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Krankenversicherung: Private Kassen verlieren Zehntausende Beitragszahler
DPA

Steigende Gesundheitskosten belasten Krankenversicherte zunehmend. Im verschärften Kampf um Mitglieder haben private Krankenkassen zuletzt deutlich verloren - in fünf Jahren traten 189.000 Versicherte aus.

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no_title 14.12.2016, 13:04
150.

Zitat von bernhard_s2
Wenn Sie als freiwillig Versicherter trotz Rente weiter arbeiten müssen, zahlen Sie die normalen Beiträge - nix mit billiger. Und wenn sie nur sehr wenig verdienen, zahlen sie immer noch den Mindestbeitrag von monatlich 137,57 Euro plus Zusatzbeitrag plus Pflegeversicherung, was für einen Rentner der dazuverdienen muß schon erheblich sein kann.
Allerdings liegt dieser Mindestbeitrag noch immer erheblich unter dem, was der Rentner für eine private Krankenversicherung bezahlen müsste. Der Beitrag für die Basisversorgung, die jede PKV anbieten muss, entspricht nämlich dem Höchstbeitrag in der GKV.

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Sibylle1969 14.12.2016, 13:06
151. @139 Crom

Natürlich macht "Privat" auch für Angestellte Sinn. Mein PKV-Tarif kostet trotz kräftiger Erhöhung 2015 immer noch 280 Euro pro Monat weniger als der Maximalbeitrag in der GKV. Macht eine Ersparnis von 140 Euro für mich und 140 Euro für meinen Arbeitgeber.

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verbal_akrobat 14.12.2016, 13:11
152. Wichtiger Punkt

Zitat von cabeza_cuadrada
dass er privat versichert bessere Leistungen zum günstigeren Preis bekommt? Die Abrechnung kommt zum Schluss. Bei Automobilen nennt man das Ballonfinanzierung. Nichts ist umsonst.
"man" muss nur die Einsparungen innerhalb der Erwerbsphase zurück legen. Also nicht für Alu`s auf dem Daimler ausgeben und schwubs kann man nach 20 Jahren jeden Beitrag, auch im Alter zahlen.
Außerdem, sind die, welche einmal ursprünglich mit der Möglichkeit zur privaten Krankenversicherung, gemeint waren - durchaus - in der Lage ihre Krankenkassen Beiträge im Alter zu zahlen, glauben Sie mir...

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verbal_akrobat 14.12.2016, 13:15
153. Das ist alles richtig

Zitat von zensurgegner2016
Sie sind dem Lobbyismus auf den Leim gegangen Ja, die PKV zahlen den Ärzten höhere Entgelte. Nur Die Gesetzlichen können das nicht, DA die solventen, eher gesunden Mitglieder in die PKV abgewandert sind Die PKV ist eine Ansammlung von: 1: Besserverdienenden 2: Meist Selbständigen, die sind weniger Krank 3: Höheren Beamten, bzw Menschen mit mehr beruflicher Verantwortung, auch die sind statistisch weniger Krank Alle Anderen sind in der Gesetzlichen, und finanzieren Alle Dass eine PKV, die eine gesündere und solventere Klientel rosinenartig herauspickt dann mehr an Ärzte ausschütten kann ist logisch Sogar für den Aktionär bleiben noch 5% übrig. Nun zu behaupten, dass diese höhere Auszahlung an Ärzte das System finanziert, welches man zuvor mit Rosinenpickerei ausgeraubt hat, das ist schon grotesk Das System GKV und PKV haben einen vergleichbaren Personalaufwand in der Verwaltung pro Mitglied Aber die PKV kann 3 mal soviel an Ärtze bezahlen, und auch noch den Anleger mit Rendite erfreuen? Die Gesetzlichen aber nicht? Wo liegt da wohl die Ursache
aber das spült erstens auch wieder Geld in die Kassen Ärzte, welches dies dringend brauchen, also indirekt auch Ihnen zugute kommt!
Zweitens sollten Sie bei der denke, Mitglied der Linken Partei werden um diesen in ihren Augen Misstand zu beseitigen.
Viel Spaß bei den Kompromissen.........

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aktiverbeobachter 14.12.2016, 13:29
154. naja

Zitat von freigeist1964
und was nützt es, wenn sie JETZT Geld haben, aber später ihre mickrige Rente für die Krankenkasse verbraten müssen. In die GVK können sie nun nicht mehr zurück und das ist ja auch richtig so, da Sie nie einen Beirag für die Solidaritätsgemeinschaft geleistet haben.
dann wechsele ich im Rentenalter halt in den baistarif der GKV. der vom Beitrag und Leistung der GKV entspricht (gesetzlich entsprechen muss)... und es nützt mir JETZT sehr viel Geld zu haben. Ich lebe und genieße. Im übrigen sind ja tendenziell PKV versicherte auch nicht die, die später eine mickrige Rente bekommen...

