Forum: Wirtschaft
Konzept der Regierungskommission: Das sind die Folgen des Kohleausstiegs
DPA

Der Kohleausstieg wird die Republik stark verändern. Steigen die Strompreise? Bleibt die deutsche Industrie wettbewerbsfähig? Und wie teuer wird die Umstellung für die Steuerzahler? Der Überblick.

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hegoat 26.01.2019, 14:31
1.

"Die energieintensive Industrie soll dauerhaft von Kosten entlastet werden, die durch den Preis derCO2-Verschmutzungsrechte entstehen. Die Stromkonzerne reichen diese Kosten bislang an die Industrie weiter. Die Firmen werden dafür bereits jetzt kompensiert"
Hä? Die Stromkonzerne zahlen an den Start für die CO2-Verschmutzungrechte. Sie reichen diese Kosten an ihre Kunden weiter. Die Kunden bekommen dafür eine Kompensation von Staat. Also ist letztlich der Staat der Zahler seiner erhobenen Verschmutzungsrechts-Gebühren???

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passipaul 26.01.2019, 14:32
2. Sparen

Das beste wäre jeder würde Strom sparen. Das senkt zwar nicht Zwangsläufig die Stromkosten aber für das Klima wäre es das beste.

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Palemoine 26.01.2019, 14:32
3. Wo bleibt die Versorgungssicherheit?

Derzeit wird unsere Stromversorgung noch zu 13% aus Atomstrom und zu 17% aus Kohle beliefert. Bis 2022 sollen alle AKW vom Netz, bis 2038 alle Kohlekraftwerke.
Mir fehlt immer noch eine klare Aussage woher die dann fehlenden 30% herkommen sollen. Das wird noch verschärft, wenn der Strombedarf steigen sollte, bspw durch eine massive Steigerung der Anteil E-Mobilität.
Wer kann dazu mal eine verbindliche Aussage treffen?!?

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Galileo-2019 26.01.2019, 14:37
4. Folgekosten

die Einmalkosten wurden aufgezählt -
aber Kosten für Gas-Speicher die niemand will - wird in Berlin gerade abgeschafft.
Rohrleitungen quer durch Deutschland -
Aufrüstung der Marine zum Schutz der Gasschiffe
CO2 - Einsparung Gas-Kohle - ????

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yvowald@freenet.de 26.01.2019, 14:39
5. Es werden keine Dörfer mehr plattgemacht

Eine Folge des Braunkohleausstiegs wird sein, daß ganze Dörfer nicht einfach platt gemacht werden wie bisher. Und keine neuen Mondlandschaften hier auf unserem Planeten entstehen. Das sind doch absolut positive Folgen. Dagegen ist alles andere nur Nebensache.

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tairen 26.01.2019, 14:42
6. Es ist eine Schande...

wie die gesunde und vor allem vom Ausland unabhängige deutsche Energiewirtschaft durch blinden Aktionismus und Inkompetenz zerstört wird. Die Klimaziele in allen Ehren aber nicht auf Kosten von Arbeitsplätzen, Wirtschaft und der eigenen Netzstabilität. Es gibt keine nachhaltige Alternative für die Kohlekraftwerke, sodass wir uns von Stromimporten abhängig machen. Stromimporten aus z.B. Frankreich wo ein Großteil des Stromes aus Atomkraft gewonnen wird. Deutschland will Vorreiter sein und opfert dafür blind alles und jeden ohne Sinn und Verstand. Statt zum Vorbild machen wir uns zur Lachnummer in Europa. Ich bin auf die Meinung der heutigen Aktivisten gespannt wenn die Strompreis um 50% steigt oder Stromausfälle zur Alltäglichkeit werden. Glauben sie nicht? Schauen sie sich die steigenden Statistiken der letzten Jahre an...

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holger.becker 26.01.2019, 14:44
7. Alternativen für Jobs UND Stromerzeugung

Der Strukturwandel in den Regionen muss sozialverträglich gestaltet werden. Da ist die Ansiedlung sowohl von Firmen als auch von Anlagen zur Stromgewinnung aus Erneuerbaren Energien notwendig. Es hilft nicht zu jammern. Kohlekumpel können anpacken, und das wird beim Bau und Betrieb von Windparks gebraucht. Wir müssen gemeinsam für unsere Zukunft und die unserer Kinder sorgen, und dürfen nicht industrieromantisch an alten Technologien kleben.

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Tobi F 26.01.2019, 14:44
8. mit d

Was passiert dann mit dem Rest der Kohlevorkommen? So viel Geld liegt ja dann bestimmt nicht einfach brach. Ich nehme an, wir bauen die dann trotzdem ab und verkaufen sie ins Ausland. Dort können sie klimaschonend verheizt werden und wir lassen uns wieder den Strom nach Deutschland zurück schicken...

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Der Experte 26.01.2019, 14:48
9. Das Märchen vom steigenden Strompreis

Wieder mal einer dieses typisch industriegesteuerten Artikel.
Der Strompreis steigt sowieso permanent. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass die Quasi-Strommonopolisten wie EON, RWE und Co. das so wollen. Eine Aufsicht, die das verhindern könnte, gibt es nicht. Das wiederum liegt daran weil die Politik eben von diesen genannten Lobbyisten gemacht wird und nicht wie gemeinhin vermutet wird, von Politikern. Diese haben nämlich gar keine Ahnung von Stromnetzen und den ganzen energiewirtschaftlichen Zusammenhängen.
Ein doofes Volk lässt sich eben einfacher regieren.
Wir zahlen jetzt schon für die Kilowattstunde Atomstrom etwa 4 €, da die Entsorgungskosten vom Atommüll nicht auf der Stromrechnung stehen sondern von unseren Steuergeldern bezahlt werden. Dummes Volk, gutes Volk!

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