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Kreativboom in der Ökobranche: Von Biokohle bis Drachen-Power
Doebler

Riesige Drachen kreisen am Himmel und erzeugen Strom, Maschinen pressen Gartenabfälle zu Kohle: Die Energiewende befeuert die Kreativität von Deutschlands Tüftlern. Auf der Hannover Messe präsentieren Ingenieure ihre besten Ideen. Fünf Konzepte im Überblick - von smart bis schräg.

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weshalbwarumwohin 26.04.2012, 13:15
20. Ansichtssache

Zitat von energyturnaround
"Allerdings ist Biokohle CO2-neutral. Sie gibt beim Verheizen genau so viel Kohlendioxid in die Atmosphäre ab, wie die Pflanzen, aus der die Biokohle besteht, zuvor durch Photosynthese gebunden haben." Das sind ja ganz neue Erkenntnisse. Wobei natürlich die Weiterverarbeitung der Pflanzen zu "Biokohle" nicht ganz CO2-neutral ist.
Es ist natürlich so, dass zur Weiterverarbeitung ausschließlich Energie aus dem "Biokohlekraftwerk" genutzt wird ;)
Wobei,... das heutige Erdöl/Torf/Braunkohle waren auch mal "Pflanzen" sind die nicht CO2-neutral? Wer bestimmt, ab welchem Zeitraum Torf/Kohle nicht mehr CO2-neutral ist? -1000 Jahre? -10000 Jahre? 10Mio Jahre?
CO-2 Bilanz: Alles nur Lug und Betrug und vor allem Schönrednerei.

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soulbrother 26.04.2012, 13:20
21.

Zitat von Aquifex
Diese Ideen sind allesamt uralt und werden nur jetzt herausgekramt, da man keine Ahnung hat, wie man die sog. "Energiewende" denn eigentlich bewerkstelligen soll. Mit "durch die Energiewende angestoßenen Kreativität" hat das rein gar nichts zu tun...
Oft ist es das Altbewährte, das Naheliegende, wie Nutzung von Wind & Sonne zur Energiegewinnung, was sich letztendlich als am sinnvollsten erweist. Nur die Konzepte zur Umsetzung werden immer raffinierter. BMW würde nicht investieren, wenn zb die Idee mit den Drachen nicht wirtschaftlich wäre.

Deutschland zeigt sich in diesem spannenden Bereich als Vorreiter, mit altbewährten Tugenden: Kreativität und Innovationskraft.

Glückwunsch an die Forscher und Investoren, die die Energiewende damit weiter voran treiben und neue Geschäftsfelder eröffnen.

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mauimeyer 26.04.2012, 13:21
22. Erdwärme

Zitat von thebear
Was soll den das: Das ist keine Geothermie, so etwas hat sich schon immer Wärmepumpe genannt, und es war schon immer sinnvoller die Wärme der Erde und nicht der Luft zu entziehen (wie es heute, weil die Anlage als solche "billiger" ist, häufig gemacht wird). Was ist also neu daran?
Sie haben Recht! Das ganze System ist von der Aufgrabung des Gartens abhängig. Das macht man nur bei Neubauten, die man heute leicht auf <50kWh/m²xa auslegen und hinbekommen kann. Dann ergeben sich variable Kosten für Erdgas im Bereich von 500€/Jahr (bei 200 m²) Und Wärmepumpen brauchen den immer teurerer werdenden Strom eines Monopolversorgers! Amortisation : nie!!

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dale_gribble 26.04.2012, 13:24
23.

Zitat von restauradores
Diese "bösen" Atome können sie sich ja gerne als Endlager in ihren Garten oder auf den Balkon stellen.
Wieso kommt immer wieder dieser idiotische Spruch?
Ja. Es gibt Menschen die haben keine Paranoia vor Atom"muell".
Ich wuerde sofort einen Castor nehmen und damit mein Haus heizen. Damit waere ich naemlich WIRKLICH von den boesenboesen Energieversorgern unabhaengig.
Im Gegesatz zu einer Waermepumpe.

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les2005 26.04.2012, 13:33
24. Schludriger Artikel

Zitat von sysop
Der Konzern ABB präsentiert nun eine Lösung für dieses Problem. Gemeinsam mit der norwegischen Aibel-Werft hat er eine schwimmende Windkraft-Plattform entwickelt, für deren Installation keine Spezialkräne mehr benötigt werden.
Wer sich die Mühe macht, das Link zu ABB öffnen, stellt fest, daß es eben nicht um eine Windkraft-Plattform geht sondern um eine Plattform auf der die Umspannung der von Windrädern gewonnenen Energie für den Transport vorgenommen wird. Sicherlich auch ein Fortschritt, aber im Artikel wird ja der Eindruck erweckt, man könnte Windräder auf diese Art installieren.

Insgesamt ein äußerst schwacher Artikel. Da ist wohl der Praktikant zur Messe geschickt worden mit der Maßgabe, so und so viel Zeilen abzuliefern.

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kalumeth 26.04.2012, 14:06
25. den Kreislauf mal zu Ende denken..

Zitat von weshalbwarumwohin
Wobei,... das heutige Erdöl/Torf/Braunkohle waren auch mal "Pflanzen" sind die nicht CO2-neutral? Wer bestimmt, ab welchem Zeitraum Torf/Kohle nicht mehr CO2-neutral ist? -1000 Jahre? -10000 Jahre? 10Mio Jahre? CO-2 Bilanz: Alles nur Lug und Betrug und vor allem Schönrednerei.
Wobei in der Jura und Kreidezeit, als Erdöl, Torf und Braun/kohle sedimentierten, der (vulkanische) CO2-Gehalt der Atmoshäre wesentlich höher lag als heute! Dementsprechend auch die (Wasser)Temperaturen. Statt Menschen und Fischen planschten nur säureresistentere Echsen (Saurier) bzw. Algen am Nordseestrand, der ungefähr zwischen Münster und Köln verlief!

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darkangel_ger 26.04.2012, 14:07
26. gähn...

Zitat von restauradores
können sie sich ja gerne als Endlager in ihren Garten oder auf den Balkon stellen.
also ich hätte damit kein problem !
technisch ist ein endlager ja realisierbar, es scheitert ja immer nur an der blockade der grünen, damit sie was in der hand haben gegen das böse atom.
ausserdem ist so ein castor im keller weit ungefährlicher als bei manchen die lehmwände !

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TribbleOO 26.04.2012, 14:26
27.

DIe einzige halbwegs neue Idee in diesem Artikel ist die mit Drachen, nämlich die überlegung Strom damit zu gewinnen anstatt den VOrtrieb bei Schiffen zu verbessern.

Die Erdwärmesonden haben selbst bei den modernsten Anlagen eine Amortisationszeit >20 Jahre - ohne Berücksichtigung von Reperaturen (und die werden anfallen, darauf kann man sich verlassen). Das geben ja sogar die Hersteller von solchen Wärmepumpen zu.

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dale_gribble 26.04.2012, 14:28
28.

Zitat von darkangel_ger
ausserdem ist so ein castor im keller weit ungefährlicher als bei manchen die lehmwände !
Oder mein Radiumanstrich...

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m.mecke 26.04.2012, 14:34
29. Biokohle

Diese CO2-Neutralität ist ein Mythos: Was in vielen Jahren von Pflanzen gespeichert wurde, wird innerhalb von Minuten beim Verheizen wieder abgegeben. So gesehen ist meine Ofenheizung auch CO2-neutral. Ist sie aber nicht.

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