Forum: Wirtschaft
Kritik an Scholz nach gescheiterter Bankenfusion: "Als Kuppler einer Zwangsehe aufges
REUTERS

Olaf Scholz' Traum von einem nationalen Bankenchampion ist mit dem Ende der Fusionsgespräche von Deutscher Bank und Commerzbank geplatzt. Aus der Opposition kommt heftige Kritik am "amateurhaften Agieren" des Finanzministers.

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thequickeningishappening 25.04.2019, 14:11
10. Es braucht Eine große Geschäftsbank ohne Derivate

mit Zweigstellen und Kundenservice! Wie schon erwähnt wurde: Zwei Kranke machen noch keinen Gesunden. Die Commbank hat Eine Aktienzusammenlegung hinter sich (Kurskosmetik) und Die Deba (nachdem Sie Die Postbank ausgesaugt hat) trotzdem noch Den Buchwert Der Portokasse Einer Großbank. Der Mittelstand finanziert sich eh ueber Die Kreissparkasse bzw. Volksbank. Die Politik sollte sich erstmal um Die Finanztransaktionssteuer kuemern !

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burlei 25.04.2019, 14:13
11. Die Politik ...

... hat sich aus den Vorgängen des freien Marktes, besonders aber des Finanzmarktes raus zu halten. Ihre Zeit kommt erst, wenn größenwahnsinnige Manager mal wieder so eine Bank krachend an die Wand gefahren haben. Erst dann ist der Staat gefordert, diese Banken (also besonders die Gehälter der Vorstände und Investmentbanker) zu retten. Genau das wird jetzt von den Kunden und Aktionären der Banken nicht nur hier im Forum gefordert, wenn sie sich über Scholz aufregen. Vielleicht sollte sich der Finanzminister mal raus halten, wenn so eine Bank mal untergeht. Was soll er sich einmischen, wenn die Einlagen und Aktien dieser Foristen das Papier nicht mehr wert sind, worauf sie gedruckt wurden?

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spaceagency 25.04.2019, 14:21
12. Zusammen kleiner als die Unicredit

es ist absurd die beiden Banken heute als Grossbanken zu bezeichnen. Zusammen haben beide weniger Marktwert als die Unicredit Italiens. Nimmt man die beiden italienischen Banken zusammen, also Unicredit und Intesa, kommen diese auf den DREI bis VIERFACHEN Wert der beiden deutschen Banken, die ja auch noch in der schlechtesten Kategorie waren beim letzten Stresstest. Der Bilanzwert ist irrelevant, wenn die Bank auf dem Markt nichts wert ist. Gerade bei Banken. Es sind ja keine technologischen Firmen mit Know How. Ich hoffe dieses Debakel wird in Deutschland endlich die Augen öffnen und dem veralteten Land einen Schub geben. Internet schlecht, Bahn eine Katastrophe und noch das schlechteste Finanzwesen aller G7 Staaten. Was brauchts noch, dass das selbstgefällige Deutschland endlich erwacht? Bald reichen die paar Maschinenbauer nicht mehr um den mittelmässigen Wohlstand aufrechtzuerhalten

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Bakterie 25.04.2019, 14:22
13.

Zitat von nesmo
hat das Problem nicht verstanden. Der Zusammenschluss war die einzige, kleine, Chance, eine international konkurrenzfähige deutsche Großbank zu gründen. Die Deutsche Bank allein wird nun marginalisiert werden, eine Fusion mit einer ausländischen Bank wird sie zu einer ausländischen Bank machen. Wieso sich da jemand freuen kann ist unverständlich, nun sind die Chancen noch geringer geworden. Scholz hat versucht die kleine Chance zu nutzen, aber zwei schwache Banken werden durch Fusion nur selten zu einer starken, aber man musste die Chance prüfen. Nun hat die Exportnation Nr. 1 keine Chance mehr auf eine weltweit den Export begleitende starke deutsche Bank, wen kann das erfreuen oder erleichtern?
Naja, aus zwei Blinden wird halt noch lange kein Sehender. Die DB hat 90% Marktkapitalisierung in den letzten Jahren eingebüßt. Falls die DB wirklich so gut ist, warum hat eigentlich noch keine ausländische Großbank zugegriffen?

