Forum: Wirtschaft
Kraftfahrt-Bundesamt: Machtlose Aufseher
DPA

Die Abgasaffäre bei Volkswagen hat auch den Ruf des Kraftfahrt-Bundesamts schwer beschädigt. Doch die Vorwürfe zielen in die falsche Richtung. Denn die Ansagen kommen aus Berlin.

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lazyfox 05.11.2015, 23:15
40. Die Neoliberalen sind schuld

Soll eine Marktwirtschaft funktionieren, braucht man Regeln die dem Kunden das Überprüfen von Produkteigenschaften ermöglichen und erleichtern. Der Verbrauchen kann prüfen und begünstigen. Dafür braucht man in einer Marktwirtschaft keine Behörden. Anders ist das im Neoliberalismus. Die Neoliberalen glauben, dass das gekonnte Tricksen schon eine Leistung ist und Nutzen stiftet und das muss begünstigt werden. Unklare Regeln, unübersichtliche Gesetze, dem Verbraucher wenig Macht und zu wenige Beamte zum prüfen, das ist die Welt der Neoliberalen. Und die anderen Parteien finden das jetzt auch toll. Damit ist auch klar, wofür man die Horden von Lobbyisten braucht.

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davidzilberstein 05.11.2015, 23:32
41. Zustand

Die Affäre macht deutlich, in wieweit der deutsche Rechtsstaat bereits zerstört wurde von denjenigen, die von uns dafür beahlt werden, ihn zu verteidigen.
Kündigen wir ihnen wg. Vertragsbruch.

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fpwolf 05.11.2015, 23:52
42. Wir haben...

...eindeutig in D eine Diktatur der Wirtschaft. Merkel hat keinerlei Macht, es sei denn, sie tut, was die DAX-Bande sagt. Und das KBA ist eine ebenso zahnlose Behörde wie das Kartellamt. Und das ist so gewollt, Tranquilizer für das doofe Wählervolk.
Wie kommt es sonst, dass ein so wichtiges Bauteil wie die Motorsteuerung so ungeprüft bleibt. Richtig wäre gewesen, von dem Hersteller bei der Typzulassung die Offenlegung des Quellcodes der Software zu verlangen. Dann hätte ein guter Programmierer gereicht, um die Manipulation zu erkennen. Den hätte man ja von der Automobilindustrie abwerben können, z.B. einen, der wegen der Weigerung, Manipulationsroutinen einzuschreiben, gefeuert wurde.
Und die dann geprüfte und genehmigte Software müsste dann durch einen Prüfwert vor Änderungen geschützt werden, den TÜV, Dekra etc. mit einfachen Mitteln beim HU-Termin auslesen können.
Aber während die VW-Diesel ungehindert viel mehr in die Luft blasen, als ihrer steuerlichen Einstufung entspricht, zahle ich für meinen Audi 80 Bj. 87 im Jahr 272 EUR Kfz.-Steuer, trotz grüner Plakette. Lachhaft!

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quader 06.11.2015, 01:03
43. Bitte die Realität sinnvoll erklären

Hier sieht man wieder, dass die Realität sehr viel komplexer ist, als der Laie vermutet.
Nur warum unterstützen die Journalisten nicht die Aufklärung?
Stattdessenwerden werden die Ahnungslosen angestachelt!
Wie soll denn bitte schön Verbrauch und Abgas gemessen werden, wenn nicht durch Festlegung einer bestimmten Testsituation?
Es müssen doch alle Fahrzeuge in der gleichen wiederholbaren Situation gemessen werden!
Man kann doch nicht mit einem Auto vielleicht mal eine Stunde im Stau fahren, dauerndes abbremsen und anfahren,
ein anderes Auto im Stadtverkehr im wesentlichen stehend vor roter Ampel messen und ein drittes auf glatter Autobahn bei Tempo 200 und durchgängig ungebremster Nachtfahrt!
Wie sollen denn da vergleichbare sinnvolle Ergebnisse herauskommen?
Das ist der Grund, warum so etwas im Labor getestet wird.

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hubertkun 06.11.2015, 01:15
44.

Die Illusion es gäbe "umweltfreundliche" Autos trägt viel zum Problem bei. Autos benötigen nun mal Kraftstoff und bei der Verbrennung von Kraftstoff entstehen nun mal Verbrennungsprodukte - je schwerer ein Auto desto mehr Kraftstoff und desto mehr Abgase. Daran kann man nichts ändern und daran wird sich auch nichts ändern da dies ein chemisches Grundprinzip ist. Das Problem liegt tatsächlich an der Politik, aber anders als es der Autor suggeriert ist es eben nicht möglich die Verbrennungsprodukte vorschreiben zu wollen, das wäre so ähnlich als würde man z.B. der Schwerkraft oder der Erdrotation Vorschriften machen wollen.

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clemensbarono 06.11.2015, 01:42
45. Kraftfahrtbundesamter kein

Kraftfahrtbundesamt ? Wenn eine solche Behörde nicht mal umfassende Stichproben veranlassen kann und es ermöglichst, dass VW-MitarbeiterInnen wissentlich, vorsätzlich schuldhaft betrügen, dann brauchen wir kein Kraftfahrtbundesamt. Die Verantwortlichen für Tun und Lassen des Kraftfahrtbundesamts gehören entlassen unter Verzicht auf Pensionsansprüche !

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ANDIEFUZZICH 06.11.2015, 01:45
46. Systematische Manipulationen...

...im Endeffekt bedeutet das nichts anderes, als das das System so gewollt ist, oder sehe ich das falsch?
Irgendjemand steckt ja hinter dem System, oder hat sich das System schon völlig verselbstständlicht?

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TS_Alien 06.11.2015, 02:03
47.

Das meiste Steuergeld wird in Ministerien und in vielen Ämtern verschwendet für die Gehälter der vielen Mitarbeiter, die nicht produktiv arbeiten können, wollen oder dürfen. Da geht es um viele Milliarden, Jahr für Jahr. Und an anderer Stelle im ÖD wird an die hart arbeitenden Mitarbeiter real immer weniger Geld ausbezahlt.

Kommt dann ein Skandal an die Öffentlichkeit, gibt es den üblichen Aktionismus in den Ministerien oder Ämtern. Nach einer gewissen Zeit geht es wie bisher weiter. Was für eine Geldverschwendung.

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kasam 06.11.2015, 02:03
48. Schlafmützen, Kontrollen---

Die hätten vor ca. 8 Jahren schon handeln müssen, haben es aber total vergessen, warum sie eigentlich am Schreibtisch sitzen---So einen Job, NICHTSTUN, den hätte jeder allzu gern--

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lapetrovna 06.11.2015, 04:28
49. @ # 14

Danke Ihnen.....Merci beaucoup....My sentiments, exactly!!!

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