Forum: Wirtschaft
Krim-Krise: Investoren ziehen massenhaft Geld aus Russland ab
AFP

Die Krim-Krise schreckt die Investoren auf: Russlands Regierung erwartet allein im ersten Quartal Kapitalabflüsse von knapp 70 Milliarden Dollar - mehr als im gesamten vergangenen Jahr. Vor allem deutsche Firmen ziehen offenbar ihr Geld ab.

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papayu 25.03.2014, 08:36
20. Warum wird immer gegen Russland geschrieben?

Wenn ich so Deutschland betrachte, wo jeder fast alles hat, die Autos ueber 30T koennen sich nur noch wenige leisten und wer in der Mittelschicht vorausschaut, wird sich ueberlegen, ob noch ein neuer Wagen "drin" ist!
Die immer noch verschwiegenen Arbeitslosen, Billigloehner usw auch nicht.
Das Konsumloch ist dicht!! Und dann holt man klammheimlich eine Insassin aus den Gefaengnis, um sie als neue Praesidentin der Ukraine zu etablieren.
Oel- und Gasprinzessin wird sie immer noch genannt!

Und nun sitzen die "Opfer" da und bestrafen durch Abzug ihrer investierten Gelder Russland.
Die haben gar keine Ahnung wie gross Russland ist!!
Einer hat das mal durchlaufen, vom Ostkap bis nach Persien.
SOWEIT DIE FUESSE TRAGEN.

Ueber 12 Jahre war er unterwegs!!!

Nun falle ich wieder der Zensur zum Opfer, wie schon hundertemale vorher. Leider!!

Putin braucht doch unbedingt Seeanschluss und Koenigsberg ist zu klein!!! Hat der Nette da aua
Oggersheim nicht haben wollen!! Vergessen??

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Hank_the_Knife 25.03.2014, 08:45
21. Optional

Die Parasiten ziehen ab und suchen sich einen neuen Wirt. Ich bin definitiv kein Freund von Putins Oligarchensystem, aber alles was dem internationalen Investmentterrorismus schadet findet meine Billigung. Schönen Tag noch.

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bammy 25.03.2014, 08:57
22.

Zitat von carolian
Das sind 1.4 % des gesamten Anlagevermögens Russlands. Dafür verliert die Industrie der abziehenden Staaten den russischen Markt an die Binnenwirtschaft dort und stärkt so Russland. Das spezielle Produktionswissen ist längst in den russischen Köpfen. Die Idee der komparativen Kosten, die als Begründung für Auslandsproduktion herhalten musste, ist längst obsolet. Weil das nötige Wissen international in real time verfügbar ist und die Rohstoffe sowieso in Russland liegen. Und nicht in den Industriestaaten. Russland ist doch ein gefesselter Tiger mit seinem Rohstoffreichtum und seiner Möglichkeit, diesen selbst in Industrieproduktion (gemeinsam mit China) auszuwerten. Die Arroganz der westlichen Industriestaaten, dass sie zu bestimmen hätten, was in Russland geschieht, wird sich als kontraproduktiv für diese Staaten selbst erweisen. 90 % der Bevölkerung der globalisierten Welt lebt nicht in westlichen Staaten. Das haben die in ihrer Hybris bis heute nicht wahrgenommen. Die glauben immer noch, dass die Zentralregierung der Welt in Washington D.C. sitzt.
Wenn die EU jegliche Handelsbeziehung mit Russland einstellt, dann fehlt Russland 50% Aussenhandelsvolumen. Das hat Nichts mit Arroganz sondern ist Fakt. Und lieber diese Art der Kriegsführung, als mit militärischer Gewalt.

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diaz007 25.03.2014, 08:58
23. Wo liegt das Problem!

Die können ja FROH sein das sie es noch holen können. Da sieht man das die Russen sich korrekt verhalten, ich hätte all ausländisches Vermögen eingefroren bis sich alles geklärt hätte.

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duke_van_hudde 25.03.2014, 08:58
24. Hmm

OK das war zu erwarten das das shcnelle Geld aus Russland abgezogen wird und damit musste man rechnen.

Die Frage die ich aber habe wie sieht es in Zypern aus.Wieviel Geld haben da Russische Milladäre abgezogen und nach China,Singapur oder Russland selber überwiesen.

Wenn der Spiegel also mal nicht nur EUDSSR Propagander machen will sollte er sich diesen Punkt mal anschauen.Den hier könnte ein grosses Problem für Zypern auftauchen wenn die Russen ihr Geld dort abziehen.

Den Russen wird aber wohl nichts anderes übrig bleiben als ihr Geld abwerten zu lassen den zur Zeit können sie sich auch bei ihren hohen Devisenreserven nicht gegen den Strom währen.

Das einzige was sie machen könnten ist bei der Bezahlung von ÖL und Gas auf Rubel umzustellen aber das geht zum einen nicht sher shcnell und bringt auch nur etwas entlastung auf dne Devisenmarkt.

