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Konsum: Deutsche bezahlen erstmals mehr mit Karte als mit Bargeld
DPA

Für manchen stellt sie das ultimative Werkzeug dar, um Konsumenten zu kontrollieren - doch die meisten Deutschen sehen das offenbar nicht so eng: Die Karte hat dem Bargeld den Rang abgelaufen.

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werner-brösel 07.05.2019, 10:12
60. @7 jojo_jojopi

Es gibt ja sogar schon vereinzelt z. B. Kaffeeautomaten, die Keychain unterstützen. Diese sind und bleiben aber Exoten, solange solange Banken und Staaten vom Giralgeld profitieren. Vielleicht erinnern sich einige noch daran, wie der Zypriotische Euro in einer Nacht- und Nebelaktion um sagenhafte 50% abgewertet wurde? Nullzinspolitik ist derzeit nur deshalb das Ende der Fahnenstange, weil wir noch einen hohen Bargeldbestand im Umlauf haben und Banken und Staaten darauf keinen Zugriff haben. Die Griechen haben seinerzeit von ihren Zypriotischen Nachbarn gelernt und ihr Bargeld noch in der Nacht aus den Automaten geholt und konnten somit zumindest nicht auf ihrem Bankkonto enteignet werden. Kleiner Tipp, gehen Sie nicht zum Geldautomaten, sondern gehen Sie direkt in Ihre Bank an den Schalter. Dort bekommen Sie Ihr Geld bei vielen Banken noch ohne Gebühr (und Sie sichern einen Arbeitsplatz).

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ich2010 07.05.2019, 10:15
61.

Zitat von DerBlicker
Die deutschen Banken haben geschlafen, das ist jetzt deren Pech. Ich bin eh nur noch bei einer deutschen Online Bank und dafür 3 ausländischen Online Banken. Inzwischen nutze ich zum Bezahlen meist Apple Pay, schneller und sicherer geht es nicht. Übrigens erfahren beim Bezahlen mit Apple Pay meine Banken genau nichts, denn die Transaktion wird rein von Apple gemanagt.
welche Karte wurde denn in apple Pay hinterlegt und von welcher Bank wird die ausgegeben? Die Bank, die die digitale Karte ausgibt sieht die Transaktionen, die mit der Karte getätigt wurden. (nein, Apple ist kein Kartenprocessor und schon gleich gar keine Bank!!). JEDE Bezahlkarte, egal ob digital oder als Plastic, ob girocard, maestro, Master oder Visa wird im System der kartenausgebenden Bank in einem Kartenkonto geführt. Irgendwie müssen die Karten ja schließlich abgerechnet werden. Entweder gegen das aufgeladene Guthaben oder eben gegen das hinterlegte Girokonto. Wird bargeldlos bezahlt, dann schickt der Händler die Transaktion an die kartenausgebende Bank oder deren Dienstleister. Dort wird der Betrag autorisiert und im Konto gespeichert.

Apple verarbeitet angeblich die Daten aus apple pay nicht. ob das wirklich stimmt sei mal dahingestellt.

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bruno_67 07.05.2019, 10:15
62.

Zitat von espressotime
Absurde Meinung und da wundert es mich gar nicht, dass es immer mehr hirnlose Menschen gibt. Warum andere Länder und deren Banken bekräftigen und die eigenen Schwächen? Aber dann immer laut schimpfen wenn es bergab geht. Das ist genauso dämlich wie mit Amazon; der Eigentümer ist Multimilliadär und unsere Kaufhäuser in Deutschland stehen vor dem Ruin. „Die deutschen Banken haben geschlafen, das ist jetzt deren Pech. Ich bin eh nur noch bei einer deutschen Online Bank und dafür 3 ausländischen Online Banken. Inzwischen nutze ich zum Bezahlen meist Apple Pay, schneller und sicherer geht es nicht. Übrigens erfahren beim Bezahlen mit Apple Pay meine Banken genau nichts, denn die Transaktion wird rein von Apple gemanagt.“
Dafür weis dann Apple alles von Ihnen. Wenn Sie das nicht stört.....

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wombie 07.05.2019, 10:18
63.

Zitat von hegoat
didel-m: "Egal ob kleine oder größere Beträge. Immer bar. Geht schnell und ist einfach" Ich weiß ja nicht, wie oft Sie einkaufen, aber kennen Sie folgende Situation? Sie stehen in der Kassenschlange und vor Ihnen steht eine (meist ältere) Frau. Sie hat für 9,78 Euro eingekauft. Jetzt kommt der unvermeidliche Satz von ihr: "Ich hab's klein!" Sodann wühlt sie in ihrem Portemonnaie nach den Münzen, legt nacheinander Zwei- und Ein-Euromünzen auf den Kassentisch, dann 50- und 20-Cent-Münzen und am Ende wird das Rotgeld auf den Kassentisch geschüttet um mit der Kassiererin die einzelnen Münzen zu identifizieren. Das erlebe ich jeden zweiten Tag; meine Freundin, die als Kassiererin arbeitet, mehrmals stündlich.
Ja, diese Situation kommt vielleicht einmal im halben Jahr vor.
Na und? Dann dauerts halt etwas länger...wir werden alle älter und es gibt noch größere Zeitfresser.

