Forum: Wirtschaft
Krisengipfel in Brüssel: Griechenland braucht den Euro - und wir brauchen Griechenlan
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Das Euro-Aus in Griechenland? Beherrschbar! Diese fatale Fehleinschätzung macht sich in Europa breit. Doch tatsächlich wären die Folgen eines Grexit langfristig verheerend - weniger für Griechenland als für den Rest der Eurozone.

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einzigerwolpertinger 23.06.2015, 09:16
580. Das war Münchaus Offenbarungseid zu Euro und Europa

"Stellen Sie sich nur einmal vor, der Grexit funktioniert für Griechenland aus wirtschaftlicher Sicht, eventuell mit anfänglichen Schwierigkeiten. Nach einem oder zwei Jahren wäre der Schock verdaut, und dann geht es wieder nach oben. Wie wird man das in Italien sehen? Wird das die Euroskeptiker dort nicht in ihrem Urteil bestätigen, dass auch Italien gut beraten wäre, den Euro zu verlassen und von einer massiven Abwertung zu profitieren?"

Jetzt kann nichts Ernstzunehmendes mehr kommen.

Entschuldigung, das erschien im Bundeswehrforum.

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ogerdi 23.06.2015, 09:48
581. Endlosschleife...

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende... und im übrigen... brauchen oder auch müssen... tun wir nichts im leben... nur Sterben und Scheixxen ... dass muss wirklich sein... alles andere ist nicht alternativlos.

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desertcruiser 23.06.2015, 10:09
582.

Na das haben die Griechen aber schlau gemacht, so ähnlich wie Privatinsolvenz, sich folgenlos hoch verschulden und danach eine zeitlang kleinere Brötchen backen. Und diese Griechen "brauchen wir"?

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texti66 23.06.2015, 10:35
583. So ein Quatsch

Zitat:
Griechenland braucht den Euro - wir brauchen Griechenland
Zitat Ende

So ein Quatsch !
Griechenland braucht den Euro nicht. Weil sie mit Euro Pleite waren/sind und vor dem Euro es ebenfalls waren. Also liegt/lag es nie an den Euro sondern am Land selber.

Nein, und wir brauchen auch nicht Griechenland. Wozu ? Um nur Gelder rein zu pulvern ? Ein Faß ohne Boden !

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einzigerwolpertinger 23.06.2015, 10:43
584. Hat er doch gut ausgedrückt

Zitat von ketzerei
Es könnte und niemand kann übersehen, laber, laber, laber... Das auch noch durchdeklinieren zu nennen, unfassbar!
Deklinieren (lat.) = beugen

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karlsiegfried 23.06.2015, 10:57
585. Ha,ha. ha

Wer hat denn diesen Artikel in Auftrag gegeben? Ein griechischer Reeder, der ohnhin keine Steuern bezahlt?

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albstorz 23.06.2015, 11:01
586. Mehr Inkompetenz geht nicht:

Zitat Münchau: "Die Welt ist nach dem Zusammensturz der Investmentbank Lehman Brothers im Jahre 2008 sicherer geworden. "

Noch nie was davon gehört, dass immer größere Geldmengen unkontrolliert herumschwirren, Schattenbanken sind Neuland? Und wo bitte schön ist die neu geschaffene Kontrolle, die für eine größere Sicherheit erforderlich wäre?
Das System ist mehr außer Kontrolle denn je. Ich frage mich auf welcher faktischen Grundlage Herr Münchau zu so einer gewagten Äußerung kommt. Naja, beim nächsten beinah- oder komplett-Systemcrash weiß der eh nichts mehr davon.

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uwe_fri 23.06.2015, 11:51
587. Lernen sie Geschichte

Alle Währungsunionen zwischen souveränen Staaten sind gescheitert.

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dummwiebrot 23.06.2015, 12:06
588. Wir brauchen keine Träumer wie Herrn Münchau

Ein Land mit 9 Mio. Einwohnern und einer Verschuldung von über 300 Mrd. Euro brauchen wir so dringend, wie ein Ekzem am Gesäß. Ein Land der verantwortungslosen Prasserei, Korruption und Vetternwirtschaft auf Kosten der Steuerzahler - und insbesondere der deutschen Steuerzahler - ist vielleicht in ihrem Sinne, und im Sinne anderer linker Träumer, aber das war's dann auch.

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sportgk12 23.06.2015, 12:38
589.

Herr Münchau, was für einen Schwachsinn muss an hier lesen!

1.: Die Rettungsmilliarden waren von Anfang an verloren und es kann nur darum gehen, dass nicht weiteres Geld ausgezahlt wird.

2.: Die Anleger an den Börsen haben Milliardengewinne in den letzten Monaten durch die Rettungspolitik der EZB gemacht, zu Lasten der Lohneinkommen und Steuerzahler. Wenn es hier zu Verwerfungen aufgrund eines Grexit kommt, dann ist das selbst gewähltes Marktrisiko.

3.: Griechenland hat wirtschaftlich gesehen überhaupt keine Relevanz für die Eurozone. Der Ausstiegt aus dem Euro bringt allenfalls kurzfristige wirtschaftliche Verwerfungen mit sich. Und Dominoeffekte für Italien etc. sind ebenfalls in Kauf zu nehmen, damit die Währung dauerhaft stabil bleibt. Die Notwendigen Strukturreformen in den bedrohten Staaten werden ansonsten nie erfolgen.

Fazit: 100% ige Anwendung der Konvergenzkriterien für alle Euroländer oder Austritt bei Nichteinhaltung. Alles andere zerstört den Euro dauerhaft ohnehin.

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