Forum: Wirtschaft
Konkurrenzdruck: Die Bahn will mehr Bus fahren
Deutsche Bahn

Preiskampf zwischen Schiene und Straße? Nicht mit der Deutschen Bahn. Der Konzern baut lieber massiv die Zahl seiner Fernbus-Verbindungen aus - ums Vierfache.

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Gottloser 23.02.2015, 18:49
1. MeinFernbus Flixbus kritisiert

Richtig! Es darf keine Konkurrenz geben. Jetzt waren die do gerade daran das Monopol beim Fernbusverkehr aufzubauen und dann kommt doch die Bahn daher und macht ihnen das Leben schwer. Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen von MFFB mal überlegen, was Marktwirtschaft bedeutet. Genau: Konkurrenz belebt das Geschäft. Damit sind sie gegen die Bahn angetreten und sehen sich nun auch wieder neuer Konkurrenz der Bahn gegenüben.

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spon-49j-k5ri 23.02.2015, 18:53
2.

Das sind auch Helden der Arbeit da in der Führungsetage. Die Leute fahren ja nicht Bus weil es toller ist im Stau zu stehen. Die Leute fahren Bus weil der Zug zu teuer ist. Also anstatt da jetzt Geld reinzustecken könnten sie auch einfach das Geld nutzen um Bahntickets Günstiger anzubieten aber ich zahle doch keine 45€ für den Zug wenn der Bus 9€ kostet. Bei 15€ für den Zug wäre das was anderes. Oder 20€. Man man man.

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rilepho 23.02.2015, 19:12
3. Ist das nicht total beknackt?

Die Bahn steigt verstärkt in Busfahrten ein!! Zuerst streicht sie enorm viele Bahnnebenstrecken, dann baut sie überdimensionierte Bahnhöfe, lässt ihre schnellen Züge nur noch an wenigen Haltestellen anhalten, schraubt ihre Preise ins Unendliche und streut ihren Kunden mit viel zu wenig Sonderangeboten kräftig Sand in die Augen.
Und dann hängt sie sich an den Trend und beteiligt sich am Verstopfen und Abnützen der Straßen. Die Politik sollte schnellstens eingreifen! Aber nicht Herr Dobrindt mit seinen schrägen Ideen!

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FraSoer 23.02.2015, 19:13
4. Privatwirtschaft vs. Halbstaatliche Unternehmen

Großprojekte der Bahn AG werden teilweise durch den Bund von Steuergeldern bezahlt. Und jetzt möchte man mit rein privaten Unternehmen auf der Straße konkurrieren. Anstatt die umweltfreundlichen Alternative Zug, mit einem durchsichtigen Preismodell für Kunden attraktiv zu machen. "Säng ju foar dräveling wiff se Deutsche Bahn".

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danduin 23.02.2015, 19:24
5. Hier läuft es gewaltig aus dem Ruder

Der Zug ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel das es gibt, und anstatt die Preise zu reduzieren und die Verbindungen zu verbessern, vermüllt nun auch die Bahn die Straße und die Umwelt.
Dies ist quasi eine Kapitulation der Umweltpolitik Deutschlands vor dem Straßenverkehr.
Die Politik sollte die Bahn in die Pflicht nehmen, dass die Bahn auf der Schiene konkurrenzfähig wird.

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danielc. 23.02.2015, 22:06
6. Umweltfreundlich?

Der Landschaftsverbrauch der Bahn unterscheidet sich kaum von der Straße. Natürlich gibt es ein gewaltiges Potential, wenn regenerative Energiegewinnung die Norm wäre. Im Gegensatz zum Auto hat die Bahn auch elektrisch eine gute Reichweite. Aber das Umweltfreundlichste Transportmittel bleibt das Schiff, vor allem das Segelschiff auf absehbare Zeit. Alles eine Frage der Zeit. Leider habe ich davon nicht immer genügend.

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blauer_klaus 23.02.2015, 23:02
7. Nur konsequent aber nicht gut

ist, dass das größte Busunternehmen in Deutschland, nämlich die DB, nun auch im Fernbusmarkt mitmischt. Da wird mit Steuergeld versucht, einen funktionierenden Markt, der von privaten Unternehmen ohne jegliche Subventionen bedient wird, zu übernehmen. Überflüssig!

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eduardo_dk 24.02.2015, 02:13
8. Db?

Warum heißt dieses Unternehmen eigentlich noch Deutsche Bahn? Personen werden immer mehr mit Bussen transportier und Waren immer mehr mit LKW (DB Schenker).

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mingaoida 24.02.2015, 04:39
9. Bahn zu teuer!

Wie jeder hier finde ich die Bahn auf der Schiene zu teuer. Nutze S-Bahn und Zug nur wenn ich mehr wie 2 Bier trinken möchte. Und mit der Verteuerung des Bayern Tickets ist das schon heftig! Preis runter und mehr Menschen fahren wieder Bahn. Denn trotz Rekord Wirtschaft und Steuer einnahmen, bleibt den meisten weniger Geld. Und die Bahn als Staatskonzern hat für mich die klare Aufgabe alle Schichten zu befördern.

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