteren Austritte geben soll.
Und wie soll das bewerkstelligt werden? Methode Juncker, Abschreckung?:

Sollte die EU mit den Briten nach deren Austritt allzu freundlich umgehen, könnte "das Wahlverhalten in anderen Staaten in eine Richtung gehen, die wir nicht wünschen", sagt Kommissionschef Juncker.

Damit ja keiner auf die Idee kommt aufzumucken:

Schäuble schließt aus, dass das Vereinigte Königreich nach einem möglichen Ausscheiden weiter die Vorzüge des europäischen Binnenmarkts genießen könne wie zum Beispiel Norwegen oder die Schweiz. "Dazu müsste sich das Land an die Regeln eines Klubs halten, aus dem es gerade austreten will." Ein Brexit sei eine Entscheidung gegen den Binnenmarkt. "In is in, out is out", sagte Schäuble.

Damit überzeugt man natürlich seine Bürger. Ganz im Sinne von Frau Merkel:

Zitat von Angela Merkel
Merkel hob die Bedeutung der Europäischen Union hervor. Die EU sei eine "einzigartige Solidar- und Wertegemeinschaft."

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derhey 24.06.2016, 16:26
15. Völlig falsch

die Zeit drängt NICHT, jetzt erst recht very britisch: Tee trinken und abwarten. Was soll die Hektik? Unverständlich.
Der Markt wird´s schon richten - oder jetzt plötzlich nicht mehr? Wo bleibt das vielgelobte Vertrauen in die Selbstheilungskräfte? Also alles mit der Ruhe. Jetzt kommt erst mal das Wochenende und dann sieht man weiter.

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franke2010 24.06.2016, 16:26
16. Nein, keine Schecks für alle

Die Brexitianer, also Großbritanien, darf keinen Scheck mehr bekommen.
Die sollen schauen wie sie jetzt alleine zurecht kommen und so schnell wie möglich aus der EU ausscheiden.

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epiktet2000 24.06.2016, 16:27
17. Die Schecks wurden schon ausgestellt

Zumindest in Deutschland, und auch nur für unsere Leistungsträger. Die Firmenerben. Nicht nur Europa ist uns unverständlich.

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Nobody X 24.06.2016, 16:27
18. Ja ja ja - die Finanzmärkte sind mal wieder geschockt.

Diesen Mist kennt man schon - es wird langsam langweilig.
Noch schwärzer können Sie Ihren Katastrophen-Journalismus wohl nicht malen, Herr Fricke?
Ob es wirklich so kommt, wie Sie es hier prophezeien, ist mehr als zweifelhaft. Es liegt doch auf der Hand, dass man zwischen EU und GB möglichst schnell den größten gemeinsamen Nenner heraushandelt, um für alle Beteiligten das wirtschaftliche Maximum zu erzielen. Möglicherweise muss die eine oder andere Seite federn lassen, vielleicht aber auch nicht. Den Briten gegenüber gar ein "Exempel statuieren" zu wollen, wie es in einem anderen SPON-Beitrag genannt wurde, ist doch kindisch. Etwas mehr Realitätssinn und Zurückhaltung mit Spekulationen käme der Seriösität mancher Journalisten sicher zu Gute.

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Ishibashi 24.06.2016, 16:29
19. Angstmache

klar werden Investoren in England vorsichtiger, aber das kann ja auch heißen dass sie nun vermehrt in der EU investieren. Es ist doch nicht so dass alle auf Geschäfte verzichten wollen. Man sucht sich lediglich den erfolgversprechendsten Ort für die Investitionen aus. Wenn nun viele Fachkräfte zurück nach Polen müssen wird eben dort das Investitionsklima besser.

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