Forum: Wirtschaft
Kritik vom Chef: "Ich finde deinen Stil scheiße"

Kritikgespräche sind eine unangenehme Sache - für den Mitarbeiter wie für den Chef. Trotzdem muss Fehlverhalten thematisiert werden. Die Frage ist nur: Wie macht man es richtig? Zwei Management-Trainer geben Tipps.

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mexi42 17.08.2010, 16:31
10. Die Berater ...

Zitat von sysop
Kritikgespräche sind eine unangenehme Sache - für den Mitarbeiter wie für den Chef. Trotzdem muss Fehlverhalten thematisiert werden. Die Frage ist nur: Wie macht man es richtig? Zwei Management-Trainer geben Tipps.
haben versagt. Zahllose BE-Rater haben die Qualität
des Führungspersonals dieser Republik in Jahrzehnten
nicht verbessern können.

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Peddersen 17.08.2010, 17:24
11. naja.......

Zitat von mexi42
haben versagt. Zahllose BE-Rater haben die Qualität des Führungspersonals dieser Republik in Jahrzehnten nicht verbessern können.
Alles Telefondesinfizierer. Leistung findet unten statt.

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Nurzumspass 17.08.2010, 17:56
12. Das sind doch diese...

...lustigen Hampelmänner, die einem jeglichen Scheiss mit "Wölckchen malen" schön reden wollen? Ganz grosses Kino, dieses Pseudogelaber. Geben Sie mir und Ihnen eine Chance. Die Chefs und Abteilungsleiter bauen Müll, aber natürlich ist das Bodenpersonal unmotiviert. Kritik an die Führung wurde erst gar nicht angenommen, da diese unter Unfehlbarkeit und Gotteswahn erkrankte.

Hatte die Ehre. Reden Sie mal von der Seele, was Ihnen denn nicht gefällt. Einzelgespräche, nach einem Kursus. Gut, das ich mich zurückgehalten habe von wegen, es wird alles Anonym behandelt. Ging alles 1:1 an die oberen Etagen. Was dann kam waren Einzelgespräche mit dem Abteilungsleiter. Wenn es Ihnen nicht passt, dann können Sie ja... hab ich gelacht. Also, sowas von Couching, das war genial. Und die Tusse kam trotz schlechten Feedback wieder, da habe ich noch mehr gelacht. Selten habe ich so etwas weltfremdes gehört wie von diesen Personalberatern. Jungs und Mädels, geht mal richtig arbeiten und macht Euch nicht so wichtig.

Die Szenen ereigneten sich vor Jahren in einem der grössten Barsortimenter im Süden Deutschlands. Zu erkennen an den blauen LKWs vor dem Buchladen Ihres Vertrauens. Es war unglaublich, wirklich.

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juerv1 17.08.2010, 18:45
13. .

Zitat von chagall1985
Aber LOB sollte dosiert sein und besondere Leistungen honorieren. Ansonsten kann man anfangen den Mitarbeiter zu loben, dass er pünktlich die Arbeit beginnt und es völlig wertlos machen.
Den Mitarbeiter dafür zu loben und zu wertschätzen, dass er seine Arbeit gut macht, ist wichtig. Es ist nämlich die Basis dafür, dass er bereit ist, punktuell auch Kritik zu akzeptieren.

Nach meiner Erfahrung ist es in der Regel aber meist so, dass gute Arbeit einfach als selbstverständlich hingenommen wird (denn dafür wird der Mitarbeiter ja bezahlt). Die Zeit und Energie, die der Mitarbeiter investiert, gute Arbeit zu leisten, sind keine Wertschätzung wert. Läuft etwas schief, gibt es allerdings sofort ein Vier-Augen-Gespräch, in dem deutliche Kritik geäußert wird.

Vor diesem Hintergrund ist der Mitarbeiter aber nicht bereit, die Kritik, auch wenn sie sachlich richtig sein mag, zu akzeptieren. Er reagiert trotzig und denkt sich: "L... mich doch, Dir kann man's nie recht machen." Das würde so nicht passieren, wenn der Vorgesetzte die Leistungen des Mitarbeiters regelmäßig positiv bewertet hätte. Natürlich muss dies dosiert passieren, auf übermäßiges Lob reagieren die Menschen zurecht mißtrauisch.