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fellmonster_betty 14.12.2016, 13:31
155. Bin als Freiberufler privat versichert

denn in der GKV wäre ich als freiwillig Versicherter zum Höchtsatz dabei, ohne dafür Zähne, Einbettzimmer mit Chefarztbehandlung und schnelle Termine bei niedergelassenen Kollegen zu haben. So Zahle ich als Rentner jetzt 6000€ bei 350E Selbstbehalt pro Jahr und erhalte bis zu 6 Monatsbeitrage bei nicht Inanspruchnahme zurück.
Insgsammt habe ich seit Versicherungsbeginn fast 25000 € gegenüber einer GKV-Freiwilligen.Mitgliedschaft gespart. Dieses Geld richtig angelegt, kann der Beitrag ruhig steigen.

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Athlonpower 14.12.2016, 13:37
156. Sehr spendabler Arbeitgeber, der die Hälfte der Sozialbeiträge zahlt

Zitat von Sibylle1969
Natürlich macht "Privat" auch für Angestellte Sinn. Mein PKV-Tarif kostet trotz kräftiger Erhöhung 2015 immer noch 280 Euro pro Monat weniger als der Maximalbeitrag in der GKV. Macht eine Ersparnis von 140 Euro für mich und 140 Euro für meinen Arbeitgeber.
Finde ich wirklich sehr großzügig von Ihrem Arbeitgeber, daß er die Hälfte der Sozialbeiträge aus seiner eigenen Tasche zahlt,

wo gibt es denn das sonst noch:-)

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bernhard_s2 14.12.2016, 13:40
157. Sagen Sie das doch meiner Krankenkasse!

Zitat von zebrapunktReloaded
Das ist Unsinn. Sie zahlen immer auf der Basis des letzten Einkommensteuerbescheides.
Meine Kasse schreibt mir dazu:
"Als Nachweis der abweichenden Einkünfte ist der Vorauszahlungsbescheid zur Einkommensteuer oder eine anderweitige Bescheinigung der Finanzbehörde erforderlich, der
die entprechenden Einkommensangaben entnommen werden können."
D.h. wenn, wie in meinem Falle passiert, das Einkommen in einem Jahr etwas über 40.000€ ist und im Folgejahr ganz knapp über 20.000€ dann will die Kasse für das Folgejahr wegen des noch hohen Vorauszahlungsbescheides auch den höheren Beitrag.

Die Kasse zeigt sogar Verständnis und schreibt:
"Im vorliegenden Fall liegt der aktuelle Steuervorauszahlungsbescheid des Finanzamtes vom xx.xx.xxxx zusammen mit dem erforderlichen schriftlichen Antrag vor. Herr xxxx hat damit die drastischen Gewinneinbußen in außergewöhnlicher Größenordnung nachgewiesen. Hier liegt unseres Erachtens keine allgemeine Einkommensschwankung mehr vor."

Diese verbale Streicheleinheit ist aber alles, was ich verlangen kann, denn:
"Unsere Einstufungsbescheide für ... haben Bestand."
Und so wollen sie trotzdem bei einem Einkommen von ca. 20.000 einen Beitrag von 7770.

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Crom 14.12.2016, 13:45
158.

Zitat von florafauna
Mehr Rente? Wie denn? Die gesetzliche Rentenversicherung wird ja zur Zeit zu Gunsten von Privatvorsorge abgewrackt. Nur mal so. Bei der privaten Versicherung zahlt nicht paritätisch der Arbeitgeber mit ein. Und außerdem sind in der Rentenzeit die vollen Krankenkassen- und Pflegekassenbeiträge fällig. Plus höherer Verwaltungsgebühren als bei der gesetzlichen Rentenversicherung. Schließlich möchten die Versicherungen ja auch etwas verdienen....
Also für meine PKV zahlt der AG genau so ein Zuschuss wie bei der GKV. Da wird genau so paritätisch eingezahlt. Vielleicht sogar mehr, da ja kein Zusatzbeitrag entrichtet wird.

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Crom 14.12.2016, 13:49
159.

Zitat von Dr.Fuzzi
Da Problem bei den "Privaten" ist, das der Beitrag völlig unabhängig vom erzielten Einkommen ist. In jungen und leistungsfähigen Jahren ist der Beitrag niedrig, dann permanent ansteigend und im Alter wird es so richtig teuer - also da, wo die gesetzliche Versicherung für Rentner vergleichsweise deutlich günstiger ist.
Diese Aussage ist so nicht richtig und hängt stark von der gewählten Versicherung ab.

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