Forum: Wirtschaft
Krise nach dem Brexit: Schluss mit dem Europa der Petzer

Von wegen Bürokratie - die EU hat ein Problem, weil sie auf deutschen Druck hin eine Art naiver Globalisierung gepuscht hat. Das trägt heute zum Aufschwung tumber Populisten bei. Zeit für ein neues Paradigma.

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liberalerfr 01.07.2016, 16:17
10. Gaga - die Deutschen sind am Brexit schuld

Endlich hat mal jemand klar die Gründe für den Brexit erklärt! Die Briten wollen einfach nicht mehr von dem Deutschen und deren sozialer Marktwirtschaft bevormundet werden. Vielmehr wollen diese noch mehr an Brüssel überweisen als bisher.
Warum die Gegner aber gerade auf den angeblich zu hohen Beiträgen rumritten bleibt ein Mysterium das die Deutschen niemals verstehen werden.

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biesi61 01.07.2016, 16:18
11. Ja, so ist es!

Leider gibt es in Deutschland nicht die kleinste Spur von Hoffnung, dass dieser turboliberalisierte Unfug endlich aufhört. Alle unsere Ökonomen predigen weiterhin die spätestens durch die Krise von 2008 widerlegten neoliberalen Thesen. Und das beschleunigte Privatisieren auch der letzten öffentlichen Dienstleistung wird auch nicht gestoppt, dabei haben die Privaten auf sehr vielen Feldern ihre Unfähigkeit nachgewiesen. Um so stärker sind wir im arroganten Oberlehrergehabe gegenüber unseren EU-Partnern mit Minister Schäuble als Chefbelehrer!

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jubelyon 01.07.2016, 16:32
12. Schwacher Text

Flapsige Sprache, dubiose Unterstellungen (wer hat bitte Steuerfluchtparadiese "als tollen Ausdruck freien Wettbewerbs" gepriesen?), merkwürdige Empfehlungen: Die Flucht nach vorne mit noch mehr Integration und noch mehr Geld (das natürlich hauptsächlich von Deutschland aufgebracht wird) ist genau das, was sich auch ein Herr Juncker wünscht und wovor immer mehr EU-Bürger Abstand nehmen. Herr Fricke ersetzt den naiv-liberalen Ansatz durch einen naiv-sozialistischen. Wohin das führt, kann man unter anderem in Griechenland und Frankreich besichtigen.

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mundusvultdecipi 01.07.2016, 16:35
13. Wann begreift man..

..endlich,dass es der Qudratur des Kreises gleich kommt,27 verschiedenen Ethnien,Historien,Kulturen von einer Zentralregierung mit Normen,die für alle gleich gelten,unter einen Hut zu bringen.Unmöglich,von Anfang an!

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Kater Bolle 01.07.2016, 16:39
14. Alles etwas vage......

Was soll eine europ. Arbeitslosenversicherung bringen außer weiteren Transfer.
Jeder Staat kann national eine funktionierende Arbeitslosenversicherung organisieren.
Steuervermeidung, Steuerhinterziehung, Steueroasen?
Cum Cum, Cum Ex, Patendtbox, Off Shore Firmen usw.
Die pol. Eliten in Europa haben nicht Ansatzweise die Absicht die Absicht das zu ändern. Im Gegenteil, die Whistleblower werden bestraft.
Finanzkrise 2008. Die pol. Eliten haben praktisch nicht gemacht eine Wiederholung auszuschließen. Banken haben Narrenfreigheit und stecken mit der Politik unter einer Decke. Alle Verluste wurden auf den Deckel der Steuerzahler "gebucht".
Wenn ich mir heute die Deutsche Bank als Beispiel anschaue über 50 Bill.€ Derivate in den Büchern bei einer Bilanzsumme von 1,7 Bill. €.
Wenn wir uns das BIP Deutschlands und der EU anschauen kann einem schwindelig werden.
Peanuts bei der HSH Nordbank, wo ca. 8-12 Mrd. auf die Steuerzahler umgebucht werden. Mal nicht zu reden von den faulen Krediten der Banken Europas.
Alles unter den Augen der pol. Eliten und mit deren voller Billigung. Da sollen wir noch an das Gute glauben?
In Brüssel bekommen wohl über 4000 Beamte mehr wie unsere Bundeskanzlerin bezahlt plus unvorstellbaren Nebenleistungen.
Wo soll da noch Vertrauen her kommen?