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spon_7302413 25.04.2019, 14:24
14. Systemproblem

Zitat von sandu2
Wer glaubt, dass angesichts sinkender Margen, Konsolidierungen auf Dauer unumgänglich sind, hat das Problem nicht verstanden. Das erste Problem ist, dass Banken nicht zu groß werden dürfen, ... Das zweite Problem ist, dass Banken ( und andere Unternehmen auch), unter den heutigen Rahmenbedingungen um so bessere Überlebenschancen haben, je größer sie sind. ...
Das eigentliche Problem ist die strukturelle Inkompatibilität des zugrunde liegende Wachstumssystem. Jeder, der sich das bis zur letzten Konsequenz vor Augen hält, erkennt die mathematische Unsinnigkeit der Wachstumsdoktrin und die inhärente Zwangsläufigkeit der Oligipol- und Monopolbildung. 'Zuletzt' - und das geht aufgrund der immanenten exponentiellen Grundmuster immer schneller, liegen alle Assets, sowie alle Forderungen gegen den 'Rest', in den Händen sehr weniger. Alle anderen - also faktisch irgendwann 99,9999... % der Menschen - werden diesen Rest bilden. Zwangsläufig deshalb, weil es niemand bis zum Ende denken und einschreiten will - und vermutlich auch nicht mehr kann. Offensichtlich ist es doch ziemlich absurd, sich selbst in die totale Abhängigkeit und eine Faktische Leibeigenschaft zu steuern - und doch geschieht es. Es wird so getan, als ob die bereits sichtbare Entwicklung nur belanglose strukturelle Beulen im Gefüge sind, die sich schon irgendwie werden ausdengeln lassen. Doch so ist es nicht, wie jeder sich ausrechnen kann - es gehört nur ein wenig Mathematikverständnis dazu. Die üblichen Politdarsteller haben aber entweder alle wenig Ahnung und Vorstellungskraft, um zu erkennen, worum es tatsächlich geht, oder sie wissen es ganz genau und nehmen die ihnen vom Skript vorgegebenen Rollen an, weil es ihnen Vorteile bringt, mitzuspielen und den Menschen eine matrixartige Scheinwirklichkeit vorzugaukeln.

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telarien 25.04.2019, 14:36
15. So schaut’s aus

Ein SPD Minister mischt sich in den freien Markt ein, sein Vorschlag hätte zig tausend Arbeitsplätze gekostet. Und das nennt ihr immer noch sozialdemokratisch? Das soll der neue Kanzler für die kleinen Leute werden?

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paul.lemke 25.04.2019, 15:04
16. Herr Steimeier übernhme n Sie

Zitat von ray8
Was hat Herr Scholz diesen sowieso schon schwachen Instituten nur angetan!? Diese Fusionsgespräche haben Millionen gekostet. Berater stecken sich wieder die Taschen voll. Und die Reputation der beiden Banken ist nun völlig hinüber. Scholz hat die Institute damit zum Abschuss frei gegeben. Ein dt. Finanzminister darf um Himmels Willen nicht so dilettantisch unterwegs sein. Bitte abtreten!
und entlassen Sie endlich diesen unfähigen Minister, der sich in völliger Selbstüberschätzung als künftigen Kanzler sieht.

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brille000 25.04.2019, 15:14
17. Die Kaste der Versager

Da hat wieder einer der Berufs-Wadenbeisser versucht, in die Analen der Geschichte einzugehen und hat es (Gott sei Dank) nicht geschafft. Mit dem Angebot, das G9-Treffen seinerzeit in Hamburg abzuhalten und damit die eigene Bevölkerung zu terrorisieren, hat dieser Mann seine Inkompetenz zum Regieren bewiesen. Es ist wohl das Problem der Zwerge, sich mit rigerosen Taten in den Mittelpunkt zu stellen. Ich denke hier an Versager wie Mehdorn und der gleichen.

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Hörbört 25.04.2019, 15:18
18. Scholz goes Mappus

Erinnern Sie sich noch an Stefan Mappus? Der ließ sich auch von einem Banker einseifen und glaubte am Ende der Einflüsterung, er sei ein Big Wirtschaftsversteher. Das Ergebnis ist bekannt: Baden-Württemberg band sich zu üblen Konditionen die EnBW ans Bein. Übrigens auch mit einer "nationalen" Schwachsinns-Begründung (Verhinderung eines ausl. Großaktionärs).

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