Forum: Wirtschaft
Konsortium A1 Mobil: Das lange Siechtum der privaten Autobahn
DPA

Einem der größten privaten Autobahnprojekte droht die Pleite. Doch die Finanzprobleme des Konsortiums A1 Mobil sind nach SPIEGEL-Informationen schon länger bekannt. Verkehrsminister Dobrindt schwieg.

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bigroyaleddi 26.08.2017, 10:59
1. Nun, wen wundert es

Wenn wir uns diesen csU-Minister und seine Mautphobie anschauen, dann kann ich jetzt nur im nachhinein feststellen, macht das ganze Mautgesumse ja Sinn. Für ihn. Der sicher schon damals gewusst, dass diese ganze unsägliche Privatisierungsgeschichte wirtschaftlich den Bach runtergeht.

Aber nein, da wird dann weiter die Privatisierungsfahne - gegen besseres Wissen - hochgehalten und die ganze Republik in Mautgeisel genommen. Vielen Dank auch Herr Dobrindt.

Ich hoffe inbrünstig, dass sich dieser Vorgang bei der kommenden Bundestagswahl niederschlagen wird.

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huckzuck 26.08.2017, 11:01
2. Konsequent in die Insolvenz schicken...

...so wie es sich gehört. Das normale Insolvenzverfahren durchlaufen. Entweder findet sich ein privater Investor, der das Ganze aus der Insolvenz übernimmt oder der Staat wird dieser Käufer. Dann haben wir ein Lehrstück für weitere ÖPP-Abenteurer. Infrastruktur gehört in Volkes bzw. Staates Hand!

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Hermes75 26.08.2017, 11:04
3.

Öffentliche Infrastruktur gehöhrt nicht in die Hand von privaten Finanzinvestoren! Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.

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derhey 26.08.2017, 11:06
4. Passsieren wird nichts

Merkel, Dobrindt & Co werdebn sagen, ihr (SPD) habt doch zugestimmt was spielt ihr euch so auf. Aalglatt wird Schulz auflaufen, in derr TV-Diskussion wird dies kein Thema sein. Und der Steuerzahler wird es am Ende doch bezahlen mit Folgen für die Zukunft.
Sicherlich wird ein Konstrukt gefunden daß keine Steuergelde direkt fleißen aber eben auf Umweg - und dennoch sind es letzendlich Steuergelder oder woher kommt denn die Knete sonst?

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kumi-ori 26.08.2017, 11:13
5. Man kann's ja mal versuchen

Ich sehe nicht, wieso der Steuerzahler dafür verantwortlich sein soll, dass genug LKW auf einer bestimmten Straße fahren müssen. Wenn überhaupt, dann muss das Autobahnkonsortium die Fahrer in die Pflicht nehmen. Das Autobahnkonsortium würde ja auch sicher nicht Extrazahlungen an das Finazministerium leisten, wenn die Mauteinnahmen höher geworden wären als erwartet.

Außer nutzen weniger LKW auch den Straßenbelag langsamer ab und das Konsortium muss nicht so bald die Fahrbahn neu planieren.

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bengel771 26.08.2017, 11:16
6.

Nachdem das Grundgesetz bereits geändert ist und der Kurs eines "Alles muss raus" feststeht, bleibt nur Einführung einer kompensationsfreien Autobahnmaut, für alle. Sei es um Investoren das Projekt schmackhaft zu machen oder als neue Form der Investitionssicherheit.
Im konkretem Fall, warum sollte die Bundesregierung schadensersatzpflichtig für das Versagen anderer Wirtschaftstweige sein? Unternehmerisches Risiko war gestern, heute gibt es Gewinngarantien.

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e.pudles 26.08.2017, 11:16
7. Dobrindt

kann vermutlich von Glück reden, dass die Legislaturperiode vorbei ist und Neuwahlen anstehen. Hätte es noch langer bis zu Neuwahlen gedauert, wäre der Kanzlerin doch nichts anderes übrig geblieben diesen unfähigen Minister in die Wüste zu schicken oder direkt in die Privatwirtschaft zu versetzen. Hier hätte nicht mal Seehofer helfen können. Mit Dobrindt ist doch eindeutig der Beweis erbracht, dass Minister nichts von der Materie ihres Ministeriums verstehen müssen, hier gelten nur Parteivorteile und Mauscheleien und Ämterschacherei.

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zensurgegner2017 26.08.2017, 11:18
8.

Das ist doch zum totlachen

Da baut ein Privatunternemen , will damit selbstverständlich Geld verdienen, und der Staat, der mit fast NULL Prozent Zinsen bauen könnte, der baut nicht, weil?

Hat Dobrint , der sich ja eh durch stupides wegsehen, nichtstun, speichellecken von Seehofer und sonstiges Versagen hervortut nicht mal lust zu bauen?
Auch abgeben und nichtstun, sollen andere machen?

Kann die Politik, angeführt von Merkel, überhaupt noch in Spiegel schauen?

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Immanuel K. 26.08.2017, 11:23
9. Da würde ich Ihnen...

Zitat von huckzuck
...so wie es sich gehört. Das normale Insolvenzverfahren durchlaufen. Entweder findet sich ein privater Investor, der das Ganze aus der Insolvenz übernimmt oder der Staat wird dieser Käufer. Dann haben wir ein Lehrstück für weitere ÖPP-Abenteurer. Infrastruktur gehört in Volkes bzw. Staates Hand!
...ja uneingeschränkt recht geben - leider vermute ich, dass das per Vertragsbedingungen ausgeschlossen ist... ...oder kann mir vielleicht mal Jemand erklären, warum Verträge, die die öffentliche Hand mit Privatunternehmen schließt, sonst geheim sind...?

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