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Steve Holmes 01.07.2016, 16:46
15. Wer ist

In jedem einzelnen der EU-Mitgliedsstaaten gibt es unterschiedliche politische Strömungen mit unterschiedlichen Ansichten zur Flüchtlingspolitik, Sozial-, Bildungs-, Außen- oder Steuerpolitik. Die Mehrheiten können sich ändern. Wenn sich aber in einem Land demokratischen durchgesetzt hat macht es keinen Sinn diese Position in Brüssel aufzugeben. Das wäre ein undemokratischer Betrug an seinen Wählern.

Eine politische Union kann deswegen grundsätzlich nicht funktionieren. Dagegen hat EWG als Wirtschaftsgemeinschaft sehr gut funktioniert. Der Weg zurück zur EWG sollte deshalb angestrebt werden.

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genugistgenug 01.07.2016, 16:47
16. 'Zeit für ein neues Paradigma.' = Träumerei!

Oder wer glaubt im Ernst, dass dieselben 'Nasenbären' sich nun plötzlich ändern und ihre Abzockerei durch Leistung FÜR die Bürger ersetzen?
Man sieht es ja deutlich bei CETA/Juncker, oder LuxLeaks/Juncker oder ........

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dieter-ploetze 01.07.2016, 16:50
17. voellig richtige analyse,nur.....

gibt es die reale chance zur EU reformierung?
die kraefte,die diese tumbe globale marktliberalisierung
zum dogma erhoben,sind immer noch stark und stur.
ein umdenken erwarte ich mir da nicht.
da gibt es erst mal die renationalisierung als notantwort, ein regelrechter kampf dieser beiden richtungen scheint zu entstehen,gewinnen sollte keine richtung.
das beste waere es wuerde sich einpendeln zum
buergernahen demokratischen europa der vielfalt.

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Denkt mal selber nach 01.07.2016, 16:52
18. Ich kann es kaum glauben

Solch durchdachte Worte hier auf SPON zu lesen, habe ich nicht mehr für möglich gehalten. Und ich würde mich wirklich freuen, mehr davon zu lesen.

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conductor 01.07.2016, 16:55
19. Die europäische Verwaltung der Dysbalance

Europa ist undemokratisch, weil die Stimmgewichtung der einzelnen Mitglieder grob fahrlässig verzerrt ist und damit den Nationalismus fördert. Luxemburg ist das kleinste Land Europas. An der Einwohnerzahl Luxemburgs gemessen ergeben sich für Luxemburg(1) eine Stimme und für Spanien(80) achtzig Stimmen, gefolgt von Frankreich (114), Grossbritannien (111), Italien (104), Polen(67), Ungarn(17), Slowenien(4), Slowakei(9), Tschechien(18), Estland(2), Litauen(5), etc... Stattdessen wird gemauschelt und gekungelt, Grüppchen gebildet und nichts erreicht. Kleinere Staaten beschweren sich über grosse Staaten und die grossen Staaten verbrüdern sich, um die kleinen zu überrollen. Echte Demokratie fängt beim Menschen an, weshalb es nur allzu demokratisch wäre und Jahrzehnte überfällig ist, die nationalen Stimmen endgültig in der Vergangenheit zu begraben und die Stimmen des einzelnen Menschen zu hören. Genau das ist Demokratie und alles andere ist eine Verwaltung von Dysbalance.

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