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Korruption, Geldwäsche, Handelsbetrug: Eine Billion Dollar gehen in einem Jahr verlor
Corbis

Durch illegale Finanzströme sind laut einer Studie in einem Jahr fast eine Billion Dollar versickert. Besonders betroffen seien Schwellenländer wie China, Brasilien, Indien und Russland gewesen.

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kuac 16.12.2014, 12:18
1.

Wo einen Käufer gibt, gibt es auch einen Verkäufer. Deshalb die Frage, wohin gehen die Gelder und welche Länder profitieren davon?

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Labs-Kautz 16.12.2014, 12:20
2. Bei uns normal Bürgern nennt man es anders

Ihr Geld ist nicht weg, es ist nur wo anders ;-)
Diese Meldung hat bereits einen Bart der mehrmals bis zum Mond reicht. Koruption trifft jedes Land, auch Deutschland. Und einen großen Anteil daran besitzt die jeweilige Regierung die in einigen Ländern sogar vom Volke gewählt wurde.
Eine Studie nach der niemand gefragt hat.

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erwin dunn 16.12.2014, 12:27
3. nix neues

Da aber die Politik eng verwoben ist, wird sich so schnell auch nix ändern. Es gelingt ja auch bei uns der Bundesregierung nicht, gegen Tochterunternehmen von namhaften Firmen wie z.B. VW vorzugehen, welche lediglich als Briefkästen auf den Cayman Islands existieren, um Steuern zu vermeiden (ARD Bericht vom letzten Jahr). Die Umverteilung von unten nach oben weltweit ist ein Versagen oder sogar aktive Teilnahme daran, während zeitgleich im schlimmsten Falle Menschen verhungern müssen, obwohl wir genug für alle produzieren. In unserer heutigen Zeit ist dies ein noch schlimmeres Verbrechen, als es der Holocaust gewesen ist. Sitzen halt die falschen am Ruder.

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nic 16.12.2014, 12:28
4.

Wie viel Geld geht den durch Steuerhinterziehung Deutschland jährlich verloren?

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maki1961 16.12.2014, 12:29
5. na bitte deutschland

und die USA sind nicht dabei.
ich habe es immer gewußt wir sind doch die guten.

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mullah_nd 16.12.2014, 12:31
6. plus Steuervermeidung und -betrug

...geht es uns eigentlich gar nicht so schlecht.

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big t 16.12.2014, 12:35
7.

Eine Billionen Dollar pro Jahr in Schwellenländern.... in Deutschland wäre man froh, wenn die Korruption hierzulande NUR 1 Billionen pro Jahr wäre.

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herkurius 16.12.2014, 13:15
8. Volkswirtschaft

Jaja, der Spruch mit dem Bart: "Das Geld ist nicht verloren, es hat nur ein anderer". Wann werden die Medien endlich davon abgehen, von "verloren" zu sprechen? Verloren sind Mittel, die der Volkswirtschaft fehlen, z.B. durch Investitionsruinen und Fehlplanungen, insbesondere staatliche (Nürburgring) und zerstörtes Volksvermögen (in der Kleinstadt Euskirchen haben polizeibekannte Jugendliche aus Langeweile die Turnhalle abgefackelt, zwei Millionen Schaden.
Es kann evtl. noch intellektuell vertretbar, missgeleitete Gelder als "verloren" zu bezeichnen, die z.B. für Investitionen nicht zur Verfügung stehen, sondern konsumptiv verwendet werden, evtl. unter Umweltverbrauch (Drogenanbau). Aber bereits hier sollte man fein unterscheiden. Ob Bischof van Elst mit seiner Limburger Residenz oder Ludwig XIV mit dem Versailler Schloß, das Geld haben Arbeiter und Handwerker für, buchstäbliche, Meisterleistungen bekommen und die Werte sind auf Jahrhunderte beständig. Was keineswegs für alle Steuern gilt, mit denen korrupte Regierungen und riesige Verwaltungswasserköpfe gespeist werden.

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colaloca 16.12.2014, 13:16
9. Schattenfinanzindex

Es ist heute weitgehend transparent, wie und worüber diese schwarzen – oder besser gesagt teilweise blutroten, wenn man an die Drogengelder denkt - Geldströme fliessen.
Lt. Schattenfinanzindex 2013 (Financial Secrecy Index, FSI) sind die weltweit grössten Geldwäschestaaten die Schweiz, Luxemburg und akkumuliert GB (Cayman Islands und Kanal-Inseln). Es ist bezeichnend, dass der sich selbst als notorischen Lügner klassifizierende heutige EU.Kommissionspräsident Juncker als langjähriger Finanz- und Premierminister Luxemburgs davon nichts bemerkt hat. ..Diese Person repräsentiert bestens die Werte der EU!!!

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