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Konzept gegen Wohnungsnot: Höher, enger, dichter
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In deutschen Großstädten fehlen Wohnungen und freie Flächen. Die sogenannte "Nachverdichtung" könnte die Wohnungsnot mindern. Das Potenzial ist groß - doch Anwohner sind oft alles andere als begeistert.

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QuixX 28.03.2016, 12:55
40. Oberkante = Unterlippe

Nach meinem Empfinden ist meine Großstadt schon am Ende der Bevölkerungsdichte. Fahrten zu den Stoßzeiten sind nur noch mit dem Fahrrad möglich. Zu viele im Fortkommen schwach effiziente Pendler auf der Straße, Stehplatz in den Öffentlichen.

Nicht einmal mehr nachts ruhen die Verkehrszeichen. Gut, das mag wohl mehr an der Gewinnoptimierung der Versicherer liegen.

Wenn allerdings der Vorort-Wahn der Arbeitgeber aufhören würde, wäre die Kapazität einer Metropole sicher höher. Telefon und PC ist das heutige Arbeitsmittel. Und das hat jeder in der Wohnung. Ip-Telefonie erreicht uns am Ende der Welt ohne Ortsvorwahl. Meetings verbraten immer noch genug und sinnlos Zeit, wenn sie online stattfinden.

Dann muss sich die Stadt auch nicht in die Höhe schieben, die Luft zum Atmen verbauen.

Hört endlich auf die Luft zu verpesten. wenn ihr außer dem Telefonhörer und klugen Sprüchen nichts in der Firma anfasst!

Ein Mensch ohne Auto verbrät für seine Fahrten ca. 70% der Ressourcen die ein Autofahrer dafür verbraten würde.

Die Einsparung verpufft, wenn die Busfahrer ihren Söhnen Mopeds kaufen.

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Spiegelleserin57 28.03.2016, 12:59
41. das Rad neu erfinden...

hat man auch an die Probleme gedacht die wieder entstehen. Man hat doch Erfahrungen mit solchen Projekten. Die Aggression steigt ebenso wie die Verwahrlosung und Vereinsamung der Menschen. Warum werden immer wieder Rückschritte gemacht anstatt endlich mal Fortschritte und Verbesserungen der Verkehrs- anbindung an die Städte. Solche Verdichtungen bringen nur Probleme! Man hat doch die Bebauung mit Hochhäusern erelbt und kam davon ab!

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krustentier120 28.03.2016, 13:02
42. Brachland

Warum werden denn nicht die brachliegenden Flächen wie an der Stresemannstr bebaut? Auch in Altona gibt es noch ne Menge unbebautes Land. Wenn sie dann Altona noch Autorfrei kriegen und die Parkplätze bebauen wäre das wirklich ein zukunftsträchtiger Stadtteil.

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erzrotti 28.03.2016, 13:02
43. Großstädte

ziehen immer mehr Menschen an?
Ist das neu? Eigentlich nicht!
Das war zu den Zeiten der Industrialisierung so und wird bestimmt so bleiben.
Und übrigens ist das weltweit so.
Der größte Irrsinn ist und bleibt die Mietpreisbremse. Damit wird künstlich Nachfrage erzeugt, die im Umfeld der Städte befriedigt werden könnte. Und die Spekulationen werden staatlich befördert.
Mit einer vernünftigen Stadt/ Umland-Verkehrsinfrastruktur ist das Problem (so könnte man es auch nennen) relativ leicht zu beheben. Dann hätten sich auch die Spekulanten verhoben. Und der ÖPNV wäre auch gut belegt...!

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kenterziege 28.03.2016, 13:02
44. Man kann es auf einen Punkt bringen!

Viele Leute wollen gern in die Stadt. Viele Leute sind schon da, die den kargen Raum nicht teilen wollen. Im Grunde nichts Neues!
Man kann es auch mit einem Sprichwort beschreiben:
Viele Schafe gehen geduldig in einen Stall. Die Betonung liegt auf "einen"!

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Misha 28.03.2016, 13:03
45. Mein Konzept...

Mein Konzept: Weniger Verstädterung - mehr in die Mittel- und Unterzentren investieren.

Die Lebensqualität insgesamt steigt dadurch.

Es ist nicht gut, wenn so viele Menschen auf engem Raum auf lange Zeit leben. Da bilden sich Stadtneurosen.

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spysong 28.03.2016, 13:05
46. Im Grunde

sind diese Methoden okay. Aber da wir hier von Haien im Business reden werde mit allen Tricks gearbeitet die das Gesetzt zulässt. Hier heißt es Kapitalismus versus Anwohner. Wer der Gewinner ist dürfte klar sein.

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exminer 28.03.2016, 13:06
47. Nach meinem Dafürhalten wäre es angebrachter

eine Möglichkeit zu finden um die sich immer weiter ausufernde Flut der Menschenmassen in den Griff zu bekommen, weil sonst einem Heuschreckenschwarm
gleich die Resourcen vernichtet werden. Die Verdichtung
der Quartiere jedenfalls dürfte für das Problem keine Lösung bedeuten. Und wenn der Klimawandel sich tatsächlich in dem prognostizierten Ausmaß einstellt,
werden Wassermangel und die Abnahme der Kulturflächen auf jeden Fall ein Umdenken erfordern,
oder man spekuliert auf die radikale Lösung? Ein
Ausweichen auf andere Planeten dürfte für eine sehr lange Zeit noch ein Wunschtraum bleiben, wenn das
überhaupt eine Entlastung mit sich brächte.

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kai kojote 28.03.2016, 13:06
48.

Schön ist das nicht, wenn die Lebensqualität darunter leidet, dass jeder Spielplatz, Park und jeder cm auf den Sonnenlicht fällt zugebaut wird. Das Problem wäre meiner Meinung nach besser gelöst, wenn man neue Quartiere lebenswerter planen würde. Warum sind Neubaugebiete immer wie ausgestorben? Einfach weil dort nur Spießer wohnen, es sich meist um Eigentumswohnungen handelt, es keine gemischte Bevölkerung gibt, kein Gewerbe im Erdgeschoss, keine Räume für Gastronomie etc. Würde man sich bei Neubaugebieten an den alten Kiezen orientieren, dann hätten diese auch eine ähnliche Attraktivität. Aber heutzutage baut man nicht mehr "Arbeiterviertel", sondern nurnoch seelenlose Eigentumswohngs-Quartiere, die nur dann Abnehmer finden, wenn sie in bel(i)ebte Viertel gequetscht werden. Das war auch bei dem Ausbau von Dachwohnungen so: Dies sind heute noch die teuersten Wohnungen. Der Normalverdiener hat von Nachverdichtung garnichts. Nur Nachteile. Zu 100%.

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Ober_Gumbo 28.03.2016, 13:06
49. Probleme ganz woanders

Die eigentlichen Probleme beim Wohnungsbau sind die absurden Auflagen bei Renovierung oder Neubau: die Abzocke zu Gunsten obskuren Stände und Dienstleister.

Die inzig sinnvolle Regelung in den letzen Jahrzehnten war die Pflicht zu FI-Schaltern - aber genau die wird grosszügig umgangen.

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