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Knack5401 07.05.2019, 10:21
64. Seltsame Einstellung

Zitat von hegoat
Sie stehen in der Kassenschlange und vor Ihnen steht eine (meist ältere) Frau. Sie hat für 9,78 Euro eingekauft.
Was für eine egoistische Forderung: die älteren Damen und Herren haben sich den neuen elektronischen Systemen gefälligst unterzuordnen. Meiner Erfahrung nach haben nicht wenige Kassierer und Kassiererinnen Probleme mit dem Rechnen. Ich biete in dem Beispiel 8 Cent an und bemerke oft wie sich beim Gegenüber die Festplatte frisst.

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GyrosPita 07.05.2019, 10:23
65.

Zitat von schamot
Was machen, wenn die Bank von heute auf morgen schließt? Wenn der Staat den Finger drauf hält (Diktatur)? Jemand das Konto leer räumt (Digitale Diebstahl)? Dann kann man sich nicht ein Brötchen kaufen. Die Bank, der Staat, hat das LEBEN in der Hand! Dann werden die 10€ für die Kinder von der Oma versteuert. Die Abschaffung des 500 Euro-Scheins ist der Anfang in die Diktatur! Also Vorsicht trotz der ganzen Vorzüge des Bargeldlosen Zahlens, das Risiko gegenüber Bequemlichkeit ist der Tod!
Auch analoge Banken können von heute auf morgen schließen (siehe Griechenland). Dann ist es egal ob Sie bar oder digital zahlen wollen. Und zum Thema Diebstahl: die Gefahr das Sie ganz analog eine über den Schädel bekommen und so Ihr Bargeld verlieren würde ich immer noch als größer einschätzen als einen digitalen Diebstahl. Kenne einige Leute die nach Geschäftsschluß auf dem Weg zur Bank um die Tageseinnahmen erleichtert wurden. Aber gut, Bares ist nun mal Wahres, und damit Leute wie Sie nicht fürchten müssen in einer Diktatur leben zu müssen (und erst recht nicht an was Neues gewöhnen müssen) läßt man sich doch gern mal mit vorgehaltener Knarre ausrauben...

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franz.v.trotta 07.05.2019, 10:25
66.

Wenn immer mehr Kunden mit Karte bargeldlos zahlen (müssen), werden die Banken bald an der Preisschraube drehen. Die Kunden werden sich dem nicht entziehen können.

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frietz 07.05.2019, 10:29
67.

Zitat von hegoat
didel-m: "Egal ob kleine oder größere Beträge. Immer bar. Geht schnell und ist einfach" Ich weiß ja nicht, wie oft Sie einkaufen, aber kennen Sie folgende Situation? Sie stehen in der Kassenschlange und vor Ihnen steht eine (meist ältere) Frau. Sie hat für 9,78 Euro eingekauft. Jetzt kommt der unvermeidliche Satz von ihr: "Ich hab's klein!" Sodann wühlt sie in ihrem Portemonnaie nach den Münzen, legt nacheinander Zwei- und Ein-Euromünzen auf den Kassentisch, dann 50- und 20-Cent-Münzen und am Ende wird das Rotgeld auf den Kassentisch geschüttet um mit der Kassiererin die einzelnen Münzen zu identifizieren. Das erlebe ich jeden zweiten Tag; meine Freundin, die als Kassiererin arbeitet, mehrmals stündlich.
und was genau ist jetzt ihr Problem? dass sie eine Minute länger warten müssen. hey während der Zeit können sie noch schnell whatsappen oder facebooken oder was sonst noch so wichtig ist.

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cs01 07.05.2019, 10:31
68.

Zitat von Hamberliner
Ich gebe in der Kneipe, im Restaurant, im Hotel grundsätzlich Trinkgeld, und zwar um zu vermeiden, dass lauter Kleingeld liegenbleibt (stellt in Spanien eine Beleidigung dar) indem ich zum Aufrunden auffordere. Trinkgeld hat nicht den Zweck, das Finanzamt für den Überwachungsstaat zu belohnen, es hat nicht den Zweck, den Chef für die Ausbeutung zu belohnen. Beiden steht es nicht zu, auszuspionieren ob und wieviel Trinkgeld ich gebe und sich daran zu vergreifen. Es geht das Finanzamt und den Chef nichts an. Nur Bargeld garantiert mir, dass das Trinkgeld genau so, wie ich es entschieden habe, vor den Krallen des Finanzamts und des Chefs geschützt bleibt und zur Gänze den belohnt, den ich für Freundlichkeit, Aufmerksamkeit, Schnelligkeit und guten Service belohnen will. Trinkgeld ist Kultur. Wer keines gibt oder wem es egal ist wer sich daran vergreift hat keine.
In Restaurants zahle ich meist mit Karte, insbesondere höhere Beträge. Das Trinkgeld hinterlasse ich dann aber in bar, unter anderem aus den von ihnen beschriebenen Gründen.

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frietz 07.05.2019, 10:32
69.

Zitat von marcaurel1957
Nichts gegen ein wenig Bargeld ( und natürlich Karten)in der Tasche....aber Sohn Potsdam ist ansonsten unter der Kategorie „Verschwörungstheorie“ abzulegen. Weshalb unser Finanzsystem „krank“ sein sollte, erschließt sich mir nicht... Wann kommen Sie im 21. Jahrhundert an?
schon mal was von Bankenkrise/Finanzkrise gehört? war erst vor kurzem und ist noch nicht vorbei bzw. wieder im Kommen.

Ich bekomme für mein Bargeld immer was beim Bäcker. Sie mit ihrer Karte evtl nicht. Was glauben sie denn was passiert, wenn ein Bankensturm anfängt. da werden zuerst die Karten gesperrt, damit keiner Geld abheben kann. ist aber sicher verschwörungstheorie.

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