Auf jeden Fall fehlt in vielen Betrieben meines Erachtens eine Kultur der Wertschätzung. Wo es eine solche gibt, ist in der Regel auch eine sachliche, punktuelle Kritik möglich. Im übrigen muss natürlich auch der Vorgesetzte dazu bereit sein, sich sachliche Kritik anzuhören. (Natürlich werden die Mitarbeiter ihn nur dann kritisieren, wenn sie keine Sanktionen zu befürchten haben, wovon leider nicht immer auszugehen ist.)

Jeder macht mal einen Fehler, soviel steht fest. Es ist unmöglich, immer in allen Belangen perfekt zu sein. Dies sollte der, der kritisiert, stets bedenken.

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maddin45 17.08.2010, 18:49
14. Wie wahr :-)

Zitat von Peddersen
Alles Telefondesinfizierer. Leistung findet unten statt.

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acitapple 17.08.2010, 18:53
15. Kein Titel

Zitat von juerv1
Den Mitarbeiter dafür zu loben und zu wertschätzen, dass er seine Arbeit gut macht, ist wichtig. Es ist nämlich die Basis dafür, dass er bereit ist, punktuell auch Kritik zu akzeptieren...
sehr gut, dem ist nichts mehr hinzuzufügen !

anscheinend gerät der zwischenmenschliche respekt immer mehr in vergessenheit. was will man auch erwarten, wenn mitarbeiter nicht mehr als menschen, sondern nur noch als humankapital, als kostentreiber angesehen werden...

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d.m.porcedda 17.08.2010, 19:01
16. kommuniziert ist nicht ...

... wenn mal was gesagt wurde.

Welch ein Brimborium an Halbwissen und Pseudowissenschaft. Das Problem ist doch, daß viele Leute Manager werden, die zwar fachlich (vielleicht) was drauf haben, menschlich aber oft nur Kotzbrocken sind.

Und wenn doch mal einer in die Position des Managers gehievt wurde der an sich ein umgänglicher Typ ist steht zu befürchten: Macht verdirbt den Charakter.

Chefs, die nicht mit ihren Mitarbeitern rücksichtsvoll kommunizieren können, haben oft auch ähnliche Defizite in ihrem Privatleben mit Ehepartner, Kindern und ... Haustieren ;-)

Einfach menschlich sein, das reicht schon als soft skills für Manager.

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marypastor 17.08.2010, 19:02
17. Managertrainer ?

Zitat von sysop
Kritikgespräche sind eine unangenehme Sache - für den Mitarbeiter wie für den Chef. Trotzdem muss Fehlverhalten thematisiert werden. Die Frage ist nur: Wie macht man es richtig? Zwei Management-Trainer geben Tipps.
Das wird ja immer schraeger. Sowas haben wir frueher selbst gemacht. Da sagten wir: haben wir ein Problem, loesen wir es. Heute heisst es: haben wir eine Loesung, suchen wir uns ein Problem, also Managemnet-Trainer, z.B.

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Gertrud Stamm-Holz 17.08.2010, 20:39
18. titel, ja doch

Zitat von acitapple
sehr gut, dem ist nichts mehr hinzuzufügen ! anscheinend gerät der zwischenmenschliche respekt immer mehr in vergessenheit. was will man auch erwarten, wenn mitarbeiter nicht mehr als menschen, sondern nur noch als humankapital, als kostentreiber angesehen werden...
Wissen Sie, es ist schon viel gewonnen, sollte der Chef/die Chefin morgens vor der Mannschaft auftauchen und positiv wirkt. Dazu genügen ein paar wohlmeinende an die Mitarbeiter gerichtete Worte. Andersrum kann man auch aus problematischen Situationen/Auftragsabläufen Gemeinschaft ziehen. Indem man an das Miteinander appelliert. Und es genauso auch meint.
Lösungen wären einfach. Das würde aber das Aus für ein paar dahergelaufene Berater bedeuten.

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plleus 17.08.2010, 21:24
19. Schraeg?

Zitat von marypastor
Das wird ja immer schraeger. Sowas haben wir frueher selbst gemacht. Da sagten wir: haben wir ein Problem, loesen wir es. Heute heisst es: haben wir eine Loesung, suchen wir uns ein Problem, also Managemnet-Trainer, z.B.
Was ist denn inhaltlich "schraeg" an diesem Artikel?
Es geht hier doch nicht um Sachprobleme, sondern um Verhaltensregeln.

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