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Konzerneigene Flotte: VW-Manager dürfen kostenlos im Firmenjet fliegen

Da ist noch Sparpotenzial vorhanden: Laut einem Zeitungsbericht haben Top-Manager von Volkswagen Anspruch auf Heimflüge mit konzerneigenen Maschinen. Ein Aufsichtsrat kritisiert: "Freiflüge im Firmenjet gehen gar nicht."

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Rassek 11.10.2015, 08:02
20. ... ja hols der Kuckuck !

Da fällt dem Herrn Osterloh und dem Aufsichtsrat ja schwer was auf !!!
Jetzt werden Dinge, bei denen man jahrelang mitmachte, zum Stolperstein.
Ein Witz.
Berichtet SPON denn auch noch weiter über die Abfindungen und Pensionen der armen Führungskräfte ?? Ich hoffe es.

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BerndBerndsen 11.10.2015, 08:04
21.

Wow - und das die Topmamanger die Jets zum Weg von der Arbeit nach Hause benutzen dürfen gilt erst seit dem Abgasskandal? Oder etwa schon seit 20 Jahren und man sucht nur einen weiteren möchtegern-Aufreger weil es um die Abgaswerte zu ruhig wird und dringend eine neue VW-Sau durchs Dorf getrieben werden muss? Tja da müssen dann halt klassische "Sommerloch-Themen" herhalten.

Jaja is schon heftig, dass man dem Manager mit der 80-Stunden Woche nicht auch noch zweimal 6 Stunden pro Woche mit dem Zug von München nach Wolfburg fahren lässt.

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Spiegelbildlein 11.10.2015, 08:19
22. Geldwerter Vorteil

Ich vermute auch mal schwer, dass dies nie beim Fiskus gemeldet wird, schließlich handelt es sich hier will auch um einen geldwerten Vorteil. Aber was Steuervermeidung betrifft ist VW ja wohl einer der top Firmen in Deutschland...

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syt 11.10.2015, 08:19
23. das passt wohl etwas nicht

das war ja wohl klar,möglichst schnell versuchen, den Bonus,den die Belegschaft,also alle kleinen Arbeiter ,erwirtschaftet haben,zu streichen,von wegen Einspahrung, aber selbst auf nischt verzichten wollen,das passt .Das ist eine riesen sauerrei,bei anderen sparen zu wollen,aber selbst alles mit nehmen,was geht,ohne einmal da drüber nach zu denken,wer diese Fahrzeuge eigentlich in drei schichten baut.Die Belegschaft sollte diesen Herren einmal zeigen,wer hier das Geld verdient hat,und wer hier seine Aufgaben ,die sehr hoch bezahlt wurden,nicht erfüllt hat.Da können die Herren nicht sagen,ich weiss von nix,es muss an mir vorbei gelaufen sein,.....

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WernerT 11.10.2015, 09:20
24. Also fliegen die Vorstände in Zukunft Linie

Auf Firmenkosten ob das billiger wird? Manchmal fragt man sich ernsthaft, was im Kopf von Gewerkschaftern vor sich geht. Dass die Abgaswerte innerhalb von 6 Monaten auf 2% gefallen sein sollen, fiel nicht auf - aber so was

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chanus 11.10.2015, 09:41
25. Opel hat's vorgemacht...

Bevor sämtliche kleinen Angestellten von den Sparmaßnahmen betroffen sind, sollte auch über Sponsoring und das Engagement in der Rallye WM nachgedacht werden. Gleiches gilt natürlich für Freiflüge.
Opel hat sich seinerzeit aus der DTM zurückgezogen, weil der Belegschaft sonst weitere Sparmaßnahmen nicht zu vermitteln gewesen wären.

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wibo2 11.10.2015, 10:01
26. @bauigel

Zitat von bauigel
Einfach armselig Nun wird der schwarze Peter hin und hergeschoben. Dabei muss jedem der mal in einem Konzern (war) klar sein, dass der gesamte Vorstand und selbstverständlich auch die Entwicklungsabteilung informiert war.
Forist bauigel, nein, machen Sie mal bitte halblang.

