Forum: Wirtschaft
Konzernumbau: E.on macht mehr als drei Milliarden Euro Verlust
REUTERS

Jetzt ist es offiziell: Der Stromkonzern E.on hat im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als drei Milliarden Euro Verlust gemacht. Das liegt am geplanten Radikalumbau des Unternehmens.

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joG 11.03.2015, 08:26
1. Da sieht man wie in Deutschland.....

....Rechtssicherheit funktioniert. Die Regierung entscheidet und eine kleine Minderheit muß bis zur Enteignung zahlen. Das muß jedem Auslandssinvestor eine sichtbare Warnung sein.

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crazy_swayze 11.03.2015, 08:30
2.

Ein Verlust aus Abschreibungen ist ja nur buchhalterischer Natur. Gut für die Steuerbilanz.
Aber Cash wird e.on dennoch gut eingesammelt haben.

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Kater Bolle 11.03.2015, 08:50
3. Aufpassen Herr Wirtschaftsminister!

Auch EON hat Atomkraftwerke die Rückbebaut und entsorgt werden müssen.
Hoffentlich ist Das Geld bei EON "gesaft".
Aber wir haben da ja auch noch den dummen Steuerzahler (nicht die Konzerne die in Luxemburg "Höllensteuern" zahlen)bei dem nach den Banken auch die Atomreste hängen bleiben.
Bei der Asse werden wir das schon mal üben.

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eisbärchen_123 11.03.2015, 08:52
4. Danke Bundesregierung...

...für diese völlig verkorkste Energiewende, den massiven Abbau von Arbeitsplätzen, die Milliarden an verprassten Steuergeldern und den Wirtschaftskrieg den ihr selbst gegen die eigene Industrie anzettelt!! So sägt man sich den Ast ab auf dem man sitzt!

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nord1icht 11.03.2015, 09:03
5. Subventionsbetrug

Vermutlich geht es wieder mal darum, Verluste zu sozialisieren. Sich um den teuren Rückbau zu drücken. Jahrzehntelang Atomsubventionen einstreichen (gegen die die Ökostrom-Zulage ein Witz ist) und dann die Zeche prellen. Viel Erfolg!

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Eppelein von Gailingen 11.03.2015, 09:05
6. Sollen wir Verbraucher jetzt etwa auch noch weinen?

Dass in Deutschland immer noch viel zu wenig private Verbraucher das Angebot nutzen, jährlich den Anbieter zu wechseln, kann man eigentlich nur als Faulheit, oder "Nicht-Rechnen-Können" kommentieren.
Dabei fällt einem ein, auch der Staatskonzern Deutsche Post handelt nicht nur mit Papier, oder mit Batterien in seinen Filialen wie Aldi, nein die bieten seit einiger Zeit auch "Strom goes Yellow" an, um seine Kasse aufzubessern. Der "Yellow Strom" sitzt in Köln, ist ein Ableger des Energieriesen EnBW, den der gescheiterte MP Mappus dem Land BW einbrockte und nicht einmal dafür verurteilt wurde. Aber auch E.on, RWE, Vattenfall sollen über die Deckadresse "Yellow" billige Augenauswischerei verkaufen, wenn man nicht jährlich wechselt. Dort verbergen sich auch so Abzocker namens "eprimo" von RWE, vor denen man nur warnen kann. Warum glaubt man, ist das Vergleichsportal Strom und Gas "Verivox" plötzlich so interessant für eine Übernahme durch "Vodafone" geworden? Dort klingelt nämlich die Kasse. Solche Firmen ziehen das Gesindel an, wie die Motte das Licht. Obwohl Gesindel lieber im Dunklen munkelt.
Ständig den Stromanbieter wechseln, vornehmlich Stadtwerke, oder andere Private, keine Großkonzerne, dann liegt man richtig und bekommt selbst bei der Zwischenabrechnung noch Geld heraus. Allerdings dauert es, bis es auf dem Bankkonto gutgeschrieben wird. Nur beim Abbuchen sind alle Gauner am schnellsten.

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arrache-coeur 11.03.2015, 09:11
7.

"Der Stromkonzern E.on hat im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als drei Milliarden Euro Verlust gemacht." - Keinerlei Mitleid. E.on, Vattenfall und die anderen Energieunternehmen verdienten jahrzehntelang aufgrund überhöhter Preise mehr als gut, und investierten jahrzehntelang zuwenig in Infrastruktur (Erhaltung und Modernisierung). Die jetzigen Verluste sind ohnehin nur steuermindernd;-) Ärgerlich ist allerdings, das die nun anfallenden Infrastrukturmassnahmen wiederum auf den Verbraucher umgelegt werden, obwohl diese Massnahmen bereits vor Jahren über die überhöhten Preise bezahlt worden waren.

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Eppelein von Gailingen 11.03.2015, 09:17
8. Merkel hat sich noch nie den Ast am Stamm abgesägt!

Zitat von eisbärchen_123
...für diese völlig verkorkste Energiewende, den massiven Abbau von Arbeitsplätzen, die Milliarden an verprassten Steuergeldern und den Wirtschaftskrieg den ihr selbst gegen die eigene Industrie anzettelt!! So sägt man sich den Ast ab auf dem man sitzt!
Wer Verantwortung rundherum ablehnt und sich watschelnd davon trollt, benötigt nur noch das Sandmännchen zum in die Augen streuen. Auch das machen die Anderen!
Haben Sie falsch gewählt?

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ihawk 11.03.2015, 09:24
9. Abschreibungen von 5,4 Milliarden

Nun, diese Abschreibungen sollte sich der Finanzminister mal genauer ansehen ... das sind klassische Mafiamethoden um die, vom Verbraucher finanzierten, gesetzlichen Rücklagen zum Abbau der Nuklearanlagen "verdunsten" zu lassen. E.on trägt dazu bei, dem Kapitalismus einen Bärendienst zu erweisen.

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