Forum: Wirtschaft
Kostendruck: Paketdienste erwägen Aufschlag für Haustür-Lieferung
DPA

Entweder der Empfänger kommt zum Paket - oder die Lieferung kostet bald mehr. Damit liebäugeln einige Versanddienstleister. Die Zustellung an der Haustür soll dann keine Standardleistung mehr sein.

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karlo1952 06.03.2019, 15:50
250. Bei der ganzen Diskussion hier im Forum

wäre es doch am besten und billigsten,ein jeder kauft wieder beim Händler vor Ort.

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mwroer 06.03.2019, 15:59
251.

Zitat von augu1941
Eigentlich sehr logisch, dass eine Zusatzleistung (Ablieferung an der Haustür oder beim Nachbarn) auch zusätzlich bezahlt werden muss. Eine kleine Differenzierung zwischen Büchersendung und 10 kg Paket sollte es aber geben. Die Einzelhändler wird es freuen, wenn ihre Online-Konkurrenz etwas teurer wird. Wem die bequeme Anlieferung sehr wichtig ist (weil er Zeit spart) , der wird auch die Mehrkosten verkraften und den bisherigen Modus der Zustellung wählen.
Die Lieferung an die Haustür ist keine Zusatzleistung sondern schlicht und ergreifend Teil der Dienstleistung. Steht im übrigen auch in den AGB der Dienstleister - mindestens bis an die erste abschließbare Tür. Auch die Ablieferung beim Nachbarn - die ausdrücklich in den AGB steht - ist keine Zusatzleistung sondern spart den Lieferdiensten viel Zeit. Sonst müssen sie nämlich die ebenfalls in den AGB erwähnten Folgeversuche durchlaufen ...

In Mietshäusern ist das der Haupteingang - Treppen steigen müssen die Zusteller also nicht bei Paketen.

Hat sich was mit Zusatzlieferung. Als nächstes wollen Sie uns sicher erzählen dass die Post Briefe auch am Anfang der Straße ablegen kann weil Ablieferung am Briefkasten ist ja Zusatzleistung ...

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peter_1974 06.03.2019, 16:09
252.

Zitat von zensurgegner2016
Na ja, so kann man argumentieren wenn man die Zahlen nicht kennt DHL und Co haben eine Rücklaufquote in den Paketshop von 10% 90% werden also an der Postadresse zugestellt Sie haben daher schlicht unrecht wenn Sie glauben, die fahren "sinnlos" durch die Gegend
Sie haben recht, ich kennen natürlich keine internen Zahlen der Paketlieferdienste, sondern gehe an dieser Stelle von meinen eigenen Erfahrungswerten aus.
Die weisen jedoch insbesondere bei Hermes auf deutlich höhere Zahlen hin. Unsere Klingel funktioniert, wir wohnen in einer leicht zugänglichen Doppelhaushälfte, meine Frau ist aktuell in Elternzeit meist zuhause und trotzdem haben wir von Hermes meist nur einen Zettel im Briefkasten.
Vielleicht sind wir eine Ausnahme, aber wenn nicht, möchte ich nicht wissen, wie die Zustellquote in schwierigeren Liefergebieten aussieht.

Aber selbst wenn wir mal annehmen, die 90% wären korrekt: Ein Einsparpotential von 10% finde ich auch nicht zu verachten.

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peter_1974 06.03.2019, 16:10
253.

Zitat von max-mustermann
Der Markt wird es regeln, ich werde jedenfalls Zusteller meiden die nicht mehr zu mir nach hause liefern bzw. dafür eine extra Gebühr verlangen. Was kommt denn als nächstes ein Pizzalieferservice der 5 Euro extra will wenn er mir die Pizza doch tatsächlich nachhause liefern soll ?
Bei den Lieferservices die ich kenne, erhält man für Selbstabholung Rabatt. Das gleiche Konzept, nur anders formuliert.

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markus_wienken 06.03.2019, 16:10
254.

Zitat von misterknowitall2
Also ich hätte lieber mein Paket zur angegebenen Zeit in einwandfreien Zustand direkt an der Haustür. Und sie glauben gar nicht, was der eine oder andere Euro Trinkgeld da alles bewirken kann. Aber davon wollen Sie ja nichts hören. PS: Man hat Ihnen freundlich mitgeteilt, dass das Schlimm war und nicht wieder vorkommen soll. Wahrscheinlich gab es noch ein paar untertänige Worte und schon glauben Sie, ihre Beschwerde wurde ernst genommen und hätte tatsächlich was bewirkt. Wie naiv ist das denn?
Bei meiner 2ten DPD Beschwerde gab es eine hochwertige Schachtel Pralinen zu den untertänigen Worten dazu und der Paketbote wurde ausgetauscht. Ob versetzt oder entlassen weiß ich nicht (ist mir auch egal), auf jeden Fall ist DPD seitdem bei mir sehr zuverlässig und es gab danach keinerlei Grund zur Klage mehr.

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markus_wienken 06.03.2019, 16:13
255.

