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Krankenkassen-Plan von Jens Spahn: Gesundheitsökonom warnt vor "Todesspirale"
AFP

Gesundheitsminister Jens Spahn will Krankenkassen mit hohen Finanzreserven dazu verpflichten, diese abzubauen. Mehrere Experten warnen eindringlich vor dem Schritt.

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dirk1962 30.04.2018, 05:42
1. Lieber Herr Spahn

so wird das nichts. Ich denke ein Bundesminister sollte erst zu Ende denken, bevor er mit Vorschlägen an die Öffentlichkeit geht. Blinder Aktionismus sorgt vielleicht die ersten drei Tage für mehr Medienpräsenz, löst aber kein Problem. Inzwischen dürfen wohl Zweifel erlaubt sein, ob Spahn für dieses Ministeramt geeignet ist.

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jkbremen 30.04.2018, 06:09
2. Kollabieren

Wenn etliche Krankenkassen kollabieren würden und verschwänden wäre das ein Segen für das überfettete System.
Wozu braucht es diese riesige Anzahl an Kassen ??

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J. Hotzenplotz 30.04.2018, 06:40
3. Geht es auch genauer?

15 € Entlastung pro was? Pro Monat, pro Jahr? Wenn pro Jahr, lohnt das ja wohl das ganze Theater nicht. Selbst pro Monat für jemanden mit € 3.000 brutto ist das zwar nett, macht ja aber den Kohl auch nicht fett, oder? Generell sollten GK keine großen Reserven anhäufen; das verleitet zum Ausgeben für i.d.R. unsinnige Dinge. Wer Wettbewerb unter GK will, muß eben auch Wechselwellen hinnehmen, ansonsten: die Einheits-GK.

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Loulani 30.04.2018, 06:43
4.

"Vor allem im Osten erwarte er eine "Massenabwanderung" von Kunden zu den Kassen, die ihren Beitragssatz noch stärker senken würden."

Hier im "Osten" verlangt die AOK Sachsen-Anhalt 0.3% Zusatzbeitrag und sie Ikk gesund plus 0.6. Warum hier generalisiert behauptet wird, dass die Menschen im Osten in andere Kassen wechseln werden, ist mir schleierhaft und wirkt eher wie Panikmache, weil einige Kassen unwirtschaftlich sind/arbeiten. Und war das nicht ursprünglich das Ziel? Die Kassen durch den Zusatzbeitrag wettbewerbsfähiger zu machen?

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NochNeBesserwisserin 30.04.2018, 06:45
5. So what?

Wieso braucht es überhaupt 100e von gesetzlichen Krankenkassen, mit jeweils eigenen Wasserköpfen? Weniger Krankenkassen wäre weniger Verwaltungsaufwand und somit weniger Kosten... Natürliche Auslese, würde ich da mal sagen.

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gerhard2010 30.04.2018, 06:47
6. Einsparpotential

Über 25% aller medizinischen Ausgaben werden für PatientInnen in den letzten 6Monaten ihres Lebens ausgegeben. Was für ein Ungleichgewicht! Da liegt riesiges Einsparpotential. Anstatt (teuer) das Unausweichliche (sinnlos) zu therapieren, sollte den Menschen minimal invasiv und emotional unterstützend eine Begleitung dieser Zeit gegeben werden. Wenn diese Mittel der Gemeinschaft wieder zugeführt werden könnten braucht es keine Diskussion um die Bilanzen der Krankenkassen mehr. G2010.

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passipaul 30.04.2018, 07:00
7. Das ist ein Scherz

15€ für 3000€ brutto das bringt keinen weiter schon gar nicht die die keine 3000€ brutto haben. Ganz davon abgesehen wenn es dann mit der Wirtschaft mal nicht mehr so läuft das dann der ganze Fünfjahresplan zusammenbricht.

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dogeatdog 30.04.2018, 07:01
8. Richtige Maßnahme, keine Strategie

Es macht keinen Sinn, einfach nur Geld zu horten, da somit auch keine Anreize entstehen. Kosten zu senken in der Verwaltung der KKs. Erst mal richtige Maßnahme, aber wie sieht die Gesamtstrategie aus inklusive Beseitigen der Zweiklassenmedizin zwischen privaten und gesetzlichen KKs?

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spiegelallerlei 30.04.2018, 07:10
9.

Ach, was der Herr Spahn alles möchte. Sollte man nicht schleunigst mal Herr Spahn einspahn?

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