Forum: Wirtschaft
Krise in China: Dax fällt unter 10.000 Punkte
REUTERS

Fehlstart für den Dax: Der deutsche Leitindex ist zum Wochenauftakt unter die magische 10.000-Punkte-Mark gerutscht. Er folgt damit dem Trend, den die Börsen in Asien vorgegeben haben.

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harwin 24.08.2015, 09:50
1. Endlich wieder Kaufkurse

Endlich wieder Kaufkurse. Aktien waren in letzter Zeit schon ziemlich teuer. Die China Blase reguliert den Aktienmarkt. Sollte er wieder unter 8000 Punkte fallen, wird es wieder gute Einstiegschancen geben. Bei guten Unternehmen.

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hansguertler1 24.08.2015, 09:51
2.

Schafft die Börsen ab, sie sind nichts anderes als Spielbanken und haben mit dem wirklichen Wert eines Unternehmens überhaupt nichts zu tun.

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bartholomew_simpson 24.08.2015, 09:57
3. Wer bei 12000

Aktien, womöglich sogar auf Kredit, gekauft hat, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

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Drohnenpilot 24.08.2015, 09:57
4. Ärgerlich

wenn man nominal Geld verliert, was man zuvor als gewonnen glaubte. Verluste und Gewinne treten aber erst ein, wenn man sie realisiert. Wer nicht darauf angewiesen ist, sollte jetzt einfach stehen lassen und warten. Ein -zwei Jahre und die Sache hat sich wieder oben eingependelt. Bei Kursen wie aktuell, erhält man bei BP zum Beispiel 7,3% Dividendenrendite. Zeit also, jetzt Geld zu investieren. Dann können auch bald wieder Kursgewinne hinzuaddiert werden.

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Peter Bernhard 24.08.2015, 09:59
5. Lai-en

Dass ich den Laien zuzähle, mache ich hier daran fest, dass ich gar nicht wusste: wenn hier der Dax aufmacht, morgends, ist schon Feierabend in China und Japan. Das könnte die schon in der Artikelüberschrift gut betonte Verwobenheit aller Börsen sogar irgendwie verstärken - weil da ein Endpunkt, ein willkürlicher Zeitpunkt, zur Marke gemacht wird, ansonsten wären also dicke drin in einem globalen Gestrüpp.
Spät dran war ich auch mit einer Zeitungslektüre. Bestimmt nicht nur ein Experte hat vor drei Tagen noch "Kaufen" geraten. Das erkläre ich mir momentan damit, dass der Erdölpreis das Anlagevolumen überhaupt entscheidend bestimmt. Vielleicht schon deshalb, weil temporäre Überschwapp-Gewinne immer irgendwo nichtinvestiv (und die Börse ist nicht nichtinvestiv, sogar) geparkt werden müssen.

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elmard 24.08.2015, 10:01
6. Die Prognose

von Martin Armstrong ist zwar erst für Mitte Oktober angekündigt worden, aber alles deutet darauf hin, dass es diesmal einige Wochen eher eintrifft.
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Mein gesamtes DAX-Depot habe ich bereits nach Erreichen der 12.000er Marke verkauft, nachdem ich die Meldung über den Crash-Termin von Martin Armstrong gelesen hatte.
Von Aktien werde ich künftig die Finger lassen, das Risiko ist mir zu groß geworden. Aber das muss jeder selbst für sich entscheiden, welche Lehren aus der derzeitigen Börsen-Talfahrt zu ziehen sind.

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schlaubix 24.08.2015, 10:01
7. crazyyyy

Die Wirtschaft in China wächst um 7%.
...So einen Wirschaftseinbruch hätte ich hier auch gerne! Wo kann man den bestellen?

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Q9653 24.08.2015, 10:02
8. Auf, auf! Ihr Bürger! Rettet die Börsen!

Die Gewinne sacken dann später wieder die Stockholder ein, gerettet wird jetzt erstmal wieder vom Staat - dem ansonsten jegliches Regulieren "tunlichst" untersagt bleibt. Ist das nicht so, dass unser Währungssystem auf Vertrauen aufgebaut ist (zumindest seit die Deckung von Währungen durch den Goldstandard auf dem Altar der alternativlosen, unrückzahlbaren Schuldenmacherei geopfert wurde)? Und dieses Vertrauen geht gerade zunehmend flöten? Na, dann ma´ Prost! Wenn schon Blackrock und Glodman&Sachs die Ihren zum system-rettenden Handeln auffordern - finde ich, sieht´s düster aus!

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peku32 24.08.2015, 10:03
9. Deutschlands Problem

Wer so sehr auf Exporte setzt wie Deutschland, schmiert ab, wenn sich die Weltkonjunktur eintrübt. Die anderen haben kein Geld mehr für deutsche Luxusgüter. Europa ist ohnehin pleite, jetzt schwächeln die Chinesen und andere Schwellenländer auch noch.

Währenddessen sitzen unsere geliebten Managers auf Billionen Euro, die sie nirgends investieren, erst recht nicht in Deutschland. Hier bricht der Binnenmarkt weg, weil das Volk mit Dumpinglöhne in die Pleite getrieben wird. Auch sie können nichts mehr kaufen.

Die Krise ist zum großen Teil hausgemacht. Jetzt fehlt nur noch der Schrei nach dem Konjunkturprogramm: Was wirds diesmal sein? Abwrackprämie für was oder wen? Mehr Subventionen? Kurzarbeit?

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