Forum: Wirtschaft
Krise in Russland: Auf dem Weg in die Staatspleite
DPA

Der deutsche Außenminister warnt vor einem russischen Staatsbankrott. Offenbar sind Europas Politiker davon überrascht, dass ihre Strafaktionen Wirkung zeigen.

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bammy 22.12.2014, 19:05
190.

Zitat von wollerm
Da über 80% der Schulden Russlands im Inland sind, ist der Wechselkurs nun von keiner sonderlichen Bedeutung.
Und wo haben die Banken und Unternehmen ihre Schulden? Auch im Inland?

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bammy 22.12.2014, 19:07
191.

Zitat von wollerm
Wie gut, dass die USA und die EU nicht völlig egoistisch ist. Kommt man ja auch nicht drauf bei den Ländern von denen 90% des weltweiten Imperialismus der Menschheitsgeschichte ausgeht...
Was denken Sie, wie Russland diese Ausdehnung erreicht hat?

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bammy 22.12.2014, 19:10
192.

Zitat von paddy1976
Das doofe ist das Russland alles im eigenen Land hat was wir so in gewissermaßen brauchen. Glaubt ruhig alles was hier geschrieben steht. Gelächter:) die Amis sind schon pleite. Brauchen den Krieg um über die waffenindustrie wieder die Wirtschaft anzukurbeln. Danke Spiegel :) und Bussy für die Wahnsinns Berichte
Der übliche Blödsinn.
Schauen Sie sich mal den US-Haushalt zum Ende der Clinton-Ära an und wie er sich seit 2003 verändert hat.
Nun ist seit einiger Zeit wieder ein Demokrat an am Ruder und die US-Wirtschaft brummt. Übrigens die größte Weltweit.
Vielleicht erst mal nach den Fakten schauen, bevor man immer wieder die gleichen Phrasen drischt.

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si-ar 22.12.2014, 19:11
193.

Zitat von bammy
Ohjaa... China wird selbstlos seinen alten Feind helfen. Wie uneigennützig doch diese Chinesen sind. Und ich hatte schon gedacht, das wären Geschäftsleute, die auch schon mal die Not der Geschäftspartner ausnutzen.
Übersteigt es Ihre Vorstellungskraft, dass es auch eine Win-Win-Situation sein könnte?
China braucht Rohstoffe und Russland kann sie liefern.
Vielleicht ist Ihnen entgangen, dass die BRICS-Staaten angefangen haben ein eigenes Bankensystem aufzubauen und eng miteinander zusammenarbeiten und den Handel massiv ausweiten.

Warten wir einfach ein paar Jahre ab. Während wir dann teures Gas aus Amerika einschiffen lassen, fließt es dann ungehindert von Russland nach China. Andere asiatische Staaten haben auch schon Interesse signalisiert.

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baiki 22.12.2014, 19:13
194. langfristig mit russland

Kurzfristig bin ich schon der meinung, dass europa auf die russischen aktionen auf der krim und in der ostukraine reagieren musste, ein stummes akzeptieren mit den üblichen mahnhinweisen wäre keine option gewesen, und wir wissen auch nicht, ob die ukraine auch in diesem fall nicht gegen die prorussischen kräfte militärisch zur wehr gesetzt hätte.

Mittelfristig müssen aber auch die europäer ihre Strategien hinterfragen. Der hinweis, man hätte "aus notwehr" gehandelt, stimmt so nicht - natürlich vertritt man gegenüber russland, ukraine, georgien etc. auch eigene interessen, stichwort assoziierungsabkommen.

Langfristig sollte europa eine engere strategische partnerschaft mit russland eingehen. nicht mit jeder regierung und nicht zu jedem preis. aber perspektivisch ergeben sich mit russland einfach zahlreiche wirtschaftliche und politische optionen.

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bammy 22.12.2014, 19:13
195.

Zitat von nopower
nicht Russland...immerhin haben die noch 400 Milliarden an Reserven...sondern Deutschland mit 2 Billionen ist Pleite
Definieren Sie bitte, ab wann man pleite ist.
Deutschland kann seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen und wird voraussichtlich nächstes Jahr keine neuen Schulden aufnehmen.

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maxuli 22.12.2014, 19:14
196. Wirkung?

Die Sanktionen hatten ja den Zweck, eine Art Bestrafung zu sein. Wenn diese Bestrafung nun durch andere Umstände (Ölpreis) härter ausfällt als geplant, so ist der Zweck ja kein anderer geworden. Die viel wichtigere Frage ist doch die, ob die Bestrafung Sinn macht, also ob die russische Regierung ihr bestraftes Verhalten in Zukunft ändert. Diese Frage darf natürlich nicht dadurch beeinflusst werden, dass die Strafe nun auch auf den Strafenden negativen Einfluss hat. Darüber, also über die negativen Auswirkungen auf die deutsche und EU Wirtschaft, nachzudenken, ist jetzt zu spät. Denn eine Strafe zurückzunehmen, ohne dass der Bestrafte sein Handeln und Denken ändert, wäre eine sinnlose und teure Aktion. Man sollte schon konsequent bleiben, auch wenn dies weh tut.

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bammy 22.12.2014, 19:15
197.

Zitat von wollerm
Die USA wird keinen Konflikt gegen China wagen. Falls es bisher nicht auffiel: Die USA stürzt sich nur in Konflikte, die sie nicht betreffen. Chinas Kriegsführung ist vor allem technologisch. Die würden das gesamte Netzwerk der USA ausschalten, Satelliten zerstören und wenn es zu einem vollständigen Krieg kommt, würden natürlich auf die USA hunderte unaufhaltbare Atomwaffen zufliegen. Die USA ist gut darin, jene anzugreifen, die sich nicht wehren können. China und Russland können sich aber wehren und deswegen wird die USA zwar aufhetzen und wenn sich die EU dann an Russland verheizt, super, aber sie werden keinen eigenen, direkten Konflikt starten. Dann fliegt ihnen auch der Laden zuhause sofort um die Ohren, das droht ja jetzt schon.
Na Sie wissen ja gut Bescheid.
Übrigens greift Russland auch Länder an, die ihnen unterlegen sind.
Hätte Russland die Krim besetzt, wenn die Ukraine seine Atomwaffen nicht an Russland abgegeben hätte?

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geht-es-noch 22.12.2014, 19:16
198. Die Ukraine-Krise ist eine US-Inszenierung

George Friedman, Gründer und Geschäftsführer von Stratfor, gab die Involvierung der US-Dienste in den Maidan-Putsch im vergangenen Frühling zu. Der Chef der als "Schatten-CIA" bezeichneten Organisation straft damit alle Abwiegler der US-Beteiligung Lügen. Die Ukraine-Krise liegt sehr wohl im Interesse der USA.
http://www.contra-magazin.com/2014/12/stratfor-chef-friedman-die-ukraine-krise-ist-eine-us-inszenierung/

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BettyB. 22.12.2014, 19:16
199. Nun ja...

Da wirkt was, aber die Sanktionen sind es wohl kaum. Mit dem vor einem Jahr üblichen Ölpreis würde man in Russland wohl über die Sanktionen lächeln, der Wirtschaftskrieg mit dem Kampfpreis fürs Öl jedoch zeigt natürlich Wirkungen.

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