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Konzernumbau: Siemens streicht 3300 Stellen in Deutschland
DPA

Dem tiefgreifenden Konzernumbau bei Siemens fallen weltweit rund 7800 Arbeitsplätze zum Opfer - allein in Deutschland werden rund 3300 Jobs gestrichen. Das Unternehmen will eine Milliarde Euro einsparen.

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lupenrein 06.02.2015, 11:59
30. ...................

Kaum hat Siemens den Ölzulieferer Dresser-Rand zu einem Spitzenpreis übernommen, schon bricht der Gewinn dramatisch ein, in Deutschland und in den USA.

Hat Käser nicht aus der Geschichte deutscher Konzerne gelernt , die in den USA auf die Schnauze gefallen sind - mit Hundeten von Millarden Verlusten - ?

Da wird schon verständloch, dass Käser jetzt weltweit
Tausende Stellen abbauen muss.

Wie lange wird/darf Käser noch an der Spitze von Siemans stehen ????

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/gewinn-von-siemens-zukauf-dresser-rand-bricht-ein-a-1002119.html

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klaus meucht 06.02.2015, 12:00
31. Scheinbar zeigt der Markt dass wir keinen Fachkräfteangel haben

Zitat von comptur
Eine Firma die sich nicht ständig an den Markt anpaßt geht pleite.
Das ist schon richtig. Nur scheint der Markt scheinbar nicht nach aktuellen Fachkräften zu schreien.

Die meisten Mitarbeiter von Siemens sind hoch qualifiziert und in den MINT Berufen. Warum gelingt es bei einem Fachkräftemangel ein grosses Unternehmen wie Siemens nicht genügend Aufträge zu sammeln? Bei einem Fachkräftemange müsste doch ein Grosskonzern wie Siemens sich die Aufträge aussuchen können.

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spud 06.02.2015, 12:08
32. Und morgen im Radio dann wieder 100x

die gleiche Durchsage, dass die Arbeitslosenzahlen weiterhin rückgängig sind und der Wirtschaftsmotor brummt.
Nachdem immer mehr Großbetriebe massenhaft ihre Mitarbeiter entlassen, wird die Statistik noch unglaubwürdiger...

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Almartino 06.02.2015, 12:10
33. Und all das mit der schwachen Exportwährung Euro

Mal sehen, wie das dann einmal wird, wenn Deutschland wieder zur DM zurückkehrt; oder zumindest auf einen Nordeuro setzt. Dann kommt der Aufwertungsdruck und es gibt Verhältnisse wie in der Schweiz. Aber wenn die Unternehmen wirklich fit sind, ist das zu schaffen. Schliesslich wird man dann auch in einer soliden Währung und nicht mit Schrott bezahlt.

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queequac 06.02.2015, 12:12
34.

Zitat von ptb29
feststellen, dass keiner mehr zum Arbeiten (schaffen von Werten) da ist. Hauptsache die Dividende stimmt, diejenigen, die mit ihrer Hände Arbeit etwas erwirtschaften, sind den Aktionären egal.
Der aufmerksame Leser wird bemerken, dass primär die Verwaltung eingedampft wird, welche unter Peter Löscher in Form einer zusätzlichen Hierarchie (Stichwort Sektoren) überhaupt erst geschaffen wurde.

Ohne jetzt die Arbeit von Verwaltungsangestellten schlechtreden zu wollen, scheint mir jedoch, dass die Foristen mehrheitlich den Eindruck haben, dass Fachkräfte in Form von Ingenieuren, Informatikern, usw. betroffen wären. (Mit Blick auf das Zitat, Verwaltung schafft noch keine Werte!)

Stellenabbau ist natürlich niemandem zu wünschen, keine Frage. Aber die Diskussion könnte dennoch etwas differenzierter geführt werden. Ich glaube Fachkräfte sind weniger betroffen, es sei denn dieser Mangel herrscht nun bereits auch bei BWL oder pauschal überall. Aber immer gleich mit Verweis auf den kleinen Entwickler die Keule zu schwingen ist dann oft doch reine Stimmungsmache...

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lostandfound 06.02.2015, 12:19
35. Cromme als böser Geist

Nachdem der schon lange gescheiterte AR Vorsitzende Cromme Löscher und viele mehr mit der Hilfe des Intriganten Kaehser gestürzt und diesen von Gnaden der Gewerkschaft inthronisiert hat, läuft nichts mehr. Es ist unmöglich geworden, das seilschaftsdurchdrungene Unternehmen zu einer Rentabilität zu führen, die auch nur annähernd dem Wettbewerber GE entspricht. Siemens entwickelt sich zu einem zweiten Opel Werk Bochum im Weltmaßstab.
So lange Cromme herrscht, wird sich nichts ändern. Das haben die Großaktionäre immer noch nicht begriffen.

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forsell 06.02.2015, 12:21
36. Es gibt auch gute Nachrichten

Die ist eine gute Nachricht, denn die Personal-Konsolidierung und Kostensenkung stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft.

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charliebrown67 06.02.2015, 12:26
37. Fachkräftemangel

wird propagiert und geht zeitgleich mit Stellenabbau einher.
Na, dann ....!

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hassun_problem 06.02.2015, 12:35
38. Die Fachkräftemangel

Zitat von DerGünther
... in Deutschland wird KEIN einziger Arbeitnehmer gegen seinen Willen entlassen. (Betriebsbedingte Kündigungen sind in Deutschland bei Siemens nämlich verboten.) Es werden freigewordene Stellen (Ruhestand, Altersteilszeit etc.) einfach nicht neu besetzt. Dass in den ersten vier Monaten des neuen Geschäftsjahres weltweit 11000 Mitarbeiter neu eingestellt wurden, wird ach nicht erwähnt.
"... in Deutschland wird KEIN einziger Arbeitnehmer gegen seinen Willen entlassen."
Ich bin überzeugt, alle werden "freiwillig" gegangen. Und in weniger als 11 Monaten kommt wieder der dicke, rot gekleidete Herr mit dem Rentierschlitten.
11000 wurden eingestellt?
Nach dieser Lehre muss ich mir gleich 5 Liter Milch kaufen, die ist billiger geworden. Dann kann ich die von vorgestern (die teurer war) wegschütten. Win-Win

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alterschwede10 06.02.2015, 12:37
39. Zyklus

Erst werden all die Hierarchien aufgebaut, jeder ausgestattet mit Business excellence, Business Development und Business Controlling departments. Und wenn dann die Zahlen nicht so kommen, wird abgebaut. Meine Erfahrung nach mehr als 30 Jahren "beim Siemens": keine Bange. Nach einiger Zeit werden die jetzt abgebauten Stellen alle wieder da sein. Jede Wette!

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