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Konzept gegen Wohnungsnot: Höher, enger, dichter
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In deutschen Großstädten fehlen Wohnungen und freie Flächen. Die sogenannte "Nachverdichtung" könnte die Wohnungsnot mindern. Das Potenzial ist groß - doch Anwohner sind oft alles andere als begeistert.

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Harry_S 28.03.2016, 12:26
10. Nachverdichtung = Vollkommener Irrsinn

"Die Infrastruktur ist bereits vorhanden" - nein, sie ist bereits heute überlastet! Man nehme Strassen/S-Bahn egal ob M oder HH, da herrscht doch heute schon Dauerstau und Chaos. Wie soll diese "Infrastruktur" noch mehr Menschen aufnehmen, kann mir das mal jemand erklären?

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mikesch0815 28.03.2016, 12:27
11. Wunderbare Zukunftsansichten

...aber wer sagt, daß die Landflucht ein dauerhaftes Problem ist?
In der Tat könn(t)en viele Menschen wunderbar auf dem Land weiterhin leben und arbeiten, wenn z.B. der Flaschenhals Breitbandversorgung nachhaltig in Angriff genommen würde. Aber außer großen Worten und wenig Taten passiert hier genau gar nichts.

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k70-ingo 28.03.2016, 12:29
12.

All diese Vorschläge werden bei uns schon lange beherzigt - in einem Dorf im Speckgürtel des Ruhrgebietes. Bevorzugte Wohnlage, aber drumherum ist alles Naturschutzgebiet ohne Chance auf Erweiterung der bebaubaren Flächen. Jede Baulücke wird zugemacht und Grundstücksteilungen sind üblich. Dann setzt man sich ein Zwei- bis Vierfamilienhaus in den bisherigen Garten.

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zappa99 28.03.2016, 12:30
13. Sträubt euch nicht so und lasst euch verdichten

Lebensqualität? Wozu das denn?

Mehr ist besser, wir schaffen das schon.

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Hallo2020 28.03.2016, 12:32
14. Die vernichtung von bezahlbarem wohnraum

Interessant zu diesem Thema ist das Vorgehen der Politik, dargestellt in einer ZDF-Sendung.

?Zoom? hat aufgezeigt, was viele Städte falsch machen. Sie vernichten bezahlbaren Wohnraum durch Abriss oder teure Sanierungen und ersetzen diesen durch teuere, lukrativen Wohnraum. Dies führt dazu, dass sich viele Menschen ihre Stadt nicht mehr leisten können. Die neue Mietpreisbremse, die ja bei Neubau und komplettsaniertem Wohnraum nicht greift, löst dieses Problem nicht.

Der Experte Mathias Günter zeigt in einer Studie, dass der Staat (und damit auch die Gemeinden) vor allem profitieren, wenn möglichst teuer gebaut wird. Städte haben damit ein besonderes Interesse am Neubau ? genauso wie Bauträger, Makler, Architekten und Wirtschaft. Dieses gemeinsame Interesse von Politik und Bauwirtschaft führt durch Abriss systematisch zur Vernichtung von bezahlbarem Wohnraum.

https://youtu.be/D_Cj1gmR-vs

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Frau Hambach 28.03.2016, 12:32
15. Perspektiven

Zahlen der BNP Parisbas Real Estate für Frankfurt am Main: Ende 2014 standen knapp 1,81 Millionen Quadratmeter Bürofläche leer, insgesamt 242 000 Quadratmeter in der Innenstadt. Die Spitzenmiete dort liegt bei EUR 38 (vgl. Artikel von Brevoord, Journal Frankfurt, 14.1.2016).

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zappa99 28.03.2016, 12:32
16. noch was:

Wer hat denn diesen Artikel gegengelesen?

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IngoBittner 28.03.2016, 12:33
17. falscher Ansatz

Es wird also, mal wieder, als alternativlos angesehen, dass immer mehr Menschen in den Metropolen leben müssen. Warum? Weil die Wirtschaft zusammen mit der Politik es ablehnt Konzepte zu entwickeln, um Arbeitsplätze in der Fläche zu schaffen. Diese Konzentration auf kleinem Gebiet halte ich für schädlich. Ausserdem ist es Platzverschwendung.

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schumbitrus 28.03.2016, 12:33
18. Individual-Verkehr regulieren und reduzieren

Bei einem gut ausgebauten ÖPNV braucht der Großstadtmensch immer weniger ein Auto und in der nächsten Generation verliert das Auto ja um Glück auch den Charakter eines Status-Symbols.

Ergo kann man doch anfangen, systematisch den Individual-Verkehr aus den Städten raus zu drängen. P+R kombiniert mit Logistik-Dienstleistungen zum Warentransport sind auch für Samstags-Einkäufer aus dem Umland attraktiv - wer bei Amazon bestellt, der kann sich seine Shopping-Erfolge auch zur P+R-Station oder nach Hause liefern lassen.

Damit wird Platz für Wohnraum und für Grünflächen geschaffen, der im Augenblick noch von verstopften Straßen und den schon im Artikel erwähnten Parkplätzen blockiert wird.

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heinrich-wilhelm 28.03.2016, 12:33
19. Verdichtung

Zu starke Verdichtung bedeutet Qualitätsverlust eines Wohnviertels und damit entfällt der Grund dort. wohnen zu wollen.müssen Möbelhäuser (Ikea Ottensen)im Centrum liegen, Versicherungs paläste oder Büro und Verwaltungsgebäude, die nicht auf Publikumsverkehr angewiesen sind?

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