Es wurde berichtet, dass der Bereich Motorenentwicklung im VW Konzern - Marken übergreifend - ein eigenmächtiges Eigenleben führte.

Das würde den Dr. Hackenberg entlasten, der in seinem Berufsleben eben kein Motorenentwickler war und an dem die Berichtswege bzgl. Motoren durchaus vorbeigelaufen sein könnten, so wie er selbst sagt.
Weil es eine Matrixorganisationsform bei VW gibt.

Es kann durchaus sein, dass außerhalb der Motorenentwicklung niemand sonst belastbare Informationen hatte. Obwohl es in der Produktion im Prüffeld und anderswo womöglich auch Mitwisser gegeben haben könnte.

Und damit sind - juristisch gesehen - die Vorsatzstufen dolus directus ersten Grades, dolus directus zweiten Grades und vielleicht auch sogar der dolus eventualis alternativlos ausgeschlossen für andere Manager des Entwicklungsbereiches, die außerhalb der
Motorenentwicklung tätig waren.

VW wurde nicht kollegial geführt, davon können Sie ausgehen, das wird wohl niemand ernsthaft bestreiten wollen. Das würde den Dr. Hackenberg systemrelevant entlasten. So dass er m.E. Chancen hat, mit einem blauen Auge bei einem Tribunal davon zu kommen.

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der_seher59 11.10.2015, 10:16
27. Vorstände und Generalbevollmächtigte

geht für mich in Ordnung. Wer das kritisiert, hat keine Ahnung von den Arbeitsabläufen

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mk1964 11.10.2015, 10:18
28.

Volkswagen steht am Pranger, da machen sich Freiflüge etc. nicht gut. Man muss aber ehrlich sein. Wenn man einen international besetzten Vorstand haben will, muss man diesen "Internationalen" auch die Möglichkeit geben das Wochenende bei der Familie zu verbringen. Und das geht dann halt nicht mit einem VW Passat.

Etwas viel Interessanteres geht in dem Artikel aber unter. Und das wäre wirklich mal für SPON und interessant, dem nachzugehen:

"Demnach hatte Hackenberg einen Tag vor der Aufsichtsratssitzung am 22. September in einem Schreiben an den damaligen Vorstandschef Martin Winterkorn darauf verwiesen, dass die "Berichtswege" in der Angelegenheit an ihm vorbei gelaufen seien."

Wenn der Berichtsweg an Hackenberg vorbei (!) ging, kann er nur an einen über ihm stehenden gegangen sein. Und da kommen nicht viele in Frage!

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TaramTaram 11.10.2015, 10:20
29.

Zitat von BerndBerndsen
Wow - und das die Topmamanger die Jets zum Weg von der Arbeit nach Hause benutzen dürfen gilt erst seit dem Abgasskandal? Oder etwa schon seit 20 Jahren und man sucht nur einen weiteren möchtegern-Aufreger weil es um die Abgaswerte zu ruhig wird und dringend eine neue VW-Sau durchs Dorf getrieben werden muss? Tja da müssen dann halt klassische "Sommerloch-Themen" herhalten. Jaja is schon heftig, dass man dem Manager mit der 80-Stunden Woche nicht auch noch zweimal 6 Stunden pro Woche mit dem Zug von München nach Wolfburg fahren lässt.
Ich verstehe die Meldung völlig anders.
Natürlich sollen diese Leute mit dem Flugzeug fliegen dürfen - niemand spricht von einer Zugfahrt. Und wenn der Konzern dabei sogar einen Partner an der Seite hat, ist das eine fantastische Sache - nur sollte das auch normal finanziert werden durch die Leute, die diese Dienste nutzen.
Gerade aktuell in dieser Woche wieder eine Diskussion, wo man im Unternehmen, vorrangig natürlich immer, wirklich IMMER an der Basis einsparen müsse und in anderen Etagen wird mit den Finanzen um sich geschmissen, und da geht es dann wirklich um Summen.

Ich finde nicht mal einen Haaresansatz solch Verhalten in irgendeiner Form verteidigen zu können.

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