Forum: Wirtschaft
Krankenversicherung: Beiträge für Privatpatienten sollen drastisch steigen
DPA

Zwei Drittel der Privatpatienten müssen sich laut einem Bericht auf deutlich höhere Beiträge einstellen. Als Begründung führt die Branche die Niedrigzinsen an.

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Crom 28.09.2016, 21:19
40.

Zitat von hd1
Die Schweiz hat doch schon so etwas wie eine Bürgerversicherung. Wie ich bei www.20min.ch gelesen habe, steigen dort die Beiträge um ca 5%. Außerdem gibt es dort noch eine Selbstbeteiligung. Die hohe Kosten liegen wohl darin begründet, daß so 50% der Ärzte in der Schweiz aus Deutschland kommen. Die sind halt teuer. PS Dort überlegt man auch schon die Rente ab 67. Wir sind nicht alleine.
Die Schweiz hat keine Bürgerversicherung sondern dort ist jeder privat versichert. Zahnersatz kostet dann noch einmal extra und wenn man in ein Krankenhaus in einem anderen Kanton geht oder gar in eine Privatklinik dann kostet das auch noch einmal extra.

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leise-töne! 28.09.2016, 21:31
41. Traurig aber wahr...

Leider hat es sich bei den gesetzlich Versicherten immer noch nicht generell herumgesprochen, dass das Gesundheitssystem, ohne die "Schröpfung" der Privatpatienten mit bis zu 7,5 fachen Sätzen der Weißkittel, schon längst kollabiert wäre. Häme oder wie z.B. capote unter Punkt 18 altklug fabulierte, wonach die Privatversicherten selbst schuld seien, ist einfach nur dummes Geschwätz. Ich bin selbst privat versichert und mittlerweile nur noch entsetzt über die Preissteigerungen, die auch der Niedrigzinspolitik von Herrn Draghi zu verdanken ist. Ich habe z.B. einen Bruchteil meiner Altersvorsorge zu erwarten, die ich fürsorglich als Freiberuflerin schon vor Zeiten abgeschlossen habe. Nach Berechnung meines Versicherungsheini - der wohl wie alle dachten, dass die Zinserträge über Jahrzehnte bei wenigstens 8-10% liegen, wäre die Rechnung auch für mich aufgegangen. Aber ich hätte mich wohl besser an winnirich Punkt 7 wenden sollen, der hätte gewusst, dass eines Tages nicht der Bürger, sondern Herrn Schäuble, Nutznießer dieser fatalen Geldpolitik wird. Am schlimmsten empfinde ich immer die Oberschlauen, die immer alles im voraus wußten aber bei Problemlösungen eigentlich nie mit konstruktiven Ideen aufwarten. Gute Nacht Deutschland! In anderen Regionen sterben gerade unschuldige Menschen. Was für ein Leid ist das!

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tagesgast_01 28.09.2016, 21:33
42. Bürgerentlastungsgesetz

dank dem o.g. kann ich nichts mehr von meinen Altersvorsorgen steuerlich berücksichtigen lassen, da die enormen Krankenkassenkosten den angesetzten Max. - betrag auffressen. Tolles Bürgerentlastungsgesetz (2011), es entlastet mich ... aber leider im negativen Sinne. Jedes Jahr höhere Beiträge, dazu Nullzinspolitik, das Frau Merkel so etwas durchbekommt, liegt nur daran, dass Parteien koalieren können, mit wem sie wollen. Selbst mit einer Partei, die 5,1% der Wählerstimmen bekommen hat.
Die Mehrwertsteuer wurde von Merkel erhöht, Krankenkassenbeiträge steigen jährlich, Rentner müssen Steuern zahlen, Bürgerentlastungsgesetz, was kommt als nächstes?

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sitcom 28.09.2016, 21:35
43. Lügner

Die Versicherungsgesellschaft sind Lügner und schieben die EZB als Sündenbock vor um mal wieder so richtig abzukassieren.

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suedseefrachter 28.09.2016, 21:40
44.