Zitat von karlo1952
wäre es doch am besten und billigsten,ein jeder kauft wieder beim Händler vor Ort.
Der Händler vor Ort ist nur sehr selten billiger als der Onlinehandel...wenn er das gewünschte Produkt überhaupt im Angebot hat.
Von dem Aufwand in die Stadt zu fahren (wohnt man außerhalb) ganz zu schweigen.

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A.Schmidt-Ohrn 06.03.2019, 16:17
256. Welches Einsparpotential?

Zitat von peter_1974
Sie haben recht, ich kennen natürlich keine internen Zahlen der Paketlieferdienste, sondern gehe an dieser Stelle von meinen eigenen Erfahrungswerten aus. Die weisen jedoch insbesondere bei Hermes auf deutlich höhere Zahlen hin. Unsere Klingel funktioniert, wir wohnen in einer leicht zugänglichen Doppelhaushälfte, meine Frau ist aktuell in Elternzeit meist zuhause und trotzdem haben wir von Hermes meist nur einen Zettel im Briefkasten. Vielleicht sind wir eine Ausnahme, aber wenn nicht, möchte ich nicht wissen, wie die Zustellquote in schwierigeren Liefergebieten aussieht. Aber selbst wenn wir mal annehmen, die 90% wären korrekt: Ein Einsparpotential von 10% finde ich auch nicht zu verachten.
Die Paketstationen werden auch nicht umsonst arbeiten. Es werden weiterhin Pakete nicht zugestellt werden können, selbst wenn die Leute dafür eine Extragebühr bezahlt haben. Und wenn die Leute dafür bezazhlt haben, muss der Zulieferer natürlich einen weiteren Zustellversuch machen.
Das zur ökonomischen Eionsparung.
Zur ökologischen Seite gab es eigentlich schon genügend Kommentare. Dass es ökologischcer ist, wenn alle Kunden einzeln zur Paketstation fahren statt dass das Paket mit dem Paketdienst, das eh durch die Straße fährt, zugestellt wird, werden Sie schwer nachweisen können.

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hman2 06.03.2019, 16:19
257.

Zitat von Crom
Bei meinem Wohnort wiederum gibt es eine Postfiliale in einem REWE-Markt, die haben wochentags von 8:00 - 20:00 geöffnet und an Samstagen von 9:00 - 13:00.
Haben Sie die schon einmal benutzt? WIr haben auch zwei Meter Regal im REWE, die eine "Postfiliale" sein sollen. Aber sie macht um 18:00 zu, und am Samstag schon um 12:00, während der Rest vom REWE offen ist...

Noch perverser: Davor (!) steht ein GeldAUTOMAT der Postbank. Sogar der macht am Samstag um 12.00 dicht ! Man fasst es nicht...

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mwroer 06.03.2019, 16:21
258.

Zitat von razer22001
wäre es eventuell, wenn man die Briefkästen der einzelnen Wohnhäuser entsprechend vergrößert, sodass 90% der Pakete dort direkt reinpassen (im Stile eines Altkleidercontainerfachs nur kleiner). Oder eben mehr Packstationen an zentralen Punkten errichten. In einer Zeit, in der Versandhandel immer relevanter wird, sollte man lieber über echte Problemlösungen nachdenken, statt einfach mehr Geld für den Versand zu fordern. Das Verhalten diverser Versandfirmen bei dieser Thematik ist da echt mangelhaft.
Ich gehe davon aus dass Sie die Idee 'Briefkästen vergrößern' schon verworfen haben. Das funktioniert nicht. bei Einfamilienhäusern nicht weil dann mehrere Lieferdienste Zugriff auf das Ding haben müssten - was die Frage nach Diebstahl aufkommen lässt und bei Hochhäusern ... ja. Vergessen wir dann auch bei 200 Parteien und einer angenommenen Größe von 60 x 60 cm mit einer maximalen (!) Höhe zur Entnahme von 1,50 Meter ....

Frage also: Wer soll diese Packstationen bezahlen? Die Miete, den Bau, die Pflege, die Wartung, die Sicherheit? Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer etc.

Rechnen Sie bitte selber: 1 Fach 60 x 60 cm. Maximale Entnahmehöhe 1,50 Meter und die soll dann im Wohngebiet meinetwegen bis zu 1000 Menschen 'versorgen' können.

Viel Glück beim finden eines Platzes ...

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Ein Stein! 06.03.2019, 16:22
259. Falscher Ansatz

Zitat von trojanspirit
[...] Ich lebe in einer Großstadt, es kommt vor das zwei oder dreimal ein Paketdienst klingelt. Nicht für mich, für die Nachbarn. Die dann auch wieder klingeln. Macht man, aber irgendwann nervt es. [...]
Nein, nehmen Sie keine Pakete mehr an.
Diesen Fehler habe auch ich lange genug als hilfsbereiter und "guter" Nachbar begangen. Bis mir auffiel, dass es immer dieselben Empfänger waren, für die ich die Paketpost annahm.
Mit anderen Worten: Die Dauerbesteller haben, obwohl zu gewöhnlichen Lieferzeiten abwesend, ihr Problem auf die Nachbarschaft abgewälzt.
Paket war da und mein Problem wurde die Zustellung.
Ich nehme grundsätzlich keine Pakete mehr an. Sollen sie selbst Lösungen finden, wie bestellte Ware sie erricht!

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