Forum: Wirtschaft
Krise in China: Dax fällt unter 10.000 Punkte
REUTERS

Fehlstart für den Dax: Der deutsche Leitindex ist zum Wochenauftakt unter die magische 10.000-Punkte-Mark gerutscht. Er folgt damit dem Trend, den die Börsen in Asien vorgegeben haben.

Seite 11 von 16
freespeech1 24.08.2015, 12:17
100.

Zitat von RenegadeOtis
Aha. Und wie bemisst sich dieser "wirkliche" Wert? Nehmen wir drei Unternehmen: Eines produziert viele kostengünstige Waren, eines produziert wenig hochpreisige Waren und eines gar keine - ist ein Dienstleister.
Der wirkliche Wert ist der Wert, den jemand wirklich dafür zahlt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
CMES 24.08.2015, 12:17
101. wenn Börse ...

... marktgeschehen abbilden soll, ist der DAX noch immer viel zu hoch bewertet. Mit realer Abbildung hat das schon lange nichts mehr zu tun. Der Aufschrei ist künstlich und völlig unnötig. Lasst doch einfach mal die Kirche im Dorf. Wer satte Gewinne einfahren wollte, muss eben auch Verluste verkraften können, ansonsten ist es sträflich ins Aktiengeschäft einzusteigen. Und wie der Name schon sagt, es ist ein Geschäft: Das bedeutet wenige Gewinner und viele Verlierer. Die Welt geht nicht unter, wenn die Aktienkurse einbricht. Das ganze System gehört abgeschafft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hägar_zum_Zweiten 24.08.2015, 12:17
102. Vollkommen richtig.

Zitat von bartholomew_simpson
Aktien, womöglich sogar auf Kredit, gekauft hat, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
Aber: den Leuten wird das auch aufgeschwatzt. Ich habe das selbst vor den letzten beiden Börsenabstürzen (2001 und 2008) erlebt, dass mir von meiner Bank jeweils kurz vorher - ungefragt - angeraten wurde, ich möge mein Geld doch endlich in Aktien investieren, jeweils unter Berufung auf die vorangegangenen Kursanstiege. Ich habe jeweils die Finger davon gelassen, damals weniger aus Kenntnis als aus einem Bauchgefühl heraus. Andere haben das nicht getan und eine Menge Geld verloren. Und in den letzten Wochen war, wie ich schon im Forum zum Börsenabsturz China geschrieben habe, in der Presse - auch bei Spon - wieder die Rede sog. "Experten", die Leute sollten in Aktien investieren.

Nochmals: die Aktienmärkte werden von Großanlegern dominiert, die ungeheure Buchgeldmengen ihrer Investoren (der bekannten oberen 2 %), von denen die genau wissen, dass diese Buchgelder faktisch wertlos sind, in Sachwerte umwandeln müssen. Das führt, da die Buchgeldmengen in den letzten Jahrzehnten weltweit in weitaus größerem Maß gestiegen sind als die Wertschöpfung, es sich also bei diesem Buchgeld weitgehend um ungedeckte Schecks handelt, dazu, dass sich immer wieder Blasen an den Aktienmärkten (und anderen Märkten) aufbauen. Sobald diese zu platzen drohen, wollen die institutionalisierten Anleger aus diesen Märkten raus und suchen händeringend nach Leuten, die ihnen die Aktien zu den laufenden Höchstkursen abkaufen. Und das ist dann notorisch der Punkt, an dem "Experten" dem Kleinbürger dringend nahelegen, in Aktien zu machen. Das war 2000 so, war 2008 so und ist jetzt wieder so. Diese Blasen sind das Resultat gewaltiger, überschüssiger und volkswirtschaftlich letztlich nutzloser Buchgeldmengen, die in dem Versuch, sie entweder durch Hin- und Herschieben zu vermehren oder sie in tatsächliche (Sach-) Werte umzusetzen, eine Blase nach der anderen produzieren, und das absehbar in immer kürzeren Abständen. In diesen Abläufen wird der Kleinanleger, dem irgendjemand den Einstieg aufgeschwatzt hat, pulverisiert (bzw. seine Investmentsumme). Von den Staaten ist keine Hilfe zu erwarten - die sind teils Mitverursacher der Geldschwemme, die zu Teilen aus ihrem eigenen Finanzbedarf entstanden ist, und im Übrigen aufgrund der zu refinanzierenden Schuldenberge allesamt derart abhängig von den Finanzmärkten, dass sie es nicht wagen, auch nur geringe Beschränkungen vorzunehmen. Für diesen Fall drohen die Märkte nämlich damit, den Staaten den (Refinanzierungs-) Stecker zu ziehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
observer2014 24.08.2015, 12:17
103. Kleine Korrektur

