Forum: Wirtschaft
Kontinent der Krisen: Was passiert, wenn Europa scheitert
AP

Vor Kurzem noch undenkbar: Ernst zu nehmende Politiker warnen vor einem Auseinanderbrechen der EU. Tatsächlich steckt der Kontinent in einer selbstzerstörerischen Spirale - die Folgen wären dramatisch.

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TomRohwer 24.01.2016, 17:18
1.

Entweder ändert sich Europa grundlegend, und das bedeutet dann:

- keine Schuldenunion mehr, jeder bezahlt seine Schulden selbst
- keine Transferunion
- sichere Außengrenzen
- Ende des überbordenden Staatseinflusses auf die Wirtschaft

Oder aber ein "zerbrechendes Europa" ist die bei weitem bessere Alternative. Europa, wie es zur Zeit ist, ist ein Desaster. Nahezu jede Alternative wäre besser.

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Lignite 24.01.2016, 17:18
2. Es kommt das Wirtschaftswunder wieder, wenn die EU geht.

Die EU ist der Stein um den Hals der deutschen Volkswirtschaft. Sie muss alles bezahlen und das fehlt im eigenen Land.

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friedel_3 24.01.2016, 17:19
3. GAU? nein

Hier werden Horrorszenarien verbreitet, die sicherlich nur in abgeschwächter Form eintreten werden.

Und gerade solche Typen wie Juncker, die den eigenen Staat mit quasi 0-Steuer - Politik geführt haben müssen sich hier groß tun. Der hat doch wohl hauptsächlich zum Niedergang Europas beigetragen.

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Wassup 24.01.2016, 17:21
4. Neu-Anfang mit Europa der zwei Geschwindigkeiten

Europa muss einen Neu-Start wagen mit einem Europa-Light für die nationalstaatlich orientierten Mitgliedsstaaten mit Mitgliedern wie England, Polen, usw, das sich auf den Freihandel konzentriert

- und -

einem eng verzahnten Europa, das eine engere Vereinheitlichung des Wirtschafts- und Rechtssystems möchte - z.B. Deutschland / Frankreich

P.S. Die Staaten die nationalstaatlich orientiert sind, sollen auf Hilfen aus der gemeinsamen EU-Kasse verzichten.

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steinbock8 24.01.2016, 17:21
5. Eu

Die Probleme der eu sind jene die bei ihrer Gründung ausgeblendet wurden zum Beispiel die unterschiedliche Gesetzgebung besonders beim Steuerrecht alles führt langfristig zu ihrem scheitern

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renewallich 24.01.2016, 17:21
6. Szenen einer gescheiterten Ehe

Für mich gleicht die EU immer mehr einer gescheiterten Ehe, deren Auflösung schon viel zu lange hinausgezögert wird. Über wenig ist man sich noch einig, Streit an der Tagesordnung. Und wie bei einer Scheidung wird es erstmal zu einem finanziellen Durcheinander, Schuldzuweisungen und einer Neuausrichtung kommen. Nach ein paar Jahren der Konsolodierung ist dann aber auch wieder gut und jeder kann sich auf seine eigenen Stärken konzentrieren. Ob das dann im Endeffekt besser ist als die Ehe bleibt abzuwarten. So kann es aber wohl kaum weitergehen.

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ekel-alfred 24.01.2016, 17:21
7. Was soll die Panikmache?

Dramatisch, Zerstörerisch, Auseinanderbrechen....gehts noch ne Nummer dicker?

Mich könnt Ihr damit nicht beeindrucken, das Leben wird weitergehen. Europa mal wieder auf ein Normalmaß zurück zu stutzen ist nicht das schlechteste. Europa war nie für die Bürger gemacht, sondern nur für die Wirtschaft. Das kann nicht auf Dauer funktionieren.

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ernstrobert 24.01.2016, 17:22
8. das Gute an der Krise

Das Gute an der Krise ist, dass man anfängt, sich grundsätzliche Gedanken zu machen und Fehler, die gemacht wurden, Fehler nennt. Navid Kermani sagt: " ... läuft es auf die alte Idee eines Kerneuropas hinaus..., das sehr schnell wieder eine enorme Anziehungskraft haben könnte". Mit einer wirklich gemeinsamen Wirtschaftspolitik und demokratisch legitimierten Institutionen. Darüber sollte man sich klar werden und endlich aufhören, an Symptomen herumzudoktern oder Kritiker mundtot machen zu wollen.
Keine Gedankenpolizei!
Wo Krise ist, lauert ein Problem, das gelöst werden muss.

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mosermann 24.01.2016, 17:23
9. Bisher jede Krise überstanden

Bisher hat der europäische Integrationsprozess noch jede Krise überstanden. Aber das ist kein Naturgesetz. Die Fliehkräfte haben mit 28 Mitgliedern merklich zugenommen. Vielleicht kommt wirklich noch der große Knall? Dann könnte Wolfgang Schäuble, ob als Kanzler oder nicht, seine Kerneuropa-Idee wiederbeleben.

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