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Krankenkassen: Zahl der gesetzlich Versicherten schnellt auf Rekordhoch
DPA

Die SPD fordert die Abschaffung der Privaten Krankenkassen. Eine Statistik stärkt nun die Argumentation der Partei: Immer mehr Deutsche kehren demnach der PKV den Rücken zu.

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holmgerlach 29.12.2017, 07:48
1. Eine gesetzliche Kasse für alle ist das Beste..

..eine einheitliche Rechtssprechung, geringere Kosten und Beiträge und besserer Service vor Ort für alle.
Senkung der Medikamentenpreise, geringere Wartezeiten und kein Betrug und Abhängigkeit von Lobbyisten mehr.
Die meisten Privatversicherten können die Beiträge im Alter eh nicht mehr bezahlen kommen aber nicht mehr
aus den Verträgen raus und können nicht mehr wechseln-damit muß Schluß sein!

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godfather58 29.12.2017, 07:49
2. Rosinenpicker

Das wundert mich nicht. Da die privaten Krankenversicherer ja nur Rosinenpicker sind und zu bezahlbaren Beiträgen nur Gesunde mit guter Perspektive annehmen flüchten alle mit schlechteren Risiken in die GKV. Dazu gehören nach meiner Kenntnis auch Hartz 4 Empfänger, Asylanten usw. Für diese Gruppen wird lt. Berichten ja ein viel zu geringer Beitrag an die GKV bezahlt. Die GKV Versicherten müssen dafür mit Ihren Beiträgen einstehen. Die PV lehnen sich entspannt zurück und schwingen große Töne. Eine Bürgerversicherung mit Zusatzversicherungsmöglichkeiten ist nach meiner Ansicht der einzig richtige Weg.

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helmut.alt 29.12.2017, 07:51
3. Die Krankenkassensituation

regelt sich von selbst, da braucht es keinerlei politische Einflussnahme oder Regulierung. Der Bericht bestätigt doch den Trend.

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markus.w77 29.12.2017, 07:53
4.

und dann wirklich staatlich Keine 150 verschiedenen mit gleichen Leistungen und alle mit verwaltung und Vorstand etc. Jetziger Unterschied ist doch nur hier und da ein albernes Bonusheft mit 35 Ocken Rückvergütung.

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road_warrior 29.12.2017, 07:54
5. Aha - einfach zurück?

Ich verstehe die Argumentation nicht und mir fehlt die Erläuterung - aber wahrscheinlich bin ich zu doof oder das ist Absicht. Von der PKV in die GKV kann ich nur wechseln, wenn ich arbeitslos werde, unter der Beitragsbemessungsgrenze für 12 Monate verdiene (haben Kollegen von mir per temporärer Stundenreduktion gemacht) oder wenn ich als Teilzeitkraft bspw nach einer Babypause mehr als 20h arbeite (klingt absurd, ist aber so - bis 20h PKV wer vorher in der PKV war, ab 21h Zwangsrückführung in die GKV, solange man unter der BMG verdient). Was ist also die Ursache für 130k Wechselnde in dieser Richtung? Bedeutet das nicht eher, dass die SPD mal wieder etwas an den Haaren herbeizerrt, was Herrn Lauterbach und Frau Nahles in den Kram passt?

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vogel0815 29.12.2017, 07:55
6. Kein Wunder bei einer JAEG von 60000€

Die wollen auch erstmal verdient sein.
Ist doch sehr logisch, dass sich der Kundenkreis verkleinert.

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taste-of-ink 29.12.2017, 07:55
7.

Mit meinem Einkommen dürfte ich zwar in die PKV wechseln, was momentan für mich netto sogar ein Plus bedeuten würde. Da ich aber niedrige Beiträge in jungen Jahren mit umso höheren Beiträgen im Alter bezahlen würde, bleibe ich lieber in der GKV und leiste mir bewusst dort zusätzliche Leistungen, wo ich das persönlich für nötig erachte. Mir persönlich tun in unserer Zwei-Klassen-Medizin vor allem diejenigen leid, die als Selbstständige mit geringem Einkommen (und von denen gibt es nicht wenige), an den Beiträgen zur PKV heftig zu knabbern haben.

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der-michel 29.12.2017, 08:02
8. Statistik

In wie fern stärkt diese "Statistik" die Aussage / Forderung der SPD? Wenn ich mir die Bestandsveränderungen der GKV hier:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Statistiken/GKV/Kennzahlen_Daten/KF2015Bund_Juli_2017.pdf

anschaue, dann sind die Wechsler ein relativ kleiner Posten. Und hier wird nur auf die Versicherten eingegangen. In dieser Zahl sind auch die beitragsfrei mitversicherten Angehörigen enthalten. Wie hat sich die Zahl der Mitglieder, sprich der Zahler, verändert? Und wie hat sich der Beitrag je Mitglied bzw. je Versichertem verändert? Das sind m.E. die wirklichen Fragen.

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wokri 29.12.2017, 08:03
9. Privat

Was passiert mit meiner privat eingezahlten Pflegeversicherung? Wird mir der erhöhte Beitragssatz angerechnet oder verpufft dieser einfach? Wenn es eine Einheitsversicherung gibt werde ich eben zusätzliche Versicherungen abschließen, wodurch es wieder ein 2 Klassengesellschaft gibt.

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