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Krise bei VW-Premiummarke: Audi tauscht halben Vorstand aus
REUTERS

Abgasskandal und Absatzflaute machen Audi zu schaffen. Nun hat der Autobauer vier von sieben Vorstandsposten neu besetzt. Konzernchef Stadler darf im Amt bleiben - noch.

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evonw 28.08.2017, 16:52
1. Chance vertan..

... und wieder keine Frauen im Vorstand. Angesichts der grossen Krise im Konzern, dem Vertrauensverlust bei den Kunden sowie wirtschaftlich grösseren Erfolgen, wenn mindestens 2 Frauen in der Führungsspitze sitzen, ist diese Besetzung eine grosse Enttäuschung und -schlimmer noch- ein Signal dass man mit Frauen in Führungspositionen wirklich nichts zu tun haben will. Stattdessen riecht es wieder nach Seilschaften.... Sehr schade, für mich ist der Konzern damit gestorben :-(

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sandboxn12 28.08.2017, 17:27
2.

Zitat von evonw
... und wieder keine Frauen im Vorstand. Angesichts der grossen Krise im Konzern, dem Vertrauensverlust bei den Kunden sowie wirtschaftlich grösseren Erfolgen, wenn mindestens 2 Frauen in der Führungsspitze sitzen, ist diese Besetzung eine grosse Enttäuschung und -schlimmer noch- ein Signal dass man mit Frauen in Führungspositionen wirklich nichts zu tun haben will. Stattdessen riecht es wieder nach Seilschaften.... Sehr schade, für mich ist der Konzern damit gestorben :-(
Nicht das Geschlecht zählt, sondern die berufliche Qualifikation !
Und wenn Seilschaften mitgeholfen haben....was solls....es steht den Frauen ebenfalls frei irgendwelche Seilschaften zu gründen.

Es ist ein fataler Irtum zu glauben, nur wenn Frauen in Führungspositionen kommen, dass es dann besser läuft.
Eine Börsennotierte Firma kann sich eine Frauenquote vor Qualität nicht leisten !

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Referendumm 28.08.2017, 17:52
3. Unglaublich

Da wird der halbe Vorstand ausgetauscht und den Chef, VV Rupert Stadler, der mit dem Diesel-Abgasskandal (nach allem was man weiß) am meisten mit zu tun hat, wird nicht ausgetauscht. Chance vehement verpasst.

Da werden Topmanager gefeuert, die schlechte Verkaufszahlen zu verantworten haben und einer der wesentlichen Mitverursacher des ganzen Schlamassels sitzt weiterhin im Vorstand.

Und kommen tun nun die Seilschaften des obersten VW-Chefs Matthias Mueller. Einem Matthias Mueller, der von 2007 bis 2010 übrigens das Produktmanagement vom VW-Konzern zu verantworten hatte, aber selbstverständlich vom Diesel-Abgasskandal, der zu dieser Zeit in Hochform gepusht wurde, ebenfalls nichts wusste. Also komplette Inkompetenz an allen Ecken und Enden. Tschüss Audi.

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carahyba 28.08.2017, 18:26
4. Bmw

BMWs grösster Markt ist China. Wenn der einbricht, und das ist absehbar, gibt es in München eine Staatskrise.
Die so genannten Premiummarken sind überteuert und in Kürze nicht mehr konkurrenzfähig, leben von einem hohlen Image. Das ist am verblassen. Man sieht es am 5er und am 7ner, alles Talmi. Die kleineren BMWs retten zur Zeit noch die Marke.

AUDI und VW sind kaputt, müssen ihre Diesel mit 30% Rabatt in den Markt drücken. Und auch so fallen die Verkaufszahlen.

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spontanistin 28.08.2017, 18:45
5. Bauernopfer!

Natürlich besitzt der Vorstandsvorsitzende das größte Vertrauen der Eigner. Und so kann er zunächst beliebig viele Bauernopfer präsentieren. Umso mehr, je zahlreicher die Hierarchiestufen. Wer kennt nicht die Drohungen solcher Psychopathen gegenüber internen Kritikern: " Bevor ich gehe, rollen hier die Köpfe!"

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wolfgangdlorenz 28.08.2017, 19:08
6. Stadler weiss zu viel

Es ist doch kein Wunder, dass der Vorstandschef von Audi nicht geschasst wird.

Er weiß einfach zu viel zu dem Thema Dieselgate. Würde er auspacken, würden viele Köpfe im gesamten VW Konzern rollen.

Davor schreckt man zurück und wirft Nebelkerzen, in dem man andeutet, das man einen Nachfolger für ihn suche und damit ablenkt.

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oil-peak-fan 28.08.2017, 19:12
7. Bis nichts mehr geht.

Zitat von Referendumm
Da wird der halbe Vorstand ausgetauscht und den Chef, VV Rupert Stadler, der mit dem Diesel-Abgasskandal (nach allem was man weiß) am meisten mit zu tun hat, wird nicht ausgetauscht. Chance vehement verpasst. Da werden Topmanager gefeuert, die schlechte Verkaufszahlen zu verantworten haben und einer der wesentlichen Mitverursacher des ganzen Schlamassels sitzt weiterhin im Vorstand. Und kommen tun nun die Seilschaften des obersten VW-Chefs Matthias Mueller. Einem Matthias Mueller, der von 2007 bis 2010 übrigens das Produktmanagement vom VW-Konzern zu verantworten hatte, aber selbstverständlich vom Diesel-Abgasskandal, der zu dieser Zeit in Hochform gepusht wurde, ebenfalls nichts wusste. Also komplette Inkompetenz an allen Ecken und Enden. Tschüss Audi.
Müller, Stadler uns ähnloche Konsorten dürfen so lange im Amt bleiben, bis es nicht mehr geht. Sie wissen zu viel. Wäre es nicht so, dann wäre längst Feierabend. So aber haben sie zumindest theoretisch die Möglichkeit, die Ermittlungsakte einzusehen und sich Verteidigungsstrategien zu überlegen. Das ist ja das Gute an unserem Rechtstaat: Er gibt einem Zeit.

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AUDIHaendler 28.08.2017, 20:21
8. ...Stadler bleibt - basta!

Dieser Konzern kann sich nicht von Stadler trennen. Das wäre ein Dominostein, der viele Weitere Dominosteine mit sich reißen würde. Es ist auch keine Aufklärung gewünscht. Das wäre ja glatt ein Domino-Day, wie damals beim RTL in Holland. Man möchte in Ruhe Das Gras wachsen lassen. Zeit halt Wunden und Verantwortlichkeiten. Ein Herr Müller wäre sonst nicht dort, wo er heute ist. Hier schützt das viele Wissen vor Jobverlust...

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ganzeinfach 28.08.2017, 20:44
9. Die Spitze des Eisbergs

"Dennoch darf Audi-Chef Rupert Stadler vorerst weitermachen."
sinkt mit dem anderen Gewicht der Mutter/Schwestern... weil da keine Hoffnung auf Besserung besteht.
Solange die Entschädigungen an die mutwillig bevorteilten Kunden ohne zeitnahe Nachbesserung erfolgt, kann der Konzern nicht überleben - egal welche "Marketingmassnahmen" während des Wahlkampfes ins Feld geführt werden. Die Automobil-Industrie in Deutschland schafft sich selbst ab - ohne fremdes Zutun. ganzeinfach

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