Wegen dieser temporären kleinen Kurskorrektur nach unten brauchen wir uns nun wirklich keine Sorgen machen. Erst wenn der Aktienkurs exakt mit dem Nennwert auf der Aktie übereinstimmt, heißt es Game over. Aber die Großkonzerne werden ihre Marionetten in der Politik schon dazu bewegen, dass es nicht so weit kommt. Bei einem prognostizierten Wirtschaftswachstum in China von sieben Prozent von einem Wirtschaftseinbruch zu fabulieren, zeigt mir persönlich, dass manche Wirtschaftsexperten in die Irrenanstalt gehören.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
worldalert11 24.08.2015, 12:17
104. Hahaha

Und weiter geht der Spaß! Hoffentlich fallen einige Spekulanten mal ordentlich auf die Schnauze. Kauft Aktien, wurde in China, USA und Europa gepredigt. Wozu? Um jetzt Geld zu verlieren? Wer darauf reingefallen ist, hat es nicht anders verdient.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kaltwasser 24.08.2015, 12:18
105. Vielleicht

ist das ganze nur ein erstes Grollen einer auf uns zukommenden Weltwirtschaftskrise. Die Blase auf billigem oder besser gesagt virtuellem Spielgeld könnte bald platzen mit Folgen für uns alle.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
worldalert11 24.08.2015, 12:19
106. Alles nichts gebracht

Die großen Unterstützungskäufe und Verhaftungswellen der chinesischen Regierung sind wirkungslos verpufft. Gut so!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
glueckhans5 24.08.2015, 12:19
107. Immer realistisch bleiben

Zitat von hansguertler1
Schafft die Börsen ab, sie sind nichts anderes als Spielbanken und haben mit dem wirklichen Wert eines Unternehmens überhaupt nichts zu tun.
Wenn es denn nur Spielbanken wären, da hätte auch der kleine Mann eine Gewinnchance. Aber nicht nur die von Schröder und Fischer und vielen anderen Politikern als "Volksaktie" gepriesene Telekom-Aktie hat gezeigt, daß die Börsen ein reines Betrugssystem am kleinen Anleger sind.

Ich habe mehrere Kilo physischen Goldes und eine abbezahlte große Immobilie und lasse von windigen Börsengaunerein die Finger.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
freespeech1 24.08.2015, 12:20
108.

Zitat von silverhair
Der Wert eines Unternehmens ist durchaus feststellbar, das sind nämlich die Gewinne und Dividenden.
Gewinne beeinflussen den Wert eines Unternehmens, können aber nicht der Wert sein. Und dabei sind nicht die gegenwärtigen Gewinne besonders interessant, sondern die Gewinnaussichten. Und die werden nun mal unterschiedlich beurteilt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Architectus 24.08.2015, 12:26
109. ...wieso

Wieso wird eigentlich tagtäglich mehrmals berichtet, wie es den süchtigen Zockern im Spielcasino geht?
Wie und wo ein DAX oder sonstwas steht ist für die Realwirtschaft sowas von egal.....die Unternehmer und die Arbeiter erwirtschaften Mehrwert, die Zocker sind nur geil auf leistungsloses Einkommen...und bestimmen den DAX.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 11 von 16