Das Deutshce Firmen ihre flüssigen mittel in Russland reduzieren macht aber natürlich total Sinn, den die Konten könnten auch am Ende einens Sanktionswetlauf gespeert werden.

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sagichned 25.03.2014, 08:59
25.

Zitat von gog-magog
Wer jetzt noch einen Cent in Russland investiert, der muss einen an der Waffel haben.
Das gleiche gilt natürlich auch für die Russen, die noch einen Cent in den sogenannten Westen investieren.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-12848130.html

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Sponposter2 25.03.2014, 09:00
26.

Zitat von Hank_the_Knife
Die Parasiten ziehen ab und suchen sich einen neuen Wirt. Ich bin definitiv kein Freund von Putins Oligarchensystem, aber alles was dem internationalen Investmentterrorismus schadet findet meine Billigung. Schönen Tag noch.
Sie haben nicht so viel Ahnung von dem Thema, oder? Hätten Sie sich dieListe etwa der deutschen Investitionen in Russland näher angeschaut, dann wüssten Sie, dass durch die Gelder nicht nur Jobs geschaffen, sondern auch wichtige Produktionsstandorte und Know-how ins Land kommt.

Die FAZ hat eine Übersicht zusammengestellt: So will etwa Siemens wmit Partnern 1 Milliarde Euro investieren. Volkswagen hat in das Werk in Kaluga schon 1,3 Milliarden Euro investiert, 1,2 Milliarden sollen folgen. Andere deutsche Firmen sind ebenfalls stark engagiert.

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Thomas Kraal 25.03.2014, 09:02
27.

Zitat von Meckerliese
Uns wird ja täglich in den Medien eingehämmert wie böse Russland ist. USA sind die Erzengel dagegen. Ich lach mich weg. Die Leute haben anscheinend kein Gehirn mehr selbstständig zu denken und lassen sich alles von USA / EU vorschreiben. Man könnte nur noch kotzen.
...und ich habe auch keinen Mitleid mit diesen "Strategen", wenn eines Tages die NSA kommt und denen wie in "The Matrix" eine Batterie in den Allerwertesten schiebt

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western_skies 25.03.2014, 09:04
28. Schwellenland

Endlich einer, der es ausspricht: Rußland ist ein Schwellenland. Die Einteilung in erste, zweite und dritte Welt, in Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer war in den vergangenen Jahren aus Gründen der politischen Korrektheit etwas inopportun geworden.

Denn - sind wir nicht alle Kinder dieser einen Welt? Ist unser Planet nicht längst ein gemeinsames, globales Dorf?

Natürlich nicht. Es gibt entwickelte, weniger entwickelte und unterentwickelte Länder mit unterschiedlichen Bildungs- und Qualifikationsniveaus, mit unterschiedlichen Ausprägungen der Rechtsstaatlichkeit und der offenen (oder weniger offenen) Gesellschaft.

Wenn die Russlandkrise dazu beiträgt, den Blick darauf zu lenken, dass die Staaten der Welt eben doch nicht irgendwie alle gleich sind, wenn die Krise zu einem nüchternen Blick führt - dann hat sie ein Gutes.

Im Übrigen mache ich mir wenig Hoffnung: Die Fabrikanten interessieren sich wohl eher wenig für die Menschenrechtssituation. Rechtssicherheit bedeutet für sie die Sicherheit ihrer Geldanlagen - diese sehen sie offenbar gefährdet.

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olli0816 25.03.2014, 09:06
29. Putin hat sich überschätzt

Zitat von sysop
Die Krim-Krise schreckt die Investoren auf: Russlands Regierung erwartet allein im ersten Quartal Kapitalabflüsse von knapp 70 Milliarden Dollar - mehr als im gesamten vergangenen Jahr. Vor allem deutsche Firmen ziehen offenbar ihr Geld ab.
Der Abzug des Geldes, fehlende zukünftige Investitionen und der Ausschluss aus G8 wird Russland immens schaden. Meines Erachtens hat Putin die Reaktionen des Westens unterschätzt. Die Leute auf der Krim sind deswegen so gerne zu Russland gegangen, weil sie sich mehr Wohlstand als von der Ukraine erwarten. Leider werden sie merken, dass die Lage nicht besser wird.

Im Grunde hat noch jedes Land massive Schwierigkeiten bekommen, dass unter der Knute der Wirtschaftssanktionen stand. Da nützen auch keine Rohstoffe, wenn die Handelspartner fehlen. Das Problem ist, dass Putin jetzt tun kann, was er will. Sein Ruf ist unwiederbringlich ruiniert und die westliche Welt wird ihm das nicht vergessen. Er kann von Glück sagen, wenn die Leute auf der Krim, die gegen den Anschluss waren, keinen Bürgerkrieg beginnen. Dann wird die Lage unkontrollierbar und es könnte zu einem Krieg kommen. Ich hoffe nicht, dass es soweit kommen wird.

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