Forum: Wirtschaft
Krisenland Ukraine: Aus dem Nichts ins Nichts
AP

Die Ukraine steht vor dem wirtschaftlichen Kollaps. Der Milliardär und Präsident Poroschenko hat den Absturz nicht stoppen können. Er muss drei Krisen auf einmal bekämpfen - und Fehler seiner Vorgänger ausbügeln.

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protzmanski 24.05.2015, 17:47
1. Russland muss gestoppt werden!

Poroschenko kann tun was er will und Europa kann finanziell helfen so viel es will, niemand investiert in einem Land, in dem Krieg herrscht und von dem keiner weiß, wie lange er noch dauert und wie sehr er sich noch ausweitet. Wenn Putin nicht gestoppt wird, könnte die Ukraine in ein paar Jahren theoretisch auch aussehen wie Tschetschenien oder gar Syrien. Deshalb helfen Finanzzusagen aus dem Westen so gut wie nichts. Die beste Hilfe, die Europa der Ukraine leisten kann, sind schärfere Sanktionen gegen Russland und notfalls auch Waffenlieferungen. Russland muss wieder raus aus dem Donbas und von der Krim. Solange das nicht der Fall ist, kann Putin die ukrainische Wirtschaft nach Belieben weiter schädigen und das ruinierte Land bleibt durch ihn weiter erpressbar. Und mit ihm der Westen.

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fazil57guenes 24.05.2015, 17:47
2.

Einen Grossteil der Schulden soll Janukowitsch angehäuft haben? Sicherlich hat er sich persönlich bereichert aber im Vergleich zur Gasprinzessin Timoschenko war er ein "Waisenknabe".

Die Timoschenko hat völlig zurecht im Knast gesessen und sie war das grösste Übel für dieses Land. Mit ihr hat die Ära der Teilung des Landes Einzug gehalten.

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emil_sinclair73 24.05.2015, 17:50
3. Und das alles für ein vermutlich

wertloses Assozierungsabkommen.

Die durch die EU geweckten Hoffnungen sind Geschichte. Die Wirtschaftsbeziehungen zu Russland dauerhaft zerstört. Menschenrechte, Korruption und Radikalismus sind auf dem Vormarsch. Die Krim und der Osten verloren. 6.000 Tote und zehntausende Verletzte.

Fairerweise sollte man allerdings auch Hilfsleistungen für die aktuelle Kleptokratenregierung dagegenhalten. Von Deutschland 1 Mrd. (wohl für Waffen) und die EU hat weite Teile der russischen Gasrechnungen übernommen.

Für Deutschland kann man ein zerstörtes Verhältnis zu den Russen und den Medien attestieren.

Aber immerhin wissen wir, dass Frau Merkel 16 Stunden ohne Schlaf auskommt... es war also nicht alles umsonst!

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SLCentral 24.05.2015, 17:51
4. Im Osten der Ukraine ist Krieg und jeder aus Russland geht hin.

Russland wird alles machen um einen direkten Vergleich zwischen Demokratie und Diktatur vor eigener Haustür zu verhindern. Putin weiß es besser als jeder andere, dass ein direkter Vergleich DDR und BRD die DDR vernichtend geschlagen hat. Folglich macht Putin im Osten der Ukraine weiter um die gesamte Ukraine zu schwächen. Auf Dauer wird es ihm aber nicht gelingen.

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Big_Jim 24.05.2015, 17:52
5. Poroschenko ist nicht die Medizin, liebe Redaktion!

Er ist ein Teil der Krankheit, die die Ukraine seit Jahren ausbluten lässt. Von daher ist mit ihm kaum eine Besserung der Lage zu erwarten, eher führt er das Land in einen richtigen Krieg mit Russland um von seiner eigenen Unfähigkeit abzulenken.

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Jochen.Bold 24.05.2015, 17:55
6.

diesmal hat Bidden seine einzigen, ihm begriffliche Lieblingsfloskel nicht angewandt. Weil die Journalisten bestimmter Propagandawerbeblätter Zusammenhänge nur im Sinne des Auftragsgebers zusammenfassen dürfen.

Aber ich suche nicht danach in dem Artikel. Weil ich die Artikel dieses Korrespondenten des Spiegels wegen ihrer Unerheblichkeit und albernen Tendenz nicht lese.

Der Mann ist reinste Zeitverschwendung.

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Paul-Merlin 24.05.2015, 17:57
7. Am sinnvollsten wäre, die Ukraine würde

eine russsische Teilrepublik mit großen Autonomiebefugnissen. Der "große Bruder" könnten sich dann auch gleich der Beseitigung der von ihm verursachten Kriegsschäden widmen. Schlimmer als die eigenen ukrainischen Kleptokraten wären auch die russischen Oligarchen für die Masse der Bevölkerung nicht. Für Westeuropa hätte dies den großen Vorteil, dass nicht weitere Steuermilliarden in diesem "schwarzen Loch" sinnlos versenkt werden.

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ficino 24.05.2015, 18:00
8. Süßwarenfabrikant?

Nein, wie niedlich! Damit alleine lassen sich aber keine Milliarden scheffeln. Dafür muss man schon an Rüstungsunternehmen beteiligt sein, wie der nette Herr Poroschenko. Vielleicht kann er von seinen Milliarden ja etwas für sein darbendes Volk abzweigen? Das wäre doch mal eine patriotische Geste, oder etwa nicht? ;)

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stonecold 24.05.2015, 18:01
9.

Seit wann müssen Länder Schulden nicht mehr zurückzahlen, die von ehemaligen Präsidenten gemacht wurden? Übrigens- die drei Milliarden Dollar hat die Ukraine von Russland im Dezember 2013 bekommen, 8 Wochen später war Janukowitsch nicht mehr im Amt.

Und was das zweite Problem betrifft, den Rückgang der Exporte nach Russland, das war ein Zusammenbruch mit Ansage. Genau wie der Umstand, dass sich die Importe in die EU trotz Einfuhrerleichterungen NICHT erhöht haben....

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