Forum: Wirtschaft
Krisengipfel beim Wirtschaftsminister: Windkraftlobby will Artenschutz schwächen
Paul Langrock/Zenit/laif

Ohne Windkraft wäre die Energiewende kaum möglich, aber der Ausbau der Rotoren stockt. Kurz vor einem Krisentreffen im Wirtschaftsministerium empört ein Vorschlag der Windkraftlobby die Naturschützer.

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Liudin69 04.09.2019, 15:52
1. Aktionäre sind halt wichtiger als Natur und Vögel

Was soll's... man weiß ja noch nicht einmal, wie man den Rotoren-Sondermüll beseitigen soll. Schwupps, poppt der nächste Umweltfrevel auf. Erneuerbare Energien sind doch der Grünen Steckenpferd. Wann gibt den Habeck endlich mal etwas Gescheites von sich? Die visionären populistischen Versprechungen bringen vielleicht frischen Wind in verstaubte Bürgerhirne, aber keine echten Lösungen. FRüher oder später merken das auch die Wähler.

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Mehrleser 04.09.2019, 15:56
2.

Es war nicht anders zu erwarten, Grün gegen Grün. Klimaschutz contra Artenschutz. Hier kommt dann die Erkenntnis, dass es mit dem Verbot von Plastikstrohhalmen leider nicht getan ist und die "Energiewende" - falls ernst gemeint - ein technologisches Großvorhaben mit entsprechen negativer lokaler Auswirkung auf die Umwelt ist. Nun gut, das sollen die Ökos nun unter sich ausmachen, die nächste FfF / ER / EndeGelände-Demo darf dann gerne vor dem Nabu-HQ stattfinden.

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defy_you 04.09.2019, 15:59
3. Ja, der Zweck heiligt die Mittel.

So will es ja der linke Zeitgeist. In 50 Jahren wird man auf das Desaster der Energiewende zurückschauen und feststellen, dass diese nicht einmal ökologisch einen Fortschritt gebracht hat. Ganz zu schweigen von der ökonomischen Folgen.

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lupenreinerdemokrat 04.09.2019, 16:02
4. Windkraft kontra Naturschutz

Man kann halt nicht die Energiewende mit Windkraft vorantreiben und gleichzeitig Wert auf Natur- und Artenschutz legen. Beides passt schlicht und ergreifend nicht zusammen, denn die Windräder werden nun mal nicht in Städten oder in dicht besiedelten Arealen aufgestellt.
Somit wird klar: falls die Windräder das Klima schützen soll(t)en (was zu bezweifeln ist), dann zerstören sie im Gegenzug die Natur und sorgen für beschleunigtes Artensterben.
Gerade der Rotmilan - man könnte ihn als endemisch in Deutschland vorkommend bezeichnen, wenn man das Vorkommen dieses wunderschönen und nützlichen Vogels weltweit betrachtet - leidet extrem unter den Windrädern. Zusätzlich macht ihm natürlich auch noch die industrielle Landwirtschaft das Leben schwer.

"Statt auf einzelne Tiere zu schauen, solle man künftig besser sicherstellen, dass die gesamte Population einer betroffenen Art in der Region auch nach dem Bau neuer Windparks noch groß genug sei."

Solche Aussagen lassen nur ein Fazit zu:
ein Spatzenhirn äußert sich zum Schutz der Rotmilane. Köstlich! ;-)

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claus7447 04.09.2019, 16:03
5. Das Vogelsterben bei Windrädern ...

... ist verglichen mit Vogelsterben an Glasfronten und Windschutzscheiben ein Klacks. Ich bin durchaus für Schutz - nur das ist das wor sich die katze in den Schwanz beißt - wir mit dem Ausbau der Nord-Süd-Stromleitungen nicht vorwärtskömmen, da auch bei den diversen Naturschützern ein Argument gegen das audere ausgehebelt wird. Wenn wir Windkraft wollen - dann muss es auch Kompromisse geben. Allerdings wenn dann Bauvorschriften wie in NRW mit Schutz von Gebäuden erlassen wird - dann wird es keine Windräder auf dem Festland geben. Dabei ist ein DEZENTRALER Ausbau entscheidend, keine Ausfälle zu haben.

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olivervöl 04.09.2019, 16:03
6. Konkrete Zahlen fehlen

Wieviele Vögel sterben denn durch Windräder? Und wieviele im Vergleich durch Autobahnen und große Fensterscheiben? Täusche ich mich, oder sind das um den Faktor 1000 mehr?

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pepie 04.09.2019, 16:04
7. Ja so reden die

Ja so können nur die Reden die von so einem Teil nicht jeden Tag genervt werden!
Ich habe selbst das zweifelhafte Vergnügen so ein Teil vor dem Haus zu haben und es nervt! Das Geräusch, die wechselnden Schatten und dann Nachts das Blinken.
Und wenn man dann über das Feld läuft und sieht was da alles drunter liegt an Getier, kann man jeden Verstehen das sowas nicht in der Nähe haben will.

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dk.bied 04.09.2019, 16:10
8. noch mehr?

Man hat doch bereits im letzten Jahr Ausnahmen für die Windkraft vom Tötungsverbot nach § 44 Bundesnaturschutzgesetz erwirkt.

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tinnytim 04.09.2019, 16:10
9. Naturschützer gegen Naturschützer

Da auch der BUND eher mit der Position von Greenpeace und WWF konform gehen dürfte, ist es absehbar, dass der Nabu - mal wieder - als einzige große Umweltorganisation auf der Seite mit Gegenwind, Vernunftkraft, EIKE und letzten Endes auch FDP, FW, und sogar AfD stehen wird. Ich verstehe es einfach nicht, wieso deren Führung es immer noch nicht verstanden hat, von wem sie da für ihre Zwecke vereinnahmt werden.

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