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Krankenversicherung: Private Kassen verlieren Zehntausende Beitragszahler
DPA

Steigende Gesundheitskosten belasten Krankenversicherte zunehmend. Im verschärften Kampf um Mitglieder haben private Krankenkassen zuletzt deutlich verloren - in fünf Jahren traten 189.000 Versicherte aus.

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Kristallkugel 14.12.2016, 08:52
1. Macht ja nix...

der Weg zurück ist ja ab 55 Jahren gesperrt. Dann holen die privaten sich eben von denen die Kosten. Kaum zu glauben, dass die Altersrückstellungen nicht mitgenommen werden können, wenn man wechseln möchte. Ja, hier hat eben die Lobby sauber gearbeitet und eine Tür Niet- und Nagelfest in die Gesetze eingebaut. Was solls. In ein paar Jahren ist so wieso Ende vom Gelände. Es gibt immer Auswege aus der Versicherung...notfalls auswandern und sich dort versichern.

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imlattig 14.12.2016, 08:56
2. Wo ist..

Denn der Beweis, dass die gesetzlich krankenversicherten immer aelter werden?
Ich glaube die Altersstruktur bleibt da ziemlich
Stabil weil die Menschen einfach hart arbeiten müssen und ihre Lebenserwartung dadurch sich nicht automatisch wie bei prnsionaeren und srbststaendigen erhöht. Ist ja auch belegt dass prekäre beschäftigte keine so lange Lebenserwartung haben. Das ist auch ein grosser teil der sozialversicherungspflichtigen.

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lostcontinent 14.12.2016, 08:56
3. Problem der gesetzlich versicherten

Ist, dass in der Rente auf betriebliche Altersvorsorge der volle KV+PV Satz z.Zt knapp 19% gezahlt werden muss. Bei gleichbleibenden Beiträgen dann bei mir ca. 600 Eur.....

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Cluedo 14.12.2016, 08:57
4. Für eine Familie mit Kindern ....

... ist die private Krankenversicherung nur für Beamte interessant, schon bei Selbstständigen fängt häufig die Trickserei mit Modellen wie Anstellung der eigenen Ehefrau an, um die Kindern beitragsfrei in der gesetzlichen Krankenversicherung unterzubringen. Selbst wer als gut verdienender Single glaubt, in der privaten "toll und günstig" versichert zu sein, reibt sich bei der Familiengründung oft genug schon verwundert die Augen, wie die Beiträge nach oben schnellen, sobald nicht beide Partner voll berufstätig sein können und Kinder kommen. Vom traurigen Rentner, der bis zur Hälfte seiner Rente für die private Krankenversicherung ausgeben muss und verzweifelt einen abgespeckten Tarif sucht, ganz zu schweigen. Die private Krankenvollversicherung für Nicht-Beamte ist eine Sackgasse.

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spon-facebook-1261351808 14.12.2016, 08:57
5. Bessere Versorgung bei den Privaten!

Ich bin über 50 und kann nur sagen, dass die Versorgung bei den privaten Kassen wesentlich besser ist, Dazu zahle ich noch weniger als wenn ich in der gesetzlichen Kasse wäre. Warum immer diese Gleichmacherei? Und die Kassen haben letztes Jahr Überschüsse gemacht, wie man lesen konnte. Skandalös auch, dass einer der Vorredner hier wieder auf die "neuen Bürger" verweist. Trauriges, armes Deutschland!

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juppi-o 14.12.2016, 09:00
6. Unlogisch

Ich habe noch nie verstanden, dass man für weniger Beitrag mehr Leistung erhält. Auf Dauer kann das nicht funktionieren.

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chrisho 14.12.2016, 09:02
7. Die Zahlen sind doch falsch ...

8,8 + 54,2 = 63. Da fehlen etwa 18 Milionen Deutsche. Sind die etwa nicht versichert? - Natürlich doch, es gibt ja eine Versicherungspflicht. Bitte nochmal nachrechnen.

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Antaguar 14.12.2016, 09:02
8. Die PKV schafft sich ab....

Super. Weniger Provatversicherte führen dann hoffentlich dazu, dass Fachärzte nicht mehr Slots für PKV Patienten reservieren und auch wieder DAK, BKK etc Patienten zeitnah an Termine kommen.

Klingt nach Ärtzebashing....ist es aber nicht. Ich habe viel Verständnis für niedergelassene Ärzte und deren Probleme, eingekeilt zu sein zwischen Krankenkassen, Gesetzgeber, Patient und KV. Es ist das System, was krank ist und krank macht. Wir haben diese Woche versucht, einen Termin bei einem Hautarzt für unsere Tochter zu bekommen. Erste Frage ausnahmslos immer 'Welche Kasse' und schon war unser nächstmöglicher Termin im Februar. Mal sehen, wie die Reaktion ist, wenn wir anbieten, selbst zu zalhlen.

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rabbijakob 14.12.2016, 09:16
9. Glaub ich nicht...

Bin selber Privat....glaub ich nicht...der ganze Artikel Lobbyarbeit für die Gesetzliche...Tatsache ist, dass privat Versicherte anders mit der Gesundheit umgehen. Das spiegelt sich im Beitrag wieder. Familien sollten immer öffentlich versichert sein. Da ist Privat zu teuer...

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