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Krim-Konflikt: Sanktionen gegen Russland zeigen erste Wirkung
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Aktienkurse gehen auf Talfahrt, Ratings sinken, Visa und Mastercard stellen Transaktionen für die Rossija-Bank ein: In der russischen Wirtschaft zeigen sich Folgen der Sanktionen. Ein Oligarch verkaufte gerade noch rechtzeitig Firmenanteile.

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kantundco 21.03.2014, 08:53
30. Ahh, erste Erfolgsberichte von der Front!

Hält denn irgendjemand Putin für so blöd, dass er dies nicht einkalkuliert hätte? Jubel-Meldungen sollte man sich sparen, den Russland und China haben noch ein paar wirtschaftliche Atombomben, die den globalen Chrash auslösen können. Auch, wenn die USA ihn verursacht haben. Allerdings könnte das die Absicht der USA sein: Russland als Auslöser für den Weltfinanzcrash hinzustellen. Die EU? Schaut nur vom Rand aus zu oder gibt den nützlichen Trottel.

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Artgarfunkel 21.03.2014, 08:55
31.

Zitat von uspae2007
naja, das muss der Westen dann beim Öl und Gas draufzahlen. Die EU ist ein zahnloser Tiger, welcher nun versucht irgendetwas zu unternehmen um Russland zu schädigen. Aber das kommt promt zurück.
Nicht "der Westen" muss draufzahlen, sondern, wie wohl auch in Russland, wieder mal nur der "kleine Mann".
Die russischen Oligarchen haben ihre Schäfchen doch alle längst im Trockenen und werden auch weiterhin das russische Volk ausplündern.
Auch bei uns geht ein Uli Hoeneß doch nur pro forma ein paar Tage in den Knast, zahlt ein paar Milliönchen nach, während das große Geld weiterhin unangetastet irgend wo liegt.
NIEMAND von denen muss größere Einbußen hinnehmen, die werden auch weiterhin satt.
Wenn die Großen Sandkastenkriege fechten, muss der Kleine den Kopf hinhalten. Das nennt man dann Verteidigung von irgendwelchen Hirngespinsten wie "westliche Werte", und diese Werte bestehen ohnehin nur aus der Ausbeutung der Massen und Kapitalakkumulation bei den obersten 1%, Lug, Betrug, Bestechung, bis hin zu "fair vergebenen" Fußballweltmeisterschaften in einem Wüstenstaat, der die Menschenrechte mit Füßen tritt. Es wäre eigentlich nicht schade drum, wenn dieses System
mit Pauken und Trompeten den Bach runter ginge.

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RenegadeOtis 21.03.2014, 08:56
32.

Zitat von Didi Deckert
Ein Putin, der auch noch dem aktuellen Versuch des Westens, sich weiter an die russischen Grenzen heranzurobben, plötzlich nachgibt?
Also als ich das letzte Mal nachsah waren die baltischen Länder und Polen souveräne Staaten, die eigenständig über einen NATO-Eintritt entscheiden konnten - und keine Satellitenstaaten der UdSSR mehr, die sich den Weisungen aus Moskau zu beugen hatten.

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roomd. 21.03.2014, 08:56
33. Aber...

Es ist doch offensichtlich, dass Russland zurückschlagen wird. Und wen trifft es? Die EU und nicht die USA. Also bitte nicht rumnörgeln wenn hier die Gaspreise explodieren. ..

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gog-magog 21.03.2014, 08:56
34.

Zitat von uspae2007
naja, das muss der Westen dann beim Öl und Gas draufzahlen. Die EU ist ein zahnloser Tiger, welcher nun versucht irgendetwas zu unternehmen um Russland zu schädigen. Aber das kommt promt zurück.
Ach was. Länder wie Algerien, Marokko und Libyen stehen schon in den Startlöchern, ihr Gas in die EU zu liefern und auch die Solarstromautobahn aus Nordafrika ist in der Planung weit fortgeschritten. Das kann man schon allein daran sehen, dass alle europäischen Energiekonzerne mit Milliardeneinsatz daran Lizenzrechte erworben haben. Sie sind ja auch nicht blöd. Der Verlierer wird Putin sein, denn er treibt ja die Ukraine geradezu nach Westen, völlig egal wer irgendwann dort regiert. Putin wird beim ukrainischen Volk nach dieser Aktion niemals wieder landen können, erst Recht nicht, wenn er die illegale Besetzung der Krim durchhält.

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nicolasm 21.03.2014, 08:57
35.

Es würde Zeit, das die Presse die Ansicht von Russland besser beachten. Die USA sind nicht mehr so mächtig wie damals, und vielleicht soll Europa seine okönomische Strategie wieder prüfen.

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Zaphod 21.03.2014, 08:59
36. Schadenfreude

Ist das nun ein Erfolg, dass die Sanktionen Wirkungen zeigen? Eher nicht, denn weiterhin präsentiert "der Westen" keine Lösungsmöglichkeiten für den Konflikt. Es ist beschämend, dass es all den vielen hochbezahlten Regierungsvertretern samt Verwaltungsapparaten nicht gelingt, kreative Lösungen für den Konflikt zu erarbeiten.

Anstatt Russland nun zu isolieren, sollte endlich begonnen werden, mit Russland zu reden. Es ist unglaublich, wie blind unsere Politiker sind, dass sie bereit sind, die Welt ins Chaos zu stürzen und vielen Menschen Leid zuzufügen, nur um ihre eigenen, häufig banalen Interessen durchzusetzen.

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y0urselfishment. 21.03.2014, 09:00
37. optional

und wen interessieren Ratingagenturen? die Russen wohl nicht.

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liberalerfr 21.03.2014, 09:00
38. Mit Blümchen gegen Panzer

Die Aussen- und Sicherheitspolitik der EU ist kabarettreif. Da überfällt Russland mit Panzern einen unabhängigen Staat und die Antwort der EU ist - achselzucken! Ein paar Sanktionen hier, ein wenig UN-Gipfel dort, eine Ausladung vom G8 Treffen - alles sehr beeindruckend für Putin.
Die EU sollte entweder mit adäquaten Mitteln regieren (das heißt hier leider eine militärische Intervention) oder aber das ganze Handeln Russlands anerkennen. Sanktionen schaden unserer Bevölkerung mehr als sie irgendeine Wirkung bei Putin haben könnten.

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attatroll1 21.03.2014, 09:01
39. Was wird das jetzt?

Redet man sich jetzt diese albernen Aktionen schön? Es braucht (gottseidank) mehr als ein paar lächerliche Einreiseverbote um die Aktienkurse und vor allem Putin ins Wanken zu bringen. die Europäer sollten vorsichtig sein: sie bewegen sich auf dünnem Eis, und wenn Putin irgendwann die Faxen dicke hat und Gegenmaßnahmen trifft, werden diese die Europäer treffen und nicht die USA - die ihre Vasallen mal wieder vor sich hertreiben und zu solchen Handlungen nötigen.

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