Forum: Wirtschaft
Konzern in der Krise: Ex-VW-Manager soll Opel führen
dapd

Auf Karl-Thomas Neumann wartet eine der schwersten Aufgaben in der deutschen Wirtschaft: Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" soll der frühere VW-Manager Chef des angeschlagenen Autobauers Opel werden. "Er hat das Format, das wir brauchen", sagt ein Aufsichtsratsmitglied.

Seite 1 von 6
wakaba 02.11.2012, 07:21
1. optional

Neumanns Biographie ist die eines Getriebenen. Keine gestellte Aufgabe fertiggemacht, er schien eher verbrannte Erde zu hinterlassen. Die letzen 4 Jobs gingen nicht aufwärts sondern nur seitwärts, er schien nur mit Selbstdarstellung beschäftigt, negative Ergebnisse für die Unternehmen in Kauf zu nehmen. Das kam nie gut an.

Was will GM von Ihm? Wohl die Abbruchkugel schwingen. Neumann ist der Totengräber von Opel. Meine Sympathie gilt den Angestellten.

Würde GM die Sanierung von Opel wollen - dann hätten Sie einen fähigen Unternehmer bestellt - aber sicher nicht eine narzistische Konzerndrohne.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Maria-Galeria 02.11.2012, 07:22
2. Kein Geld

da nutzt auch das beste Format nichts, oder gehts darum cool die Arbeitplätzte abzubauen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mann30 02.11.2012, 07:46
3. Karl-Thomas Neumann

Der wird Opel wohl den garaus machen,
wenn er schon von Continental weg musste und
VW ihn entlassen hat, ist er wohl nicht so gut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ks1301 02.11.2012, 07:47
4. das wird auch nicht helfen...

... denn Opel wird mittelfristig untergehen. Mit immer neuen Personalien an der Spitze ist Opel nicht zu retten. Die Fehler liegen in der Vergangenheit und sind nicht gut zu machen. Eine restriktive Vertriebspolitik von GM, kaum Innovationen von Opel selbst, biederes Image all das sind die Totengräber eines einst glänzenden Konzerns. Die Fehler der Vergangenheit sind durch hektisches Agieren nicht mehr zu beheben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Backe888 02.11.2012, 07:58
5. Der OPEL-Manager war nie das Problem ....

.... schon Foster hat ansich nen guten Job gemacht.

Die Typen in der GM Zentrale hingegen sind entweder unfaehig, oder lassen Opel mit Vorsatz auflaufen. Und Neumann kann da genausowenig tun wie seine Vorgaenger.

Solang GM eine Expansion Opels in andere Maerkte verbietet, und solang sie sich ohne zu zahlen aus dem Opel Technologieregal bedienen, und dann noch Geld ohne Gegenleistung in die USA abziehen, solange ist es voellig egal wer bei Opel am Steuer sitzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nabob 02.11.2012, 08:03
6. Unsinn!

Zitat von sysop
Auf Karl-Thomas Neumann wartet eine der schwersten Aufgaben in der deutschen Wirtschaft: Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" soll der frühere VW-Manager Chef des angeschlagenen Autobauers Opel werden. "Er hat das Format, das wir brauchen", sagt ein Aufsichtsratsmitglied.
Opel hängt am Tropf von GM, kann letztlich nichts allein entscheiden, die Amis ziehen ihr Geld dort raus, Opel betreibt eine völlig falsche Modellpolitik, im nächsten Jahr kommt für alle Verschläfer der große Absatzeinbruch, auch für VW, die jetzt erst auf die Idee kommen, jetzt erst, eine billige Marke analog Dacia zu bauen, was man aber wegen der Vorstandspulswärmer erst in frühestens 2015 kann, und nun kommt man mit einem Ex-Manager.

Ist Ihnen eigentlich schon mal aufgefallen, daß es in diesem Land nur noch Manager gibt, und bis auf einzelne Ausnahmen sind das am Ende alles Luschen, die ihr Geld nicht wert sind, horrende Summen verlangen, Brasilien ....etc., jedenfalls nicht in der Lage sind, dort etwas zu schaffen, wofür sie eingangs gerufen wurden.

Vielleicht sollte man sich mal angewöhnen, dann Jubellieder anzustimmen, wenn Ergebnisse faktisch vorliegen, sonst liest sich das immer so, als habe die Kindergärtnerin angekündigt Kuchen mitzubringen.

Für Opel sieht es schlecht aus, falsch geführt, sie können zwar Autos bauen, aber in 2013 wird es wohl sehr kritisch werden, was nicht nötig sein würde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
goodspirit 02.11.2012, 08:14
7. Hausgemachte Probleme...

Auch Karl-Thomas Neumann dürfte es schwer fallen, Opel ohne neue Absatzmärkte wie z.B. Asien wieder flott zu machen.
Solange die Mutter GM ihre Massen-Marke Chevrolet bevorzugt/schützt und Opel neue Märkte vorenthält, sehe ich keine Chance auf Besserung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
berni-t 02.11.2012, 08:26
8.

Neumann wird auch nicht um die Tatsahche herum kommen, dass ihm Märkte durch die Mutterfima verschlossen wurden. Jedoch: Ich wünsche ihm dafür eine Lösung ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
panzerknacker51 02.11.2012, 08:27
9. Führung und Rettung?

Zitat von sysop
Auf Karl-Thomas Neumann wartet eine der schwersten Aufgaben in der deutschen Wirtschaft: Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" soll der frühere VW-Manager Chef des angeschlagenen Autobauers Opel werden. "Er hat das Format, das wir brauchen", sagt ein Aufsichtsratsmitglied.
Vielleicht sollte man einfach mal zugestehen, daß zu viele Autos gebaut werden. Wer soll denn die ganzen Kisten überhaupt noch kaufen? Für diese Erkenntnis braucht man aber keinen, der "das Format hat"; das weiß schon Karl Napf. Wahrscheinlich ist in diesem Falle eher, daß es um eine "gepflegte" Abwicklung geht ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6