Bin auch privat versichert, ich hab das letzte mal mit 23 600 EUR (300 EUR AG und 300 EUR AN Anteil) an die KK bezahlt.
Aktuell liege ich bei ca 230 EUR/Monat, bis 600 EUR hab ich also noch nen Puffer.

Zu guter letzt werde ich dem Land ohnehin den Rücken kehren in einigen Jahren.

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Tante_Frieda 28.09.2016, 21:42
45. Warten

Jetzt wartet man nur noch auf die begeisterten Zuschriften,die das tolle System der Privatkassen immer noch über den Klee loben.Vor Jahren schon empfahl der Chef einer großen Privaten seiner Branche,auf Dauer auf das Geschäft mit der Krankenvollversicherung zu verzichten und nur noch Zusatzversicherungen anzubieten.Bisher ohne Erfolg.Wenn die Privaten eines Tages den Beitrags-Bogen wirklich überspannt haben und ihre tollen Leistungen nicht mehr bezahlbar sind,wird die politische Lobby in Berlin sicher dafür sorgen,dass sie - dann womöglich dankbar dafür - unter das Dach ber Gesetzlichen schlüpfen dürfen...

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NetterVersuch 28.09.2016, 21:43
46.

Zitat von pogo1204
Die AOK hat Ihre Beiträge zur studentischen Kranken- und Pflegeversicherung erhöht? Könnte sein, aber eher unwahrscheinlich. Der BaföG-Höchstsatz wurde vom Gesetzgeber! erhöht. Dieser BaföG-Satz ist Grundlage für die Berechnung Ihrer Beiträge. Ich gehe nicht davon aus, dass "Ihre" Krankenkasse den kassenindividuellen Zusatzbeitrag zum 01.09. erhöht hat. Alle gesetzlichen Krankenkassen müssen ab dem 01.09. bzw. 01.10. die Beiträge zur studentischen Kranken- und Pflegeversicherung aus der vom Gesetzgeber neu festgesetzten Bemessungsgrundlage berechnen. Somit ergeben sich bei allen gesetzlichen Krankenkassen höhere Beiträge. Diese Erhöhung ist dem Gesetzgeber nicht aber den Krankenkassen geschuldet. Der auf Seite 1 oder 2 geschriebene Beitrag hat nichts mit den voraussichtlichen Beitragserhöhungen der privaten Krankenversicherungsunternehmen zu tun.
Stimmt da haben sie recht. Trotzdem ist es eine Erhöhung für mich egal wer Schuld ist

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fuzzyjones 28.09.2016, 21:46
47. Egal,

für die Versicherungen findet sich immer ein Grund die Beiträge zu erhöhen. Zweifellos ist die Politik hier in der Pflicht. Aber die Damen und Herren haben ja nur eines im Kopf. Ihre eigenen Vorteile zu wahren und zu mehren. Man kann tatsächlich nur noch den Kopf schütteln. Die Politik der Regierung ist Wasser auf die Mühlen der Rechten. Man wachen diese Volks(ver)treter endlich auf.

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FrankDr 28.09.2016, 21:50
48.

Passt zu den drastisch gekürzten Beihilfen und denen der Kinder

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schlaumeier79 28.09.2016, 21:52
49. Absolute Katastrophe

ist dieses Forum... Die wenigen sachlichen Beiträge werden durch so viele unqualifizierten, vollkommen weltentfremdeten und niveaulosen Aussagen im Keim erstickt. Die Gesundheitskosten steigen überall. Die Lebenserwartung ist auch nicht rückläufig und das Zinsniveau von festverzinslichen Wertpapieren i.d. Neuanlage liegt weit entfernt von 3,5%oder gar 2,75%. Und alle Volkswirtschaften der Industrienationen haben das gleiche Problem, älter werdende Menschen, steigende Gesundheitskosten (es sei denn die Leistungen werden reduziert) und ggf. fehlende Einnahmen. Was soll denn die GKV wie PKV machen?

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