Forum: Wirtschaft
Kritik an Preispolitik: Ramsauer droht Benzingiganten mit Gesetz

Den großen Ölkonzernen stehen möglicherweise harte Zeiten bevor: Verkehrsminister Peter Ramsauer will die Benzinpreispolitik der Multis gesetzlich einschränken - und für Autofahrer transparenter machen. Als Vorbild dient ein australisches Modell.

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sting111 30.05.2011, 09:44
30. Zentraler Punkt ist der Dominoeffekt

und nicht die Marktbeobachtung. Sind die Monopolexperten tatsaechlich zu Ramsauer's Plan befragt worden.

Die Preisinformation an der Strasse ist nicht nur Information, sondern auch Werbung, die Benzinpreise werden beworben. Wenn mir irgendjemand am Morgen sagt, dass man hier oder dort 2 cent/l billiger tanken kann und ich da 2 Stunden spaeter anfahre und der Preis gerade um 3 cent/l angehoben wurde, dann kann man wohl mit Fug und Recht ueber dieses Preismanagement fluchen und nach mehr Verbraucherschutz rufen.
Wenn die Australier damit zufrieden sind, hat der Plan sicherlich eine Berechtigung.

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yk007 30.05.2011, 09:46
31. Warum ist so schwer...

Zitat von sysop
Den großen Ölkonzernen stehen möglicherweise harte Zeiten bevor: Verkehrsminister Peter Ramsauer will die Benzinpreispolitik der Multis gesetzlich einschränken - und für Autofahrer transparenter machen. Als Vorbild dient ein australisches Modell.
den Multis einfach einen Prozent Steuer vom Umsatz aufzuhängen für jeden X-Prozent Preiserhöhung im Jahr, auf einem Basispreis? Da werden sie sicherlich vorsichtiger.

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efka 30.05.2011, 09:51
32. Wer ist "Ramsauer"?

Zitat von sysop
Den großen Ölkonzernen stehen möglicherweise harte Zeiten bevor: Verkehrsminister Peter Ramsauer will die Benzinpreispolitik der Multis gesetzlich einschränken - und für Autofahrer transparenter machen. Als Vorbild dient ein australisches Modell.
Wer macht denn wirklich POLITIK?

Wer sorgt für Gesetze, Kriege und Umsatz?

Politiker?

Das wäre aber neu!

Aus der Geschichte lernen, wäre mal für ALLE angebracht - und nicht immer nur Luftblasen zu produzieren und darauf zu reagieren.

efka

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Bhur Yham 30.05.2011, 09:51
33. Alles total normal

Das sog. Kartellamt beobachtet drei (!) Jahre lang die Machenschaften der Mineralölkonzerne und kriegt letztendlich heraus, was denen jeder Tankstellenkunde sofort hätte sagen können. Mich würde mal interessieren, was diese Aktion gekostet hat.
Aber im Grund genommen ist der Kunde ja sowieso der Verursacher der Preistreiberei. Der könnte doch ins Billigausland zum Tanken fahren und damit der überteuerten Tanke um die Ecke die rote Karte zeigen.
Und jetzt droht gar derjenige, der gar nichts darf, und derjenige, der soll, wird natürlich nichts tun.
Wer beobachtet eigentlich diese offensichtlich abgekarteten Ganovenstückchen der Politiker?

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Durruti100 30.05.2011, 09:51
34. Ist denn ...

... schon Sommerloch?

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sabaidii 30.05.2011, 09:52
35. Nicht nur Australien

Da muß man gar nicht bis Australia schauen sondern nur bis Austria. Da gibt es die 24 Stunden Regel schon seit Jahren, allerdings macht mehr Sinn wenn die Preisänderungen am Vortag angekündigt werden müssen, was mir in Österreich noch nicht aufgefallen ist. Ansonsten kann ich dem Kartellamt nur gratulieren, es hat dreieinhalb Jahre damit vertrödelt, etwas herauszufinden was jeder schon wußte und dafür wahrscheinlich ein paar Millionen Steuergelder verbraten. Aber wer außer mir und vielleicht ein paar Obdachlosen redet denn heute noch von Millionen, excusez-moi!

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steinchen08 30.05.2011, 09:53
36. Zweifel

Zitat von sysop
Den großen Ölkonzernen stehen möglicherweise harte Zeiten bevor: Verkehrsminister Peter Ramsauer will die Benzinpreispolitik der Multis gesetzlich einschränken - und für Autofahrer transparenter machen. Als Vorbild dient ein australisches Modell.
Ob das australische Modell wirklich Vorteile bietet, wage ich zu bezweifeln. Dadurch, dass Preisänderungen vorher angekündigt werden müssen, kann sich die "Konkurrenz" entsprechend darauf einstellen und ihre jeweiligen Preise ebenfalls anpassen, wie sie es bislang auch schon getan hat. Ein preislicher Wettbewerb wird m.E. dadurch nicht erreicht. Auch glaube ich nicht, dass die Benzinpreise dann nicht mehr überzogen sein werden. Denn das wird durch eine 24-Stundenbindung nicht erreicht. Und wann die Ferien anfangen, wissen die Mineralölkonzerne meistens auch schon früher.

Der einzige Pluspunkt am australischen Modell ist die 24-Stundenbindung. Dann kann ich meinen Tankstopp innerhalb der 24 Stunden auch mal verschieben, ohne Angst haben zu müssen, dass sich in der Zwischenzeit der Preis schon wieder verändert haben könnte.

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endbenutzer 30.05.2011, 09:53
37. Union in Angst

Merkel schaltet die Atomkraftwerke ab, Ramsauer legt die Ölkonzerne an die Kette und gestern durfte man in den Nachrichten Umweltminister Röttgen auf dem Fahrrad bewundern. Was müssen die Angst vor den Grünen haben...

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NormanR 30.05.2011, 09:54
38. Kartellamt schließen

und jede Menge Kohle sparen!! Da wäre echt gespart, vorausgesetzt natürlich alle werden entlassen.
Das könnte man auch mit der ARGE machen, denn die verwalten sich ja auch nur selber. ARbeit gibt`s ja keine.
Desgleichen alle unnützen Krankenassen und natürlich die Kassenärtzl. Vereinigung.
Mann, könnten wir sparen.
Leider werden diese Beschäftigten geschützt vor Hartz IV.
Die müssen um jeden Preis bleiben. Auswerwählte halt.

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irgendwer_bln 30.05.2011, 09:55
39. ineffiziente Hexenjagt

Zitat von sysop
Den großen Ölkonzernen stehen möglicherweise harte Zeiten bevor: Verkehrsminister Peter Ramsauer will die Benzinpreispolitik der Multis gesetzlich einschränken - und für Autofahrer transparenter machen. Als Vorbild dient ein australisches Modell.
Die hohen Preise rühren nicht allein von der Tankstelle.
Der Staat hat da zu großen Teilen seine gierigen Hände drin und versucht durch diese Hexenjagt von sich abzulenken.
Wenn diese 24h-Regel greift, werden die Spritpreise eben tagsüber nicht mehr gesenkt. Dann is immer Karfreitag...

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